192  Goettingen,  Universitäts  -Bibliothek

V.Bd.  9  und  591  Seiten,  151/,  em.  hoch  und  181/,  breit;  auf  dem
Deckel’G  LF  1622.  LiberVI.  de  luminarium  eclipsibus  supputandis;
ausgearbeitet  von  Anfang  1621  bis  Ostern  1622.

VI.  Bd.  5  und  452  Seiten,  15!/,  em.  hoch  und  19  breit.  Liber  VII.
agens  de  errantinm  siderum  motibus  tam  in  longitud.  quam  in
latitud.  Zodiaei  iuxta  hypothesin  Ptolemaicam  consideratis.

VII.  Bd.  424  Seiten,  16cm.  hoch  und  18  breit.  Liber  VIII  de
motibus  planctarum.

Diese  Handschriften  hat  Joh.  Moller  in  der  Hamburger  Dombibliothek
  gesehen  und  in  seiner  Cimbria  literata  II  p.211  beschrieben.
1784  wurden  sie  versteigert  (vgl.  Fr.  Lor.  Hoffmann  über  G.  L.  Froben,
1867  8.35)  und  kamen  mit  no.50  nach  Göttingen.

Philos.  50  22  beschriebene  Blätter,  10  cm.  hoch  und
15!/,  breit;  vom  Moder  beschädigt.  Auf  der  Pergamentdecke  steht
“GLFI1591’.

Nativitätsstellungen  von  G.  L.  Frobenius  und  zwar  die  eigene,
seiner  Kinder  und  Enkel,  Tycho  Brahe’s  (thema  genethliacum  ab
ipsomet  correctum  et  a  filia  Margarita  istarum  artium  studiosa  mihi
communicatum,  Bl.1  und  2);  von  Tycho  Brahe’s  Sohn  (mit  Notizen
von  dessen  Leben);  des  Reinhard  Gul.  Megbach  (mit  geschichtlichen
Notizen  Bl.15);  Henr.  a  Qualen  (Bl.15);  Martin  von  der  Fechte
(Bl.16);  Caspar  und  Catharina  Birckhan  (Bl.18  und  19);  endlich
von  etlichen  Fürsten.

Philos.57_  67Bl.  zu  204,:15  em.;  dazu  12  einzelne
Blätter  verschiedener  Grösse.  1686  in  Spanien  geschrieben.
Decke  von  weissem  Pergament.

Juan  Baptista  Corachan  (von  Valeneia):  Tractatus  gnomonicus
sive  de  solaribus  horologiis  [de  horologiis  1)  directis,  2)  eatoptrieis,
3)  anaclastieis,  4)  prodigiosis]  1682.  Andres  Mayoral,  Escritores
del  reyno  de  Valencia  II  1749  p.268  erwähnt  von  Corachan  einen
Tractatus  de  horologiis  solaribus  1711  in  8°  und  eine  Horologiographia
universalis,  1686  in  8°.

Philos.58  38DBl.  zu  19:  151),  cm.  1613.

Von  Unterricht  oder  Gebrauch  dieses  Instruments  (Astrolabium  );
verfasst  im  Jahre  1613  (vgl.  Bl.5.  29).  Darin  sind  Bl.6—25  Tafeln,
dadurch  zu  finden,  wievil  ein  jeder  Planet  Gradt  Minuten  und
Seeunden  in  einer  Stundt  und  Minuten  lauflft.  Bl.26—  30  Taffel
zu  den  Revolutionen  der  Nativiteten  nach  der  approbirten  und
gewissen  Rechnung  Tycehonis  Brahe.  Bl.31—38  Taffel  zu  Auffrichtung
  der  12  himmelischen  Tleusser  mit  Grad  und  Minuten  nach
der  lehr  Campani  und  Gayulıi.

Auf  dem  Vorsetzblatt  steht  “Brauchbar  könnte  noch  in  diesem
Manuskript  sein:  die  Tafel,  aus  der  täglichen  Bewegung  die  (?)  für
eine  gegebene  Zahl  Stunden  und  Minuten  zu  finden.  A.  G.  Kästner’.

Philos.59  10Bl.  zu  21:15!/,  em.  15./16.  Jahrh.
Pro  eompositione  horalogii  in  plano  Primo  requiritur  rectificatorium;
  dazu  Zeichnungen  (Bl.5  Pro  horalogio  versus  orientem,
6  meridiem,  7  septentrionem,  7b  pro  horalogio  manus).