96  Gocttingen,  Universitäts-Bihliothek

Philol.208  19Bl.  in  4%.  1816.

H.  C.  W.  Hoyer  in  Olenhusen,  Dankbrief  und  2  Gedichte  an
die  Bibliothek  in  Göttingen.

Philol.208a  2Bl.  und  38  S.,  hoch  21'/,,  breit  17  em.

Um  1817.
Aug.  v.  Platen,  “Der  Sieg  der  Gläubigen.  Ein  geistliches  Nachspiel’.
  Wegen  des  Inhalts  früher  nur  in  verkürzter  Bearbeitung

unter  dem  Titel  “Die  neuen  Propheten’  gedruckt;  erst  1857  vollständig
von  C.  Vogt  in  Genf  veröffentlicht  nach  einer  der  zahlreich  verbreiteten
  Abschriften;  1881  von  C.  Chr.  Redlich  in  der  Ausgabe  der
Werke  Platens,  Berlin  Hempel,  nach  dem  Originalmanuscript  abgedruckt.
  Die  vorliegende  Abschrift  stimmt  mit  letzterem  Druck;
nur  eine  Note  im  Commentar  zu  dem  Vers:  “Die  erste,  so  ewige
Keuschheit  geschworen’  (Werke  II,  S.23)  ist  in  ihr  mehr  vorhanden.

Die  Abschrift  gehörte  wohl  zuerst  Karl  Pfeufer;  dann  schenkte
Prof.  Issel  in  Heidelberg  sie  an  Prof.  Hasse,  dieser  der  Bibliothek.

Philol.209  39  Bl.  meist  zu  19'%:12cm.  19.Jahrh.;
von  5  Händen,  die  Bl.1,  3,  4,  36,  38  beginnen.

Mundartliche  Gedichte  aus  Oesterr.  Schlesien,  alle  in  achtzeiligen
Strophen.  Bl.1  “Volkslied.  Der  Bauer.  Ju  olles  kriegt  man  sot’
6Str.  BlI.3  "Kloppt  de  Sanszen’  6  Str.,  aus  der  Gegend  zwischen
Olbersdorf  und  Jägerndorf.  BIl.4  Gedichte  aus  dem  Kuhländchen:
“In  Bothenwald  ai  dam  Kuhland’  18  Str.,  (8b)  “Herr  Pfarr  dos  is  a
Teufels  Weib’  9  Str.,  (10b)  “Herr  Pfarr  des  is  a  Geyers  Mon’  23  Str.,
(16b)  "Das  Flohlied.  Anna  Marie’,  (28b)  “Die  Spötterin.  Swor  euch
a  mol  a  Pauers  Moed’  28  Str.  Bl.36  “Vätter  Mälcher  wollt  a  Reiter
seyn’  10  Str.;  andere  Fassung  z.  B.  in  Schlesische  Volkslieder  hıg.
von  Hoffmann  und  Richter  (1842)  8.302.   B1.38  ‘Ihr  Brüder  seydst
lustig’  Spottlied  auf  die  Bewohner  von  Wessiedel.

Yon  Hoffmann  von  Fallersleben  1852  erkauft.

Philol.210  2Seiten,  hoch  241/,,  breit  151/,  em.
Ende  des  16.  Jahrh.

S.1  “Certayne  verses  deliuered  unto  the  Lord  Treasurer  Burley

under  colour  of  a  petition’.  3  Strophen  zu  7  Zeilen  von  unbekanntem
Verfasser.  Anfang:  “To  shine  in  silke,  and  glitter  all  in  golde”.
"A  propheticall  Epitaphe  made  by  Mr.  Henry  Morris’;  6  Strophen
zu  2  Zeilen,  auf  seinen  eigenen  Tod:  “Twise  twelve  years  not  fully
tolde,  a  wearyed  breath”.  8.2  Sieben  lateinische  Distichen  des
Theodor  Beza  auf  den  Untergang  der  spanischen  Flotte  1588,  aus
der  Widmung  einer  Paraphrase  über  das  Buch  Hiob  "Straverat
innumeris  Hispanus  classibus  acquor”.  Vorsetzblatt  aus  einem
Druckexemplar  von  Beza’s  Iceones,  Genevae  1580.  Weil  die  Schrift
schwierig  zu  lesen  ist,  ist  eine  Transscription  beigeschrieben.

Philol.211  99  Blätter,  hoch  17,  breit  1lcm.  Vor1818.

Anthologie  von  englischen  Gedichten  und  einzelnen  Stellen,  besonders
  aus  Ed.  Young.  Es  ist  wohl  Alles  aus  Drucken  genommen.
1818  von  Blumenbach  geschenkt.