Philos.  21—22  141

XVI.  Alinnelieder.  (Vorwort  bei  Schröer)  E.  (ohne  N  otenlinien.)
1)  Mit  leyde  heyde  was  berufft.  2)  Des  strebit  gebet  lobes

cleyt.  3)  Din  gute  blute  mynne  ticht.

F.  (B1.220;  ohne  Notenlinien)  Gegen  dem  meyen  aber  also  vnd
der  tzyd  des  Somers.  (edr.  Müller  No.1.  4)  Sehit  wie  des  meyen
frute.  5)  Sust  had  ein  wip  verdrungen.  6)  Ober  alle  bium

der  heide.

G.  (ohne  Notenlinien)  Gegen  dem  winter  also.  (redr.  Mäller  2
7)  Was  ab  nu  des  meyen  hutten.  8)  Des  ich  sy  vor  allem  wibe.

9)  Sehit  wann  sie  enphindet  kelde.

H.  (ohne  Notenlinien)  Von  der  mynne  also.  Gedr.  Müller  3.

10)  (B1.221)  Sehit  wie  den  Salmander  fuer.  11)  Sieh  junget  in
diner  togent  glut.  12)  Wann  das  der  gaffer  wirt  entzunt.

J.  (ohne  Notenlinien;  rot:)  Von  der  myune  aber  also.  (redr.
Müller  4.  13)  Wib  bluendes  ıys.  14)  Dein  golde  vor.  15)
Gib  frauwe  rat.

K.  (ohne  Notenlinien;  (Bl.  ve)  »ot:)  Gegen  dem  meyen  ein  elage
lidel  also.  (sedr.  Müller  5.  16)  Sehit  wie  des  meyen  hant  dem
winter  drauwet.  17)  Was  helffen  mich  die  blumen  sind  my
frauwe.  18)  Myns  lebens  am  ich  suche  offt  geluckes  wege.

L.  (ohne  Notenlinien;  rot:)  Eyn  ander  clage  lidelin.  (Vedr.
Müller  6.  19)  Evn  frauwe  sprach  myn  falcke  ist  mir  enphlogen.

20)  Ich  hoffe  doch  das  mir  komet  weder.  21)  Ach  heite  ich  einen
blafus  vor  den  falcken.

M.  (ohne  Notenlinien;  rot:)  Eyn  mynn  lidel  in  dem  sich  die

selben  suchen  in  den  ersten  geledirn.  (redr.  Mäller  7.  22)  (B1.223)
Wie  bin  ich  von  guten  nu  gescheyden.  23)  Nach  yr  mın  hertze
senet  sich  durch  schulde.  24)  Min  hertz  sich  anet  das  ist  nach

schaden  munder.

XVII.  (Bl.223b  bis  274)  Der  meyde  krantz  (7%  drei  Büchern)
Bl.223b  Vorwort  (rot)  gedr.  bei  Schröer.  Eingang:  In  lobe  der
hochsten  wirdickeit.  B1.225  begennt  das  erste  Buch:  Das  buch
das  heist  der  meyde  krantz.

Die  Handschrift  wurde  1798  von  Prinz  Georg,  Bruder  des
regierenden  Fürsten  von  Waldeck,  geschenkt.

Philos.2li  181  Seiten  m  Fol.  19.  Jahrh.

Sammlung  von  gedruckten  und  geschriebenen  Pachtverträgen.
sesammelt  von  M.  Calberla;  vgl.  dessen  Dissertation  “Die  Übergabe
des  Inventars  bei  der  Verpachtung  von  Landgütern’  Götting.  1369
S.VIIH.   Geschriebensind:  Pachtvertrag  ete.  (Oesterr  eich)  +1  Seiten.
Vorschriften  der  Kloster-Cammer  in  Mannover  13.  Jul.  1844,  kleinere

Bau-Reparaturen  betr..  4  Seiten.  Bedingungen,  wnter  welchen  die
Domame  Twiefllmeen  (Braunschweis)  ver  ‚achtet  wird.  648.
o  oO  I
Philos.22  225  Bl.  zu  20:16'%  cm.  16.  Jahrh.

Kochbueh  von  viel  und  mancherlev  Essen.  wie  die  von  Tortten
Basteten  Fischen  Müsern  Kalten  und  Warmen  ete.  zu  bereiten.   Deszgleichen
  die  eingemachte  Fische  Sultztische  Mareipan  Letzelten  llolipen
Zuckerbroth  Latwergen  Wein  und  mancherlei  Essigk  und  wasser  ete.
zu  machen  sey  sambt  einem  ordentlichen  Register  zu  ende  dieses