Philol.  189  a—  194  49

Philol.192  _  1O0Bl.  und  179  Seiten  zu  33:  20'/,  em.
18.  Jahrh.

Thomasin  von  Zerclaere,  Der  welsche  Gast.

Bl.3—10  (ausser  7)  die  prosaische  Inhaltsangabe,  S.1—179  das
eigentliche  Werk.  Bl.7  (von  derselben  Hand)  einige  dem  Gedicht
entnommene  Bemerkungen  über  den  Verfasser,  sowie  einige  dem
Schreiber  unbekannte  Wörter.  Bl.1  und  2  (von  anderer  Hand)
zeilengetreue  Abschrift  einiger  Stellen  der  Originalhandschrift,  Schriftprobe
  (eine  Zeile)  und  eine  kurze  Notiz  über  das  Aussere  dieser
Handsehr.  S.179  eine  (der  Vorlage  entnommene)  Federzeichnung.

Diese  Handschrift  ist  nicht,  wie  Rückert  (Ausgabe  1852,  S.421)
behauptet,  die  Abschrift  einer  Heidelberger  Hs.,  sondern  sicher
der  von  ihm  mit  U  bezeichneten  Münchner  Hs.  (Cgm  571);  es  fehlen
also  auch  die  Verse  73  —137,  wie  in  der  Münchener  Hs.

Die  Abschrift  ist  (nach  dem  Katalog  der  Bibliothek)  1744  gemacht.
  Aus  Gebauer’s  Bibliothek.

Philol.193  Druck

Die  deutschen  Absehwörungs-,  Glaubens-,  Beicht-  und  Betformeln
vom  8.—12.  Jahrh.  Hsg.  von  H.  F.  Massmann,  Quedlinburg  und
Leipzig  1839.  (Bibliothek  d.  ges.  d.  National-Literatur  7).

Darin  sind  folgende  aus  Hss.  zu  St.  Gallen  und  Wien  entnommene
Stücke  von  Hoffmann  von  Fallersleben  nachverglichen:  4,  5,  7,18,
22,  23,  26,  32,  35,  41,  46,  48,57.  Die  Abweichungen  sind  mit  Bleistift
an  den  Rändern  notirt.

Aus  der  Bibliothek  Hoffmann’s  von  Fallersleben  1852  erkauft.

Philol.194  X  und  288Bl.  zu  191),  :15  em.  1554.
Neuer  Pappband.

Meistergesänge  (203)  von  Hans  Sachs,  von  ihm  selbst  im
Jahre  1554  geschrieben.  Aus  den  eigenen  Sammlungen  seiner
Meistergesänge,  die  meistens  inhaltlich  mit  den  Spruchgediehten
völlig  übereinstimmen  und  von  denen  deshalb  nur  wenige  gedruckt
sind,  hat  Hans  Sachs  öfter  selbst  Abschriften  gemacht,  wie  deren
etliche  in  Dresden  sind;  vgl.  Goedeke’s  Grundriss  Il,  1886,  S.411.

Wie  in  3  Dresdener  Handschriften  (M  11.  M  12.  M  192)  geht  hier
Bl.I  ein  ebenfalls  von  Hans  Sachs  geschriebenes  Vorwort  voran:
Anno  salutis  1554  hab  ich  Hans  Lewtzdorffer  aus  sunderlicher  lieb
und  gunst  zw  der  loblichen  kunst  des  maister  gesangs  dieses  puech
mit  maiser  gesang  mit  meinem  kosten  verleget  pey  Hansen  Sachsen
zw  schreiben.  der  solichs  puech  den  mit  aigner  hant  geschrieben
hat  und  auch  mit  seinem  aignen  gedichte  erfuellet  hat.  dar  in  den
sint  vil  schriftlicher  par  aus  altem  und  newem  testament  als  nemlich
aus  dem  gesetz  figur  prophezey  aus  den  puechern  der  kunig  Jude
psalm  und  aus  dem  Sirach  dergleichen  vil  ewangeli  und  cpistel
auch  vil  schoner  &amp;  warhaftiger  weltlicher  histori  auch  aus  den  poeten
und  philosophen  fabel  und  sitliche  ler  und  dergleichen  vıl  gueter
stampaney  guet  schwenck  und  possen.  und  soliche  par  sint  aus  vil
puechern  (seinem  Handexemplar,  16  Bde.,  zumeist  in  Zwickau)  zusamen
  gesucht  und  sint  ir  in  der  zal  204.  die  siut  gesetzet  in  204

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