Philos.  131—132  235

von  1557—1574  Professor  in  Wittenberg  war,  der  bekannte  Philologe
Joh.  Hartung  aber  1547—1579  Professor  in  Freiburg,  so  muss  der
vorstehende  J.  Hartung  ein  anderer  sein.  Bl.24—26  Gotfr.  Hegenitius:
  Bl.24  Görlitz  12  Cal.  Jan.  1624  (lat.  an  G.  Rem);  wünscht
Professur  in  Altdorf  oder  Stelle  als  Reisebegleiter  und  bittet  um  ein
Gedicht  für  das  Apologema  seines  1622  (anonym)  erschienenen  Buches
Philautos;  Bl.25  wohl  an  Rem  ohne  Jahr  prid.  Non.  Jan.,  mit  3  Gedichten
  über  den  Tod  des  Petrus  Fradelius,  prof.  acad.  Karulinae
(in  Prag).  Bl.  27  Abschrift  von  3Br.  ohne  Datum  und  Ort:  ])
Henrieus  Holck  lat.  an  den  Senat  der  Altdorfer  Universität;  er  erwähnt
  sein  tutelare  imperatoris  diploma;  2  und  3)  lat.  Antworten  des
Senates;  also  sind  alle  3Briefe  wohl  aus  dem  Ende  des  Jahres
1631.  Bl.29  F.  G.  Klopstock,  Quedlinburg  7  Oct.  1738,  deutsch
an  Zeumer  in  Zeitz  (vgl.  Muncker  "Klopstock’  1883  S.  12),  Abschrift.
  B1l.31  Gottfr.  Wilh.  Leibniz,  Braunschw.  15  Aug.  1698,
Zahlungsanweisung  für  Joach.  Friedr.  Feller,  dessen  Quittung  darunter
  steht.  Bl.32  G.  W.  Leibniz,  Hanover  11  Sept.  1705,  an
einen  Cammerratli  wegen  Bezahlung  einer  Bücherrechnung.  B1.33
G.  W.  Leibniz,  Wolfenbutel  10  Jun.  1710  (nur  Unterschrift  eigenhändig),
  bestellt  die  vollständige  Abschrift  des  Manuscripti  de  Fide,
Spe  et  Caritate  zu  Corvey,  “damit  diese  abschrift  eines  so  alten,
vor  mehr  als  800  jahren  gemachten  Operis  (des  Paschasius  Radbertus?)
  in  die  hochfürstl.  Wolfenbutelische  Bibliothec  gesetzet  werden
  könne’.  Bl.34—38  W.  Gabr.  Pachelbl  von  Gehag,  Druck
“An  S.  Hf.  Durchl.  zu  Brandenburg-Onolzbach  Kurtze  Fürsten  ..
Land-Alterthums-Gedachtnus-Anrede’,  29Dee.1703,  mit  Bl.34  und  35
geschriebenem  lat.  Briefe  Onoldi  24  Aug.  1705  an  Leibniz;  darunter
hat  Bl.34  Leibniz  den  Entwurf  der  lat.  Antwort  geschrieben.

Bl.39  Matthias  Lubienski  archiep.  Gesnensis  und  Andere,  Warschau
12  Nov.  1643,  Abschrift  der  latein.  Einladung  zum  Gespräch  in
Thorn.  Bl.41  und  43  (Joh.  G.  v.)  Meiern  (Hannover),  beide
ausdem  Archiv  den25  Apr.  1729,  deutsch  an  Münchhausen  “wiedie  Güter
Pampau  und  Saems  (Sahms?)  an  das  Haus  Trittau  gekommen’,

Bl.45  Metternich  (?  Wolf  v.,  der  bisherige  Gesandte  in  Regensburg)
in  Rudolstat  14  Apr.  1726  an  G.  A.  v.  Mimchhausen  (damals  Gesaudten
  in  Regensburg)  über  Geldangelegenheiten.  Bl.  47  Aug.
Wilh.Wolf  Metternich,  Bonn  31  Mart.  1750,  deutsch  au  G.A.v.  Münchhausen.
  Bl.  50  Spanischer  Brief  “Al  Emperador  my  Seiior’.  Anfang
  "La  Emperatriz  me  mando  despachar  este  coireo’,  Viena  a  20
do  Agosto  1581  ohne  Unterschrift;  nach  einer  älteren  Notiz  von  Erzherzog
  Ernst  von  Oesterreich,  Maximilian  des  II.  drittem  Sohne;
der  Brief  scheint  Original  zu  sein.  DBl.51  (Christ.  Matth.)  Pfaff,
Tübingen  16  Jul.  1742,  deutsch,  wohl  an  G.  A.  v.  Münchhausen.

Bl.53  Christoph.  Reich  (+  Nürnberg  1632)  ad  Hier.  Beslerum,  10
scherzhafte  lat.  Hendecasyllaben.  Bl.  54  und  56  IL.  (v.)Reiche,  2
amtliche  Schreiben  (an  G.  A.  v.  Münchhausen),  London  +  Mart.  1732
und  Hannover  29  Aug.  1735.  Bl.57  Reinerus  Reinecetus  (nur
Unterschrift  eigenhändig),  Helmstedt  7  Jun.  1593,  lat.  an  den  Leibarzt
Ilenr.  Petreus.  BI.  59—70  Joh.  Wilh.  v.  Riedesel,  6  Br.  (deutsch,
wohl  an  Prof.  Riceius  in  Göttingen);  4aus  Gotha  12  Oct.  1744  bis
3  Scpt.  1746;  2  aus  Wetzlar  19  Jan.  und  17  Mai  1751.  B.71  Joh.