114  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

au  Biselstein,  Helmstedt  17.  August  17..,  in  einer  fingierten
Sprache.  Ursprünglich  gehörten  zu  diesen  Akten  auch  die  jetzt
den  cod.  philos.  134h  bildenden  Autographa.

1865  aus  dem  Nachlass  des  Bibliothekars  Schoenemann  in  Wolfenbüttel
  an  die  Bibliothek  gekommen.

Hist.  1it.119  228Bl.  meist  zu  21:17  em.  18.  Jahrhundert.


Schriftstücke  zur  Geschichte  der  Universität  Helmstedt.

Bl.4—151  geschrieben  von  F.  D.  Haeberlin:  Bl.4—24  “Varia
al  Academiam  Juliam  Carolinam  speetantia  collecta  a  F.  D.Haeberlin  ...
1746’,  enthalten  Nachrichten  über  das  Tilemann’sche  Stipendium,
die  drei  1633  der  Universität  geschenkten  Calenbergischen  Klöster,
das  Marienkloster  bei  Gandersheim,  sowie  Bemerkungen  über  die
Universitätskirche,  den  Hortus  Mediecus  und  das  Convietorium  zu
Helmstedt.   B1.25—-65  bemerkenswertheEreignisse  aus  derGeschichte
der  Univ  ersität  in  den  Jahren  1577—  1625,  chronologisch  geordnet.
Bl.66—82  "Speeimina  munificentiae  Ducum  Brunsvicensium  ..  m
Academiam  Juliam  Carolinam’,  begonnen  “d.  14.  Oct.  1749’.
Bl.83-  151  Verzeichnis  der  vom  16.  Oct.  1576  —2.  Jan.  1755  in
Helmstedt  erfolgten  Promotionen  zum  Doctor  der  Philosophie  unter
Angabe  des  jJedesmaligen  Decans.

Bl.152—196  geschrieben  von  Chr.  Aug.  Bode:  Bl.152  —  170
Alphabetisches  Verzeichnis  sämtlicher  Helmstedter  Professoren  bis
etwa  1790  mit  Angabe  der  für  die  Biographie  eines  jeden  in  Betracht
kommenden  Literatur.  B1.171—177  “Index  alphabeticus  seriptorum  ..
quae  circa  vitam  Professorum  Helmstadiensium  antea  sunt
allegata  ..”.  Bl.179—196  Lectionsverzeichnis  für  das  Jahr  1576
und  Verzeichnis  der  Professoren,  die  von  1578  -—  1795  an  der  Universität
gelehrt  haben,  nach  Semestern  geordnet,  von  1743  an  unter  Hinzufügung
  des  Prorectors.

Bl.197—203  (L.  Heister),  "Allerley  Annotationes  die  Universitäts
Sachen  zu  Helmstad  betreffend.  Von  Zeit  meiner  Ankunft  in  Helmstadt
  1720’  bis  1745.  Bl.204  Beschwerde  der  Stadt  Helmstedt
bei  Erich  von  Dänemark  1427,  gedruckt  bei  F.  D.  Haeberliu,  Analecta
Medii  Aevi  pag.560;  Abschrift.  B1.205—208  J.  Fabrieius,  Gutachten
  über  die  Besetzung  der  theologischen  Professur  nach  dem
Tode  von  Ch.  H.  Rithmeyer,  Helmstedt  1719,  Original.  B1.209—220
Fr.  W.  Pestel,  3  latein.  Briefe  an  einen  Göttinger  Professor,  Rinteln
7.  Mai  1749,  15.  Jan.  1750,  30.  März  1751.  Dieselben  haudeln  über
Andr.  Heinr.  und  Chr.  Joach.  Buchholz,  besonders  weshalb  der
erstere  Rinteln  verlassen  habe  (vgl.  Hauber,  primitiae  Schauenburgicae
p.137),  und  über  des  letzteren  Streit  mit  Ace.  Strauch.  Dem  ersten
Brief  ist  angefügt  B1.213—216  "Recensus  quarundanı  scriptionum  ad
controversiam  Buchholzii  et  Strauchii  huiusque  et  Calixti  pertinentium’,
dem  letzten  von  anderer  Hand  Bl.221—224  ein  kurzer  Abriss
des  Lebens  von  Andr.  II.  Buchholz.  B1.225  .  Heinr.
Buchholz,  2  Briefe  (an  A.  W.  Rottmann,  Hameln  8.  Nov.  1646;  an
denselben  und  L.  Harumann,  Hameln  +  Nov.  1646),  beide  über  die
seinen  Fortgang  aus  Rinteln  herbeiführenden  persönlichen  Verfolgungen
handelnd,  und  Elisabeth,  Gräfin  zu  Holstein-Schaumburg,  Schreiben