Philol.  223—235  61

Philol.228  211Bl.  zu  21:17  em.  1826.

Altdeutsche  Glossen  aus  Hften  der  Stiftsbibliothek  zu  St.
Gallen.  Bl.2  Vocabul.  S.  Galli  aus  Sang.  913  S.181—205.
Bl.7  Abschrift  von  Sang.915  S.139—  145.  Bl.19  Glossarıum  Keronis
aus  Sang.911  S.4—289.  Bl.198  Vocabular  aus  Saug.184  S.255
und  261  —262.  Bl.204  Auszug  aus  dem  Vocabular  Sang.242
S.247—251.   BI.208°Glossemata  aenigmatis  Adhelmi’  aus  Sang.  242
S.22—48.  In  der  Hft  finden  sich  einige  Bemerkungen  von  Lachmann
  und  viele  Randuoten  von  J.  Grimm.

Nach  Lachmann’s  (in  der  K.  Bibliothek  zu  Berlin  befindlicher)
Abschrift  vom  Jahre  1824  (s.  M.  Hertz,  Karl  Lachmann.  Berlin
1851  8.59)  im  Juli  1826  abgeschrieben  von  Benecke;  vgl.  die  Note
zu  Cod.  Philol.  37.

Philol.229  49Bl.  zu  16'/,:10'/,  cm.  18.Jahrh.

Excerpta  ex  Voeabulario  latino-germanico,  seripto  a  fr.  min.
Luneburgi  Johanne  Hagheno  a.  1448  idib.  Martii  in  ‚Anglia  (?);  ex
codiee  chart.  bibliothecae  senatoriae  Lüneburg.  Auf.  "A  id  est  sine.
Abadere  eyn  steyn.  Abacus  vel  Abatis  eyn  korn  deler  myt  einer
mate  de  dre  Schepel  helt’.

Aus  der  Bibliothek  G.  ©.  Gebauer’s

Philol.230  4  Bände  in  Fol.  18.  Jahrh.

Joh.  Matth.  Gesner’s  Druckmanuseript  zu  seinem  Novus  linguae
et  eruditionis  Romanae  Thesaurus  von  1749.  Es  sind  die  4  Bände
des  Thesaurus  von  Robert  Stephanus  (ed.1735)  mit  einer  gewaltigen
Masse  von  (eigenhändigen)  Zusätzen  Gesner’s  am  Rand  und  auf
besondern  eingesetzten  Blättern.

Philol.234  S4Bl.  zu  23/,:18em.  1731.

F.  H.  Reimers  aus  Lüneburg:  Cursoris  mediae  et  infimae
latinitatis....  prodromus;  ein  Verzeichniss  von  Abkürzungen  in  latein.
Handschriften  in  alphabetischer  Ordnung;  die  Abkürzungen  selbst
sind  gut  naehgezeiehnet  und  datirt.  Im  Jahre  1731  Lor.  v.  Bilderbeck
  dedieirt.

1810  in  Celle  aus  der  Bibliothek  v.  Willich's  ersteigert.

Philol.2355  71Bl.  zu  21Y/),:15em.  Im  15.Jahrh.  von
verschiedenen  Händen  wohl  zu  Erfurt  geschrieben.

Anleitung,  Briefe  zu  schreiben  “Hec  materia  rethoriealis  convineitur’;
  genannt  werden  Nürnberger  Bürger,  Erfurter  Studenten  ete.
Bl.8  und  13—16  Statuta  nostrae  mensae  "Mensae  nostrac  accubiturus’,
2  verschiedene  Fassungen;  Ordnung  für  einen  Studententisch  (wohl
in  Erfurt).

Bl.21  “Dis  buchlein  behend  du  billich  lernen  solt  Und  es  achten
fur  edel  gestein  silber  und  golt  Tischzucht  geheissen’.  “Wer  gern
wissen  wolt’;  Ende  ‘Got  uns  von  Sünde  wende”.  134  Verse.  Unter
den  verschiedenen,  von  M.  Geyer,  Progr.  von  Altenburg  1882,  besprochenen
  Fassungen  stimmt  Dartienweise  (so  von  v.9a  an)  am
meisten  Köbel’s  Tischzucht  (Gever  8.24).