205  Goettingen,  Universitäts  -Bibliothek

Philos.104  28Bl.  verschiedener  Grösse,  in  folio  gebunden.
  1612—1637.

2Briefe  von  Christoph  Hoeflich  und  18  an  ihn  (vom  8.Jun.  1613
bis  letzten  Dee.  1614  nach  Jena,  1615—1621  nach  Nürnberg);  dazu
Bl.11  Caspar  Hofmann  an  J.  Fr.  Gronov.  Urschriften  und  lateinisch.

Bl.1  Chr.  Hoeflich  an  G.  Rem,  Nürnb.  3  Jan.  1612  mit  Paraphrase
des  156.Psalms  in  26  Distichen.  Bl.2  Chr.  Hoeflieh  an  Rem,
Jena  prid.  Penteec.  1614.

Bl.3—7  A.  Dinner:  4Br.  (aus  Altdorf),  11Mai  1618,  19Jul.  1619,
80ct.  und  6Nor.  1620.  Bl.S  J.  Gryphiander,  ohne  Ort  und
Datum  (wohl  1614/5);  er  sei  4  Jul.  1580  geboren.  B1.9—11  Caspar
Hofmanus  in  Altdorf:  BI.9  und  10:  6  Jan.  1617  und  16  Apr.  1618;
Bl.11  an  Joh.  Frid.  Gronov  5  Mart.  1637:  soll  Salmasius  und  Heinsius
über  einige  Stellen  des  Galen  befragen.  bBl.12  Andr.  Libauius,
Coburg  7  Dee.  1615.  Bl.15  B.  Praetorius,  Nürnb.  8  Jun.  1613.
Bl.15  Jo.  Rosinus,  Naumburg  6  Jd.  Sextil.  1616  mit  Stellen  aus
Briefen  seines  Vaters,  der  ursprünglich  Rore  hiess.  Bl.17  und  19
Joh.  Rüdinger,  scholae  Calensis  rector,  Bl.17  letzten  Dee.  1614,
23  Hendecasyllabi;  Bl.19  Calae  ad  Salaın  15  Dee.  1614.  Bl.21  ohne
Namen  und  Zeit.  Bl.22  Joh.  Saubertus,  Altdorf  postrid.  Jd.  Jul.
1621.  B1.24—28  Daniel  Schwenter,  4Br.  mit  deutschen  Stellen;
29  Nov.  und  27  Dec.  1614,  4  Cal.  Dec.  und  3  Jd.  Nov.  1616.

Jedenfalls  mit  Strobel’s  Sammlung  1796,7  gekauft;  vgl.  Cod.
Philos.  161.

Philos.105   5396Bl.  zu  201/,:161/,cm.  17  Jahrh.

Joachim  Goetz  von  Olenhusen,  Mitglied  des  Ministeriums
unter  Herzog  Friedrich  Ulrich  von  Braunschweig-  Wolfenbüttel  und
Verfasser  der  “Carmina  Saera’  1.  II  Helmstedt  1654.  1653.

267  lateinische  Briefe,  meist  in  Entwürfen,  zum  Theil  vielleicht  in
Abschriften,  aus  den  Jahren  1627—1638.  Dieselben,  meistens  aus
Einbeck,  Braunschweig,  Wolfenbüttel  oder  Hildesheim  an  Freunde,
Collegen  und  Verwandte  Götzens  gerichtet,  sind  fast  alle  von  seiner
eigenen  Hand  geschrieben  (nur  an  einigen  Stellen,  z.  B.  Bl.165,
297,  310  tritt  eine  andere  Hand  ein)  und  behandeln  neben  privaten
Dingen  politische  Angelegenheiten  und  zwar  nicht  nur  eigentlich
braunschweigische  Verhältnisse,  sondern  hin  und  wieder  auch  Kriegscreignisse
  aus  dem  übrigen  Reiche.  Litterarische  Fragen  werden  sehr
selten  gestreift.  Geordnetsind  die  Briefe  im  allgemeinen  nach  derZeit.
Es  stehen  Bl.1—126  Briefe  von  2.Febr.  1627—3  März  1631;  B1l.127
—296  solche  vom  10  März  1636—26  Noveniber  1638;  B1.297—308
drei  Briefe  vom  19  Juni  1632,  geschrieben  im  Gefängnis  zu  Hameln,
sowie  drei  vom  1—3  Febr.  1636;  B1.309—396  solche  vom  23Mai
1631—11  Jan.  1632,  vom  20  Dee.  1633—15  Jan.  1636  sowie  drei  vom
29  Nov.  und  5  Dee.  1638.  Die  Empfänger  der  Briefe  sind,  nach
alphabetischer  Ordnung,  die  folgenden:  Andr.  Arstenius  B1.396.

August  der  Jüngere  von  Braunschweig  Liineburg  (3)  Bl.157.  331.
383.  Heinr.  Becker  B1.295.  Georg  Calixtus,  Prof.  in  Helmstedt
  (3)  Bl.72b.  148.  319b.  Dan.  v.  Campen  (4)  B1.57,  132.
170b.  348.  Joh.  Heinr.  Clampius,  Dr.  med.  (2)  1.147.  187.

Henning  Clare,  “Superintendens  Hildesiensis’  Bl1.94,  Joh.  Bureh.