Hist.  1it.18t—  46  79

Hist.  1it.43   133DBl.  hoch  20,  breit  13  cm.  Schöne
Reinschrift  des  18  Jahrh.

(Lucas),  La  vie  et  l’esprit  de  Mr.  Benoit  de  Spinoza.  Der  Text
ist  übereinstimmend  mit  Bl.1—82  des  vorigen  Cod.:  der  Catalogue
steht  hier  B1.35.  Genauere  Beschreibung  des  Cod.  siehe:  Spinoza,
Opera  ed.  H.  E.  G.  Paulus.  Vol.  II  (1803),  S.  XIXf.

Nach  Bl.1b  früher  im  Besitz  von  H.  P.  C.  Henke  in  Helmstedt.
1559  erkauft  aus  der  Auction  des  Ober-Consistorial-Raths  Pott  in
Göttingen.

Hist.  lit.44  1  Pergamentblatt  59  cm  hoch  und  76  em
breit.  1638  Schön  geschrieben  von  Barth.  Bredda  notarius;  die
Initiale  ist  kunstvoll  verziert.

Doetordiplom  (Dr.  phil.  et  med.)  für  'Theodorus  Konerding
Deaumburgensis  Saxo,  ausgestellt  von  der  Artistenfacultät  nationis
Germanicae  zu  Padua  am  11.  8.  i638,  darunter  Unterschriften  von
Jos.  Veslingius  praeses,  von  8  Professoren  der  Facultät  und  dem
Canzler  Petrus  Merius.

An  dem  Diplom  hängen  die  drei  Siegel  S.  Marei  Veneti,  Artistarum
und  nationis  Germanicae  in  Kapseln,  auf  deren  Lederüberzug  goldene
Arabesken  eingepresst  sind.

Hist.  1it.45  112  Bl.zu  34:21  em.  1723  und  nach  1741.

Bl.3  J.  Ph.  Schmidt,  Magdeb.  Reg.  Advocat,  “Lebensbeschreibung
Mag.  Fridr.  Opffergelts  (}  1740),  Probsts  und  Praelatens  des  Closters
U.L.Fr.  in  Magdeburg  samt  dazugehorigen  Beylagen.  Magdeburg
11.8.  1723°.  Schmälıschrift;  die  Beilagen  fehlen.  Bl.27  von  derselben
  Hand:  Singe  Gespräche  zwischen  Erzbischof  Norbert  (von
Magdeburg)  und  Opffergeld.  Bl.36  Verteidigungsschrift  eines  ungenannten
  Justitiars  und  Syndicus  des  Klosters  U.  L.  Fr.  zu  Magdeburg,
  der  mit  Opffergeld  in  Prozess  gekommen,  gefangen  gesetzt  und
wieder  freigelassen  worden  war.  Nach  1741  verfasst.  Saubere
Abschrift.

1811  aus  der  Bibliothek  von  H.  P.  C.  Henke.

Hist.  1it.46  50Bi.  Bl.2.  3.  6—27  Pergament,  die  andern
Papier;  hoch  241/,,  breit  18'1/,  em.  Schön  geschrieben.  1632—1664.
Familia  Nativitas  et  Vita  Theodori  Reinkingk  (7  1664).  Selbstbiographie
  mit  verschiedenen  Anhängen.  Der  Grundstock  (Bl.2,  3,
7—27)  auf  Pergament  in  kalligraphischer  Ausführung,  wohl  von  seinen
Freunden  beim  Weggang  von  Marburg  1632  ihm  überreicht,  wurde
später  von  ihm  eigenhändig  fortgeführt.  Bl.2  Titel  und  Motto.
Bl.2b  und  3  Stammbaum  in  schöner  Feder-Zeichnung  von  David
Morhard  gewidmet,  Marpurgi  20.7.1732:  mit  einer  Ansicht  von

(Marburger?)  Gebäuden  und  Gärten.  B1l.3b  Porträt  Reimking’s  im
Kupferstich  mit  einem  Epigranım  von  Conr.  Bachmann.  Bl.4  C.

Bachmann,  8  aleaeische  Strophen  auf  R.  “Quis  tam  potenti’.   BL5
Wolig.  Riemenschneider  (Loriseca),  33  Distichen  auf  R.  “Vina  in

Crystallo’.   BI.7  Gemalte  Wappen  der  Familien  Reinkingk,  v.  Basten,
v.  Lambsdorff,  Korffa.  31.5—32  “Mein  Dietriel  Reinkings..  Ankunfft

  Geburth  undt  Leben’,  Selbstbiographie,  Bl.8—27  von  einer  ersten