16?  Goettingen,  Universitäts-  Bibliothek

collegium  speeiale  in  Berlin  vereitelte  das  geplante  collegium
universale.  Gekauft  1784.

Philos.61  195  Blätter  zu  34  :  221/,  em.  Ende  des
17.  Jahrh.  Lederband  mit  Goldornamenten.

Talhofer’s  Feehtbuch.  Landgericht  der  Bischöfe  Christoph
und  Johann  von  Würzburg.  Ordnung  des  Kais.  Kammergerichts.

I.  Bl.5—129  Feehtbuch  mit  farbigen  Bildern.  Es  stimmt  vollständig
  mit  dem  von  Hergsell  1889  aus  dem  Codex  Gothanus  ch.  A.
110.558  herausgegebenen  Fechtbuch  Talhofer’s  von  1443.

Bl.3  oben  "34  Jesus  Christus  amen.  1443.  amen.  34’  (=  Gothan.
S.1,  bei  Hergsell  $.5);  unten  ein  Bild  =  Goth.  Tafel.  (Goth.
Taf.  2—7  fehlen  hier.)

Bl.4—15  =  Goth.  S.13—34  Hans  Hartlieb’s  Kampfbuch;  vgl.
Jähns,  Geschichte  der  Kriegswissenschaften  vornehmlich  in  Deutschland,
  I  S.371;  gedruckt  Hergsell  S.5—-19.

B1.16—19  Meister  Liechtenawer’s  Chunst  des  langen  Swerts
a.d.48  (1448)  =  Goth.  S.35  —43;  bei  Hergsell  5.20  —  24.  Bl.20
Chunst  d.  langen  Swerts  des  Ross  Veehten  =  Goth.  S.44;  bei  Hergsell
S.25.  Bl.22  und  23  =  Gotlı.  S.46;  bei  Hergsell  Text  8.26,  Bild
ausgelassen.

Bl.24—49  Kampf  mit  dem  Stechschild  und  Scenen  aus  dem
Privatleben  =  Goth.  Taf.7”—  47  (nur  Gotl.  Taf.40,  blosse  Zeichnung,
ist  ausgelassen).

Bl.50  Kampffechten  (zu  Fuss;  Text)  =  Goth.  S.98;  bei  Hergsell
S.28.  B1.52  —75  (Bilder  dazu)=  Goth.  Taf.  48  —73.

Bl.76-—-83  Hellebardenfechten;  nur  Umrisse  =  Goth.  Taf.  74—81.

Bl.84—105  Dolehfechten  =  Goth.  Taf.82—125.

Bl.  106—  112  Ringkunst  Otten,  eines  getaufften  Juden  =  Goth.
S.  220—  230;  gedruckt  bei  Hergsell  8.  29—  34.  Dazu  die  Tafeln
Bl.114—129  mit  Ueberschriften  =  Goth.  Taf.  126—156.  (Die  Tafeln
156  —160  des  Goth.  bei  Hergsell  fehlen  in  der  Göttinger  Copie;
ebenso  die  im  Goth.  S.285—297  folgenden  und  bei  Hergsell  nicht
photographirten  Bilder;  vgl.  Talhofer  1459  von  Hergsell  S.15  und
Talh.  1443  5.40  —  42.)

I.  Bl.130—139  Reformation  des  Würzburger  Landgerichts  durch
Bischof  Gottfried  (IV.)  “Wir  G..  thun  kund..,  dass  wir  von  Anbeginn
  unse  bisch.  Regierung”.  B1.139—148  "Neue  Landgerichts-Ordnung
  von  Georgen  v.  Ulrichshausen  (Elrichh.)  Dumherr  und
Landrichter  des  lIertzogthums  zu  Franken’,  1470  Sonntag  nach
Ostern.  Bl.150—154  “Copie  wie  sich  ein  Bischoff  (Johann  IH.)
und  Capitel  zu  Würzburg  gegen  irer  Ritterschaft  verschrieben  haben
und  der  Haubtbrieffe  leidt  zu  Schweinfurt  hinter  dem  Radt  a.  1461’;
gedruckt  in  Ludewig,  Geschichtschreiber  von..  Wirtzburg,  1713,
S.830  und  daraus  bei  Schneidt  Thesaurus  Jur.  Frane.  II  728.

Bl.  155  —  167  Fürgenommene  Ordnung,  wie  künftiglichen  am  kays.
Cammer-Gericht  soll  procedirt  werden.  Item  des  Ersten,  dass  vor
Cammerriehter  und  Beysitzern  alle  audientz  der  Gerichtstage  einer
jeden  Wochen  drey  tag  alsz  nemlich  Montag  in  extraordinariis  und
fiscalischen,  Mitwoch  und  Freytag  in  ordinariis  causis  und  also
eines  Jeden  tages  zwo  stunden  nachmittag  gehalten  werden  .  .'  Diese