Philos.  113  —115  219

Briefen  ist  gedruckt  Henke,  Cal.  1,  282.  373.  374.  392  —  394.  405.
410.  413.
Wegen  der  Litteratur  vgl.  die  Bemerkungen  vor  Cod.  philos.  110.

Philos.113  31Bl.  zu  35:20em.  17.Jahrh.

Bl.]1  Frid.  Ulr.  Calixtus,  14Briefe  an  Frid.  Ben.  Carpzovius,
RegiaeLutterae  26.4.1693,  Helmstadii  28.9.1693  —  pasch.  feriall.  1699;
der  letzte  ist  ohne  Adresse,  aber  wahrscheinlich  wie  die  übrigen
an  F.  B.  Carpzov  gerichtet.  Die  Briefe  beschäftigen  sich  hauptsächlich
  mit  den  religiösen  Bewegungen  der  Zeit  (Spener)  und  der
darauf  sich  beziehenden  Litteratur.  Bl.30  Friederich  II  Markgraf
zu  Brandenburg  an  F.  U.  Calixtus,  Cölln  26.9.1697  (Dank  für  G.
Calixtus’  Traetat  de  tolerantia  reformatorum).

Aus  der  Bibliothek  von  H.P.  C.  Henke,  Prof.  th.  Helmstad.,  1811
erkauft.

Philos.114  41Bl.  meist  zu  35:23em.  17.Jahrh.

Briefe  an  Georg  Calixtus.

Bl.1:  29  Briefe  von  Matthias  van  Overbeke:  4Francoforti,  2Hamburgi,
  l1Amstelredami,  die  übrigen  Leidae,  vom  3.4.1613  bis  12.6.
1630  und  drei  ohne  Jahr;  B1.20  Copie  eines  Briefes  von  B.  Nihusius
an  Overbeke,  Coloniae  8.4.1624.  Bl.39  Joh.  Lonnerus,  theol.
stud.,  Hammipoli  20.10.1649.

Die  Briefe,  welche  hauptsächlich  persönliche  Dinge  behandeln,
scheinen  einer  grösseren  Sammlung  angehört  zu  haben,  denn  sie
sind  mit  den  Zahlen  195  bis  225  gezählt.

Philos.114i  7Bl.  verschiedener  Grösse,  in  4°  gebunden.
  1625—28.

Bl.1—3  gehören  zu  Bl.7.  Bl.4  Vier  Briefe  des  Bartoldus
Nihusius  an  Nicolaus  Granius,  Köln  13.Febr.  st.  n.  —  18Juni  1625
und  Aldenhaldensleben  20.Jan.1628.  (Bl.I  Beilage  zum  vierten
Brief:  Nihusius  an  Gasparus  Barlaeus  1625.  Copie  von  des  ersteren
Hand.)  Persönlichen  und  literarischen  Inhalts;  beiläufig  werden
die  Kriegsereignisse  erwähnt.

Philos.115  Etwa  240Bl.  meist  zu  21:17em.  17.  und
18.  Jahrh.

Lateinische  und  deutsche  Briefe,  meist  an  Juc.  Tlenning  und
an  Jo.  L.  Würfel,  zusammen  160Nummern.  Die  Briefe  von.  1
bis  110  sind  an  Henning,  von  da  bis  zum  Schluss  an  Würffel  gerichtet,
  falls  nichts  besonderes  bemerkt  ist.  Diese  Briefe  in  4°  gehören
  zu  den  als  Cod.  Philos.90  eingereihten  Briefen  in  folio.

No.1)  bis  11):  El.  S.  Reinhart  (postea  Super.  Lips.,;  No.2,  6,
8,  9,  10)  an  Henning,  Berol.  28.10.1633  —  12.10.1664,  und  Jae.
Henning  an  R.  (1,5,  7,  11)  Tübingen  1663—  13.12.1664,  Concepte.
Dazu  No.3  und  4  Anmerkungen  zu  dem  vorangehenden  Briefe,  von
Würffel’s  Hand.  Die  Briefe  betreffen  Universitätsverhältnisse
und  theologische  Fragen.  12)  M.  Tabbert  (Prof.),  Grvphisw.
18.4.1668.  13)  Alb.  Vogt  (Prof.),  Gryphisw.  18.+.  1668.  14)
Tob.  Wagnerus,  Cancell.  Tubingensis,  9.7.1669.  15)  und  16)