Philos.  160—163  275

Philos.  161  118Bl.  zu  36:22em.  1765-1771.

Jolı.  Barthol.  Riederer’s  (}  5  Febr.  1771  als  Professor  zu  Altdorf)
und  G.  Theod.  Strobel’s,  der  von  Nürnberg  im  Jan.  1769  als
Pfarrer  in  die  Nähe  von  Altdorf  kam,  Briefwechsel  1765—1769.

Bl.1—62  enthalten  30  Briefe  Riederer’s  30  Mai  1765—  März  1769,
dazu  einen  Zettel  von  1771;  Bl.63—  118:  31  Briefe  Strobel’s  vom  22  Sept.
1765—  27  Apr.  1768.  Beide  besprechen  darin  persönliche  Angelegenheiten,
  aber  weit  mehr  ihre  Arbeiten,  besonders  die  Gelehrten-&amp;eschichte
  des  16  und  17  Jahrh.  betreffend.  Bl.114  (März  1768)
erzählt  Strobel,  wie  er  zu  solchem  Sammeln  gekommen.  Bl.77
unter  dem  2  Jan.  1767  berichtet  er  “Ich  war  verwichenes  Monat  so
glücklich  eine  ziemliche  Anzahl  allerhand  gelehrte  und  noch  unedirte
Briefe,  so  meistens  an  Nic.  Rittershusium  (vgl.  Cod.  Philos.93,  94,
102),  ‘Ge.  Remum  (vgl.  Cod.  Philos.  92,  95  und  100)  und  Christ.
Hoeflich  (vgl.  Cod.  Philos.95  und  104)  geschrieben  sind,  in  meine
Hände  zu  bekommen.  Unter  denselben  ist  ein  ganzer  Band  in  folio
gebunden,  der  blos  aus  Briefen  Remi  an  Conr.  Rittershus.  besteht.
Es  mögen  ihrer  ungefehr  ein  paar  hundert  scyu.  Sie  sind  alle  im
Jahr  1610  und  1611  geschrieben  und  ordentlich  nach  den  Monatstagen
  zusammen  gebunden,  auch  öfters  die  eigenhändigen  Antworten
C.  Rittersh.  mit  angehängt,  so  dass  es  fast  das  Ansehen  hat,  als  ob
sie  von  jemand  deswegen  so  ordentlich  zusammen  gebunden  wären,
um  sie  drucken  zu  lassen  (dieser  Band  ist  nicht  nach  Göttingen
gekommen).  Ausser  diesem  Band  habe  ich  noch  verschiedene  einzelne
ungebunden,  deren  nicht  wenige  zwar  bloss  von  Studiosis  geschrieben,
aber  doch  auch  einige  von  Gelehrten  und  bekannten  Männern  sind,
als  M.  Bernegger  (Cod.93  n0.3—22),  Conr.,  Nie.  und  Ge.  Rittershusiis
  (Cod.94  no.1—103),  Sim.  Stenio  (93  n0.119—124),  J.  G.
Styrzelio  (93  n0.127—151),  G.  Volcarto  (94  n0.100  und  100  BI1.64),
Joh.  Weitzio  (93  n0.189—191),  u.  a.  m.’  Vgl.  noch  Cod.  Philos.  106
und  132.

Philos.162  13Bl.  zu  231%,:19em.  1770-171.

Briefe  an  G.  H.  Ayrer,  durchaus  privaten  und  meist  unbedeutenden
Inhaltes:  Bl.3  Abt  Jerusalem,  Braunschweig  28.  [8.?]  1770;  Bl5
Zettel  von  demselben  1.  10.  1770.  Bl.6  J.  D.  Michaclis,  Göttingen
23.  9.  1770,  mit  einer  Beilage  Bl.7:  Consistorialratli  J.  A.  Frommann
an  Michaelis,  Coburg  16.9.  1770.  Bl.8  J.  Claproth,  2  Briefe,
Ne  9.  und  30.5.1771.  Bl.12  G.  Less,  Göttingen  24.9.
1770).

Fhilos.163  60Bl.  zu  23:19  cm.  1768--1771.

55  französische  Briefe  des  Herzogs  Ferdinand  von  Braunschweig-Wolfenbüttel
  an  G.  H.  Ayrer,  vorwiegend  aus  Gandersheim,  27.  6.
1768—  12.11.1773.  Meist  persönlichen  Tnhalts;  nur  gelegentlich
werden  beim  Dank  für  übersandte  Neuigkeiten  die  Ver  fasser.  meist
Göttinger  Professoren,  erwähnt,  z.  B.  Bl.  2,  7,  33,  39,  46  Kästner;
Bl.  3,  26,  30,  38,  48  D.  W.  Triller  und  seine  Ode  gegen  die  Poeckenimpfung;
  Bl  24  Lessing  51.55  Tod  des  jungen  "Jerusalem;  131.59
Schlözer’s  Streitigkeiten.

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