126  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

Philosophia.

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Philos.1  619  Seiten  zu  241),:16em.  1683.
Logica  tradita  ex  informatione  rev.  patris  de  L’Epine  S.  J.  in
regio  Flexiensi  (Fleche)  collegio  a.  1683.
S.1  105  242  342  447  und  619  sind  Stiche  eingesetzt:  die  5  ersten
(Aristoteles  2  mal;  Plato;  Baum  der  Philosophie)  gedruckt  “Paris
chez  Jollain,  rue  St.  Jacques  a  la  ville  de  Cologne’.

Philos.Jd  116  Seiten  27:18cm.  1837.
Vorlesungen  von  Bohtz  über  Aesthetik,  5.87  über  Psychologie,
S.103  über  Litteratur  der  Deutschen;  von  Ad.  Remmert  im  Winter
1837/38  nachgeschrieben.

Philos.?2  213Bl.  zu  33:21  em.  Erste  Hälfte  des
16.  Jahrh.

Diese  Hft  ist  von  3  Händen  geschrieben,  allein  diese  Hände
wechseln  mitunter  so  oft  auf  einer  Seite,  dass  man  annehmen  möchte,
Alles  sei  von  einem  Manne,  doch  zu  verschiedenen  Zeiten  geschrieben
(Bl.131a  b  ist  Abschrift  von  130b  und  132a).  Hier  sind  ganz  verschiedenartige
  Dinge  vereinigt:  Philosophie,  Grammatik,  Theologie.
  Die  Papiere  scheinen  sehr  lückenhaft  und  oft  falsch  geordnet;
2.  B.  gehört  Bl.170  nach  BI.180.  Der  Schreibende  hat  (Geiler  v.)
Keysersberg  gehört  und  selbst  Bücher  herausgegeben  (Bl.146);  Bl.161
wird  (allerdings  von  der  3.  Hand)  das  Abendmahl  sub  utraque  specie
vertheidigt,  Bl.163  Luther  heftig,  doch  sachlich  angegriffen.

Bl.1  Des  Erasmus  Vorrede  zum  Livius  1518  (über  Joh.  Faust
und  Joh.  Scheffer).  Bl.2—29  Logik:  Quid  est  dialectica?  Est  ars
recte  et  ordine  docendi.   B1.30  und  31  De  signis,  elimatibus  etc.
Bl.32—  34  Theologisclies,  besonders  de  peccato  originali  et  actualı.

B1.35—38  Geographie:  Geographia  est  totius  terrae  descriptio.
B1.38  De  orthographia.

Bl.39  Praefatiuneula  in  Valerium(Maximum)delaudibus  historiarum.

B1.39—116  Epitaphium  und  Vita  Therencii;dann’  Annotatiunculae’
zu  dessen  Comoedien,  offenbar  für  Lehrzwecke,  mit  vielen  deutschen
Wendungen;  stark  verbunden.  Hie  und  da  sind  aus  andern  Autoren
elegante  Phrasen  dazwischen  geschrieben;  BIl.102  eine  Vorlesung
“Magirica.  Aliquoties  promisi  vobis  rem  coquinariam’.

bBl.118—121  Grammatisches,  Bl.122  und  123  Rhetorik,  B1.124  bis
137  Schulcommentar  zu  Cicero  de  officiis.

Bl.138  Distichen  über  Ereignisse  von  1525  1529;  zu  15öl
“Oceubuit  patrio  bellator  Cinglius  (?)  ense’;  dann  über  die  Jungen
Hühner,  die  beim  Auszug  des  Marchio  Joachim  (II.  von  Brandenburg)
krähten  “Cum  patris  (?)  educens  Joachimus  marchio  turmas”  (contra