60  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Philol.223  17Bl.  zu  20:14cem.  1513.

Abriss  der  griechischen  Grammatik,  ganz  in  griech.  Sprache
“  IIooa  gloi  yoduuara’.  Ende  “reAog  neol  TwP  ustogar  radntızav'.
Auf  dem  Vorsetzblatt  steht  der  Name  des  Schreibers  “Johannes
Geuder  de  Norinberga  1513’.

Philol.223d  71  Seiten  zu  25:22  em.  1827.
“G.  Hermann’s  Vorlesungen  über  Syntax  der  griech.  Sprache’,
Leipzig  Winter  1827  von  L.  Schweiger  nachgeschrieben.

Philol.224  Perg.  88Bl.  zul6:11!/),;,cm.  XH./XILU.Jahrh.;
deutsche  Sehrift.

Lateinische  Grammatik  (nur  Formenlehre)  “Partes  orationis  quot
sunt’,  meist  in  Frage  und  Antwort.  B1.88b  Federzeichnung  “Magister
Donatus’  in  der  miittelalterlichen  Tracht.

Philol.22?44  338  Seiten  zu  27:181/,  em.  1826.

C.  Reisig’s  Vorlesungen  über  Lateinische  Grammatik,  von
L.  Schweiger  nachgeschrieben  in  Halle  1826.

Philol.225  19  Bl.  zu  21:14  em.  15.  Jahrh.
italienische  Sehrift.

Bruchstücke  einer  latein.  Grammatik  (Partieipia.  Comparativa.
Pronomina.  Redefiguren)  mit  italienischen  Beispielen.

Philol.226  142  Bl.  zu  211),  :  141/,  em.  Erste  Hälfte

des  15.  Jahrh.  Alter  Band  mit  Schliesse.

Lateinisch-niederdeutsches  Vokabular  “Ex  quo’.  Sehr  reichhaltig
  und  beachtenswerth.  Anfang  “A  id  est  sine  van.  ppo.  (praepositio).
  Ab  van  ppo.  Abadera  i.  petra  steyn  sp.  Abalienare  gud
van  henden  bringen  uel  entvernen.  Abbacus  eyn  mate  de  dre  scepel
heldt?.

Am  Deckel  von  einer  Hand  des  15.  Jahrh.  “Istum  vocabularium
dedit  Jo.  Geynsen  vicarius  in  eccles.  Hild.  et  ponatur  ad  librariam
eorundem’.

Philol.227  284  Bl.  zu  29:21!)  em.  °a.1376  in  die
nativ.  Mariae  hora  sexta’  beendet.  In  Norddeutschland  geschrieben.
Auf  der  letzten  Seite  steht  wohl  von  der  1.  land  “Desse  Hughewicio
steit  seuen  lubesche  mr.  (mark?).  Leider  sind  die  Blätter  unten
durch  Feuchtigkeit  moderig  und  in  den  letzten  Lagen  schon  zerbrochen.

Hugwieio’  s  Lexikon.  D1.258  Drei  Register  dazu  “pro  notalibus’
  nebst  (Bl.282)  Nachwort  des  Verfassers  derselben  “Rogasti
super  scholarem,  ut  ordinarem  et  debito  modo  locarem  Registrum
Huwieionis’.  Niederdentsche  Schreibernotizen,  7.  B.  B1.168.  170.  249
und  am  Ende  “in  duzent  egghele  namen’.

Im  Anfang  der  Buchstabenreihen  A—@  ist  der  betr.  Buchstabe
6—7  em  hoch  roth  und  blaugrün  gemalt;  diese  Initialen  sind  roh,
aber  z.  Theil  interessant;  so  bei  A:  St.  Georg;  D:  Mariae  Krönung;
J:  Adam  und  Eva;  L:  2  Frauen,  deren  jede  eine  Gestalt  auf  der
Schulter  trägt,  welche  die  andere  anpackt;  N:  eine  Spinnerin;  O0:  ein
Geiger;  P:  Örgelspieler.