9%  Goettingen,  Universitäts-  Bibliothek

(Molanus)  an  Generalsuperintendenten  Ph.  L.  Böhmer  und  Justus
v.  Dransfeld  wegen  Anderungen  im  Pädagogium,  Hann.  12.  10.  1707;
S.83  Molanus  an  Böhmer  betr.  Rang  der  Professoren  und  Einrichtung
  des  Pädagogiums,  Hann.  4.  5.  1708.  S.88  Hannoversche
Regierung  wegen  Wohnung  für  den  Cantor,  11.1.  1709,  5.89
Auszug  aus  3  Consistorialreseripten  von  1711  wegen  Einhaltung  der
Lectiones  durch  die  Professoren.  S.90  2  Rescripte  die  Heizung
des  Pädagogiums  betr.  1709.  S.92  Excerpt  aus  einem  Briefe  von
P.  L.  Böhmer  an  Dr.,  15.1.1711,  wegen  eines  Geschenkes  von
10000  Thalern  von  der  Calenberger  Landschaft  zur  Aufbesserung
der  Lehrergehälter.

Dem  Buche  vorgeheftet  ist  ein  Zettel  von  C.  A.  Heumann,  Gött.
5.  6.  1717:  Dransfeld’s  Eidam  der  Reetor  Kriegk  von  Ilfeld  habe  bei
Rücksendung  des  Buches  (welches  er  für  seinen  Commentarius  de
vita..  Justi  a  Dransfeld  benutzt  hat)  bezeugt,  dass  die  herausgerissenen
  Blätter  schon  vorher  gefehlt  haben.

1736  aus  der  Bibliothek  des  Gymnasiums  zu  Göttingen.

Hist.  1it.51  276  Seiten  zu  33:201/,  em.  1754—1766.
Rud.  Wedekind,  Gymnasialdirector  in  Göttingen,  “Protokol-  und
Tagebuch  von  der  Zeit  meines  Directorates  an’,  1754—1766,  am
Sehluss  verstiimmelt.  Die  Anfzeichnungen  tragen  einen  völlig
privaten  Character,  doch  hat  Wedekind,  damit  “dieses  Tagebuch  bei
der  gegenwärtigen  und  bei  der  Nachwelt  vollkommenen  und  unwidersprechlichen
  fidem  habe’  (S.51),  von  Zeit  zu  Zeit  andere  Lehrer
durch  ihre  Untersehrift  dieWahrheit  dieser  Aufzeichnungen  beglaubigen
lassen.  Sie  beziehen  sich  meist  auf  Schulangelegenheiten;  von
1757—1763  jedoch  treten  die  Kriegsereignisse,  besonders  soweit  sie
Göttingen  angehen,  stark  in  den  Vordergrund.  Dem  eigentlichen
Tagebuche,  das  mit  S.15  beginnt,  geht  ein  kurzer  Abschnitt  “Sachen
vor  meinem  Direetorate’  voran,  von  dem  jedoch  S.1—6  fehlen.
1852  von  Dr.  Roessler  in  Göttingen  gekauft.

Hist.lit.52   15Bl.zuungefähr  34:20Y/,em.   1725—1727.

Aktenstiicke  betreffend  den  zwischen  Gymnasium  und  Stadtrath  zu
Göttingen  um  das  Eigenthumsrecht  am  sog.  Freudenberge  entstandenen
Streit,  1725—1727  (vgl.  C.  A.  Heumann,  in  “Zeit  und  Geschichtbeschreibung
  der  Stadt  Göttingen’  III,  4  Buch  pag.190).

1852  von  Dr.  Rössler  in  Göttingen  gekauft.

Hist.  111.53—58  um  1840.

Nachlass  von  Ph.  Fr.  Conradi,  Hülfsarbeiter  an  der  Bibliothek
zu  Göttingen.

n0.53  8  Faseikel  mit  296  Bl.  in  Folio.  Chronologisch  geordnete
  Verzeichnisse  der  Lehrer  an  den  Universitäten  Berlin,  Bonn,
Erlangen,  Halle,  Jena,  Heidelberg,  Leipzig,  Marburg  bis  gegen  das
Ende  der  dreissiger  Jahre  dieses  Jahrhunderts,  unvollendet.

n0.54   102Bl.  zu  34:21  cm.  Chronologisch  geordnete  Verzeichnisse
  der  Rectoren,  Curatoren,  Proreetoren  und  Lehrer  an  der
Universität  Göttingen  bis  1837,  mit  einzelnen  späteren  Nachträgen;
im  wesentlichen  von  Conradi  so  gedruckt  in  seiner  Schrift  "Zur
100Jährigen  Jubelfeier  der  Georgia  Augusta’,  Göttingen  1837.