Philos.  144—146  269

Philos.145  332Bl.  zu  23!/,:18em.  1733—59.

198  Briefe  und  3  Anlagen  von  Gerh.  Ad.  von  Müncehhausen  an
G.  Ch.  Gebauer,  Hannover  18.  10.  1733—6.  9.  1759;  fast  alle  eigenhändig.
  91  dieser  Briefe  und  2  Anlagen  sind  zum  theil  gekürzt
abgedruckt  von  E.  F.  Rössler  in:  “Die  Gründung  der  Universität
Göttingen.  Gött.  1855’.  Bl.61  (-no.28  des  Drucks)  ist  unvollständig.
  Von  den  nicht  abgedruckten  Stücken  sind  viele  interessant
zumeist  für  die  Zeit  nach  1737.  Mehrere  Anlagen  zu  diesen  Briefen
siehe  im  Cod.  Philos.  145.  1854  mit  Philos.  145a,  152,  156  von
Assessor  Dr.  Tittmann  in  Göttingen  der  Bibliothek  geschenkt.

Philos.145a  20Bl.  in  fol.  und  quart  17371750.

.  Briefe  an  Gerh.  Ad.  von  Münchhausen;  Anlagen  zu  dem  vorigen
Codex;  die  Verweisungen  finden  sich  auf  den  Blättern.  Bl.1  von
A.G.von  Schwartzenfels,  Stade  31.12.1737.   DBI.3  von  B.  Chr.
Grasshoff,  Mühlhausen  9.  3.1738.  Bl.5  Zwei  Briefe  von  J.M.
Husson,  La  Haye  26.  11.1743  und  o.  D.,  betreffen  den  Ankauf  der
Codd.  Brenkmanniani  (Jurid.  33—52).  Wahrscheinlich  ist  H.  der  in  Gebauer,
  Narratio  de  H.  Brenkmanno,  S.72  erwähnte  "mandatarius  ..
homo  ultra  modum  eupidus’.  Bl.  Fünf  Briefe  von  L.  F.  Graf  zu
Castell,  meist  Wernigerode  16.  6.  1746—3.  4.  1750.  Als  Beilage  Bl.  19
Brief  desselben  an  G.  Ch.  Gebauer,  Wernigerode  30.  3.  1750  in
Copie.  Mit  Philos.145  geschenkt.

Philos.146  92Bl.  zu  24:19em.  1736—69.

60  Briefe  von  G.  A.  v.  Münchhausen  meist  aus  Hannover  an
verschiedene  Göttinger  Professoren  und  an  Andere  in  chronologischer
Ordnung,  aber  sämtlich  ohne  Adressen,  sodass  sich  die  Empfänger
nur  zum  Theil  mit  Sicherheit  nach  äusseren  oder  inneren  Kennzeichen
bestimmen  lassen.  Dabei  ein  Brief  an  Münchhausen.

Bl.1—26  Fünfzehn  Briefe  (nebst  einer  Anlage)  sicher  an  G.  Mascov
16.  12.  1736  —19.  6.1738.   BI.27  37  39  (3)  sicher,  BI.75  83  89  90

4)  wahrscheinlich  an  G.  L.  Böhmer  5.  5.  1741—  23.7.1758.  Auf
Bl.28  Briefentwürfe  (von  Böhmer’s  Hand).  Bl.29  Brief  von  G.
L.  Böhmer  an  Münchhausen,  Göttingen  1.  5.  1741,  wohl  nicht  das  abgeschickte
  Original.  B1.33  35  51  53  54  55  57  60  61  78  (10)  sicher,
Bl.40  41  45  18  90  59  71  77  79  80  84  bis  88  (15)  wahrse  heinlich
an  Ch.  G.  Riccius  16.  3.  1744—14.  11.  1755.  Auf  Bl.52  und  54  Briefentwiürfe
  und  Notizen  von  Riccius’  Hand.  B1.43  46  62  64  66
70  76  (7)  an  einen  Cammergerichtsassessor  (in  Wetzlar)  vermuthlich
F.  von  Eyben,  12.2.  17452.  1.  50.  Bl.73  und  81  (2)  an  einen
Cammer  gerichtsassessor  und  Freyherrn  (ebenda),  vielleicht  V.  F.  von
Gudenus,  25.12.1749  und  19.11.1751.  An  nicht  zu  ermittelnde
Empfänger:  Bl.31  und  32  (2),  20.  und  28.  9.  1741  (die  Erlaubnis  der
Mitreise  zur  Kaiserwahl  betreffend).  Bl.42  vom  12.5.1745.

Bl.91  vom  13.  10.  1769.

Für  die  Briefe  an  Mascov  und  Riceius  gilt  das  zu  Codex  Philos.
148  Gesagte;  Universitätsangelegenheiten  werden  jedoch  kaum  besprochen.
  Die  Briefe  nach  Wetzlar  betreffen  dort  schwebende  Prozesse
  oder  Uebersendung  von  Material  und  del.  für  Göttinger  Disputationen.
