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Bl.186  Excerpta  ex  ms.  glossario  Latino-theotisco.  (Exemplar
extat  Florentiae  in  bibliotheca  Laurentiana  magni  dueis):  Parens:
fordiro.  Avus:  ano.  Am  Rand  ist  von  Stade’s  Hand  bemerkt,
Friedrich  Lindenbrog  ad  Jornand.  ».155  eitire  dieses  Glossar  und
aus  seiner  Bibliothek  sei  es  abgeschrieben.  Gedruckt  ist  es  bei
Eecart  Franc.  Or.  II  981—991.

Bl.194  Excerpta  ex  alio  vetusto  ms.  glossario:  Ariola  houba.
Auszug  aus  dem  von  Eecart  Fr.  Or.  II,  99I—1001  (mach  einer  Hft
Lindenbrog’s)  vollständig  gedruckten  Glossar.

Am  Schlusse  steht  “Hactenus  ex  ms.  (die  Hamburger  Hit  bietet
“ms.  cod.’,  was  die  2.  Hand  in  exemp.  (lari)  änderte),  quod  extat  in
bibliotheca  Frideriei  Lindenbrogii’.

Bl.195  “Glossarium  etlicher  böhmischen  Vocabel,  die  in  der
Landsordnung  zu  befinden  ..  seyn.  Starosta  wirdt  verdentscht  der
Eltist  .  .

Moller  (Cimbria  litter.  III,  424  und  in  seiner  Note  zu  Morhof’s
Polyhistor  liter.  IV,4  $  8)  meint,  das  grosse  angelsächsische  Glossar
(Bl.3—165)  sei  von  Lindenbrog  angelegt.  Das  ist  ein  Irrthum.  Die
Hamburger  Hft  hat  nur  die  Inschrift  "2x  zor  Frederiei  Lindenbrogii’.
In  dem  Glossar  wird  Laur.  =  Laurentius  Noel  eitirt,  der  um  1560
ein  angelsächsisches  Glossar  zusammenstellte.e.  Proben  aus  dem
Anfang  der  Reihen  F  und  N  haben  gezeigt,  dass  das  angelsächsische
Glossar,  das  ebenfalls  in  der  2.  Hälfte  des  16.  Jahrhunderts  Joscelin
und  Parker  ausarbeiteten  und  das  in  der  Oottoniana  (Titus  A  15  und  16)
liegt  (vgl.  Wülker,  Grundriss  z.  Gesch.  d.  angelsächsischen  Litteratur
$  8),  unser  Lexikon  enthält,  nur  vielfach  Glossen  einschiebt;  demnach
ist  unser  Glossar  ein  unbekannter  Auszug  oder,  was  natürlicher  ist,
die  unbekannte  Vorlage  des  Joscelinischen.  Die  übrigen  angelsächsischen
  und  niederdeutschen  Glossare  hat  Lindenbrog  aus  verschiedenen
  Quellen  dazu  schreiben  lassen.

Bl.198  und  199  m  4°  mit  anderer  Hand  beschrieben,  sind  nachträglich
  eingeklebt.  Im  Anfang  steht  von  Stade’s  Hand  "Commmigatum
  Witeberga  in  literis  Mons“.  Von  Selden  d.  2.Januar.  1712
atis’

Zuerst  (10)  Glossae  veteres  e  mst.  Ilelmestadiensi:  Farus  lutta
(luhta)  etc.  Dann  (etwa  33)  Glossae  Anglo-Sax.  Bedae  vitae
Gudberti  a  quodam  adscriptae  et  a  Lindenbrogio  inde  excerptae:
Egestas  waedlieude.  Tabe  peresos:,  fornumene.  In  festo:  on
vinnedunı.  Dann  werden  unter  der  Überschrift  “Glossae  mss.  quas
possidet  celeb.  Eccardus’  7  Sammlungen  aufgezählt,  worunter  die  oben
b1.186—193,  Bl.3--165  und  180—1  35  stehenden.  Endlich  werden
aufgezählt  “Libri  mssti  et  numquam  editi,  qui  reperiuntur  in  bibliotheca
  eiusdem  cl.  Eccardi’;  darunter  werden  Chroniken  genannt,
dann  Briefe  Reinesii  ad  J.  F.  Gronovium,  Daumii  ad  Fellerum,
Leibnitii  Unvorgreiffliche  Gedancken  betreffend  die  Teutsche  Sprache
und  deren  Verbesserung.

Auf  Bl.1  steht  “Sum  Diederiei  von  Stade’;  derselbe  hat  auf
Bl.2a  eine  Inhaltsangabe  der  Hft  und  eine  Erklärung  der  auf
B1.3—165  eitirten  Schriften  geschrieben.

Das,  was  unsere  Hft  auf  Bl.1--184  enthält,  steht  auch  in  der
von  Eccard  geschriebenen  1ltt  in  Hannover  (10.495,  Bl.1—  970).  Das

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