Philos.  164—166.a  275

merkungen  (zum  theil  mit  Bleistift)  eingetragen,  so  Bl.  19,  76,  142,  170,
179.  Nachforschungen  über  einen  etwaigen  Abdruck  jener  Stücke
hatten  keinen  Erfolg;  auch  die  in  Spangenberg’s  N.  vaterl.  Archiv
1823  und  1825  gedr.  Briefe  aus  Volekmar’s  Besitz  sind  andere.
Vermuthlich  sind  die  Sachen  sämtlich  unbekannt.  Der  mannigfaltige
  Inhalt  der  Briefe  gibt  in  lebhafter  Schilderung  ein  trenes
Bild  von  Kästner’s  Persönlichkeit  und  von  seinem  Gelehrtenleben.
Insbesondere  bespricht  Kästner:  seinen  Charakter  B1.98;  Hypochondrie
3  46;  Gesicht  45;  Umgang  148  8  51  72,  mit  Damen  9  und  mit
Frau  Baldinger  72;  die  wiederholte  Selbstkritik  seiner  Einfälle  34
40;  sein  Grab  59;  die  Göttinger  Akademie,  verglichen  mit  der
Pariser  (Haller’s  Person)  78  188  189;  Friedrich  d.  Gr.  92,  Gottsched
156,  einen  Brief  an  Lessing  und  dessen  Antwort  100,  de  Luc  81,
J.  E.  Schlegel  101,  den  Astronomen  Schuhmacher  130,  besonders
Winckelniann  140  145  191;  Bareclay’s  Argenis  86,  die  sogen.  Juristenbibel
  22,  die  Darstellung  der  Artemisia  bei  Tischbein  und  G.  Reni  32;
diesen  Briefwechsel  selbst  11  68  70  165b  und  einen  künftigen  Herausgeber45;
  Veranlassung  und  Datum  des  bekannten  Epigrammıs“  Tragische
Todesarten’  184.

Manche  Sinngedichte  und  Einfälle  sind  in  diese  Briefe  verwoben,;
7.  B.  Bl.118  “Etwas  über  Nonne  und  Braut’;  dann  stehen  solehe  anf
39  Blättern,  die,  ohne  zu  den  Briefen  zu  gehören,  zwischengebunden
sind.  Die  meisten  sind  nicht  gedruckt  oder  sie  weichen  von  den
Drucken  ab;  mehrmals  lassen  sich  Daten  für  die  gedruckten  gewinnen.
  Bl.212  ein  nicht  verwendeter  Entwurf  für  den  2.Bd.  der
Vermischten  Schriften  (17727);  B1.216  “Bosheiten’;  Bl.217  Gedicht
(8  Zeilen)  auf  Kästner;  der  Name  des  Verfassers  ist  getilgt.

51.231—236  Fragment  einer  Selbstbiographie:  Anfang  und  Schluss
fehlen.  Das  Stück  weicht  ab  von  einem  ähnlichen  bei  Baldinger,
Biographien  jetzt  lebender  Aerzte  I,  46f.  gedruckten.

B1.237—252  beziehen  sich  auf  den  Streit  mit  Schlözer:  B1.237
G.  L.  Böhmer  an  Kästner,  Göttingen  23.2.1772.  B1.239  Ch.  G.
H[eyne]  an  Kästner  23.  2.1772.  Beide  vermittelten.  B1.240  und  247
Kästner  an  Böhmer:  2  Entwürfe  von  ungefähr  gleichem  Inhalt,
Febr.  1772.

Bl.253  G.  Fr.  Brandes  an  Kästner,  Hannover  29.  9.1775  (auf
den  Streit  mit  Hollmann  bezüglich).

Am  Schluss  sind  angebunden  emige  Nummern  des  Hamnoverschen
Magazins  von  1779  und  2  Drucke  Kästner’scher  Satiren.

Wahrscheinlich  stammt  die  Sammlung,  die  1867  vom  Oberamtmann
  a.D.  G.  A.  Heyne,  einem  Sohne  von  Chr.  G.  Heyne,  geschenkt
wurde,  aus  dem  Nachlass  von  Kästner  selbst;  die  Bemerkungen  über
den  Briefwechsel  in  den  Briefen  selbst  (Bl.70  und  165)  und  das
Vorhandensein  der  Originale  von  Böhmer,  Ileyne  und  Brandes,  auch
der  Konzepte  au  Böhmer,  sind  nur  so  zu  erklären.

Philos.166a  110  Bl.  zu  26:17  em  und  kleiner.
1782  —  1800.
B1.3—109  Abrah.  Gotth.  Kästner,  22  Briefe  und  3  Blätter  au
Prof.  Joh.  Ephr.  Scheibel  in  Breslau,  Göttingen  17.  4.  1782--23.  4.
1800.

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