256  Goettingen,  Universitäts  -Bibliothek

verschiedener  Länge  des  Secundenpendels  auf  verschiedenen  Punkten
der  Erde.

Darin,  wohl  von  Ripking’s  Hand,  Bl.12b  Wetterbeobachtungen
vom  21.  bis  28.  Juli  1715  am  Harz,  Bl.22  Beobachtungen  des  Barometerstandes
  in  den  Andreasberger  Gruben  am  12.  9.  1712,  B1.23
Zeichnung  eines  Schuhes  in  einem  Kreise  mit  vielen  Hülfslinien.
Die  ganze  Handschrift  (auch  die  Zeichnung)  ist  abgedruckt  in  Ch.
W.J.  Gatterer’s  Anleitung  den  Harz  zu  bereisen  V,2  (Beschreibung
des  Harzes  II,  2)  1793  8.631—648.

Am  Deckel  Leibniz’  Portrait  (Kupferstich).

Vom  ÖOberforstrath  und  Prof.  Ch.  W.  J.  Gatterer  zu  Heidelberg
1832  geschenkt.

Philos.140  75Bl.,  von  denen  8  leer  sind,  meist  zu
20:16  cm.  18.  Jahrh.

37  lateinische  Briefe  von  G.W.  Leibniz  an  (Mich.  Gottl.)  Hansch,

maistre  es  arts  (seit  1710  docteur  en  theologie)  et  collegiat  du  college
de  la  S.  Vierge  &amp;  Leipzig,  Berolini,  Hannoverae,  Brunsvigae,  Viennae,
Cizae  25.1.  1707  bis  25.9.  1716  und  einer  o.  Datum.  Im  ganzen  sind
38  Nummern  in  dem  Bande  gezählt;  no.  19  ist  “Responsio  autoris
Theodicaeae  ad  Dn.  praesiden  disputationis  de  origine  mali  nuper
editae’,  an  J.  F.  Buddeus,  Copie;  gedr.  z.  B.  bei  Ludoviei,  Ausf.
Entwurff  e.  vollst.  Historie  d.  Leibnizischen  Philos.  I  (1737)  S.  482.
Aus  den  Briefen  citirt  Hansch  manches  in  seinem  Buche  “Leibnitii
prineipia  philosophiae  more  geom.  demonstrata  1728’;  abgedruckt  sind
von  ihnen  theils  vollständig,  theils  im  Auszuge  25  bei  Kortholt,  Leibnitü
epistolae  ad  diversos  III  (1738)  S.71ft.

Geschenkt  von  Ch.  F.  v.  Hinüber  in  Wildeshausen  1781,  vgl.  Hist.
lit.  13  Bl.5  und  Gött.  gel.  Anzeigen  1781  S.1145.

Philos.141  536Bl.  meist  zu  22:16  cm  1714—1722.

Briefe  an  den  Assessor  am  Reichskammergericht  zu  Wetzlar  Georg
Melchior  v.  Ludolf,  1714—1722.  Dieselben  sind  nicht  nach  deu
Absendern,  sondern  im  allgemeinen  nach  der  Zeitfolge  geordnet  und
betreffen  durchweg  Angelegenheiten  des  Reichskammergerichts  und
der  Richter  und  (innere)  politische  Verhältnisse  des  Reichs.  Die
Hauptmasse  der  Briefe  ist  von  dem  hannoverschen  Gesandten  im
Regensburg  und  späteren  Staatsminister  Rud.  Joh.  v.  Wrisberg
(110  Br.),  Celle  12  und  27  Sept.  1714,  Regensburg  13  Dec.  1714  bis
18  Juni  1722,  und  von  Ludolf’s  Collegen  Phil.  Friedr.  Dresanus
(91  Br.),  Regensburg  7  Sept.  1719—3  Jan.  1720,  Wien  10  Jan.  1720
bis  20  Jan.  1721.  Von  demselben  Dresanus  an  einen  Fürsten,
wahrscheinlich  an  den  1718  zum  Kammerrichter  ernannten  Frobenius
Ferdinand  Fürst  zu  Fürstenberg  gerichtet  sind  die  3  Schreiben  B1.108,
181,  194,  Regensburg  18  Sept.  bis  14  Dee.  1719.

Ausser  diesen  beiden  schreiben  an  Ludolf:

Bl.71,  72,  117,  196,  227,  228  (Quittung),  242,  489  Michael  Achatz
v.  Kirchner,  Regensburg  2  Juni  1719—21  Dec.  1721.  Bl.79  J.N.
Langstroff,  Wetzlar  22  Aug.  1719.  Bl.80,  81,  206  Franz  Ad.
Dietr.  Freiherr  v.  Ingelheim,  Wetzlar  16  Juni—28  Aug.  1719.
Bl.83,  87  Friedr.  Ernst  Graf  Solms,  Wetzlar  5  Juni,  Laubach  24  Juli