236  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Kobius  6  Apr.  1645  (Altdorf,  ohne  Adresse).  Bl.72  Christo.  Ad.
Ruprechtus,  ohne  Jahr  und  Ort  lat.  an  Hier.  Kaestel  “studiosus’.

Bl.  73—76  August  Churf.  zu  Sachsen  (eigenhändig  unterzeichnet)
und  Johans  George  Churf.  zu  Brandenburg,  Annaburg  12  Nov.
1585  deutsch  an  Kaiser  Rudolf  II;  betr.  die  Ansprüche  des  Joachim
Friederich  Herz.  zuLiegnitz  auf  die  Domprobsten-StellezuMagdeburg.
B1.77  Ernst  (D  Herz.  zu  Sachsen  (Gotha)  ohne  Tag  und  Ort  an
seinen  Vetter,  ob  der  Vorschlag  des  Hof-  und  Cammerraths  Hoyer,
“die  Weser  dureh  einen  gewissen  Durchschnitt  und  Graben  in  die
Lippe  zu  bringen,  und  dann  ferner  von  der  Lippe  in  den  Rhein  zu
schiffen’,  von  den  Deputirten  zu  Bielefeld  gebilligt  worden  sei.
Bl.78  Wilhelm  Herz.  zu  Sachsen,  2  Br.  deutsch  Graeffen-Tonna
5  Jul.  1752  und  24  Febr.  1753;  Bl.8S0  (Münchhausen’s)  Antwort,
Hannover  1  Mart.  1753,  Entwnrf  von  anderer  Hand.  Bl.81  und  83
L.  Charl.  Schmidtin,  deutsch  an  Prof.  Riceius  in  Goettingen,  Eisenach
24  Jun.  und  25  Jul.  1747;  nimmt  seine  Bewerbung  um  ihre  Hand
an.  Bl.85  Sebaldus  Schnell,  Altorf  24  Mart.  1651,  an  einen
Dn.  M.;  wissenschaftlicher  Brief,  wohl  abgedruckt  in  Christ.  Arnold,
Testimonium  Flavianum  1661,  oder  wenigstens  dieselbe  Frage  betreffend.
  bBl.86—88  E.  H.  D.  Schmider,  Wetterfelde  17  Mart.
1753,  deutsch.  B1.89  Conr.  Schoenleben,  Nürnb.  27  Apr.  1737,
lat.;  beschreibt  den  Codex  Ebner’s  vom  N.  Testament  (vgl.  Schoenleben’s
  “Notitia  .  .  codieis  N.  T.  quem  servat  .  .  Ebner  ab  Eschenbach,
  1738),  damit  der  Adressat  den  seinen  damit  vergleichen  könne,
spricht  auch  vom  Ankauf  desselben.  Der  Adressat  ist  wohl  Aug.
Gabr.  Gehl;  vgl.  Schoenleben’s  Notitia  p.21  und  40.  Bi.91
Barthold  Nihusius,  CGöln  23  Oct.  1624,  lat.  an  N.  A,  Granius  in
Helmstedt;  über  literarische  Feinde  und  Freunde.  Bl.93—95  und
98—101  Johann  Friedrich  Fürst  zu  Schwartzburg,  Rudolstadt
20  Dee.  1749—2  Jun.  1754,  7  deutsche  Br.  an  G.  A.  v.  Münchhausen,
meist  Glückwünsche.  Bl.96  G.  A.  von  Münchhausen’s  Dank
für  einen  Neujahrswunsch  des  Fürsten,  27  Dec.  1750;  Entwurf  von
anderer  Hand  mit  Besserung  von  Münchhausen’s  Hand.  Bl.102
W.  E.  Tenzel,  Gotha  24  Apr.  1702  lat.,;,  wünscht  Mittheilung  aus
Hortleder’s  Manuseript  über  den  Comes  Beichlingieus  Barthol.
Friderieus  “Erb-  Cammer-  Thürhüter’  und  Abschrift  von  dessen
Epitaphium  in  Diffenort  bei  Eisenach.  Bl.104  und  108  J.  Frh.  v.
Ulmenstein,  Wetzlar  13  Jun.  1750  (über  ein  Urtheil  in  Sachen  der
Unterthanen  des  Amts  Hütten-  und  Stoppelberg  g.  Carl  August  zu
Nassau-Weilburg  12  Juni  1750;  das  Urtheil  legt  Bl.106  im  Absehrift
bei),  und  Bl.108  Wetzlar  18  Apr.  1750  (über  die  Kaunitz’sche  und
eine  Fideicommissache):  2  Berichte  an  G.  A.  v.  Münchhausen.
Bl.110  Bon.  Vuleanius  an  Joh.  Meursius,  Lugd.  Bat.  2  Nov.  1602,
gcdr.  in  Meursii  Opera  XI  p.119,  doch  dort  ohne  Postseriptum.
Bl.111  und  113  Gust.  Georg  Zeltner:  Bl.ill  Poppenreuth  20  Sept.
1733  lat.;  billigt  den  Plan  des  Adressaten,  Bucers’s  Briefe  herauszugeben;
  Bl.113  Poppenr(euth)  28  Oct.  1733  lat.  und  deutsch  an
einen  Pfarrer;  Zeltner  bespricht  das  Verhalten  Nürnbergs  gegen  die
Salzburger,  dann  einen  Brief  Besold’s;  demnach  muss  dieser  Brief
Zeltner’s  gerichtet  sein  an  Peter  Paul  Raner,  damals  Katecheten  der