Philos.  167—169  PA

1812)  und  der  Entwurf  Heeren’s  (17  Juli  1812)  betreffen  die  geplante
Berufung  Jacobs’  auf  den  durch  Heynes  Tod  in  Göttingen  erledigten
Lehrstuhl.  Sie  sind  gedruckt  von  C.  Dilthey  im  Index  Scholar.
Gotting.  1887/8,  der  Brief  Heerens  nicht  nach  diesem  in  Kleinigkeiten
  abweichenden  Concepte,  sondern  nach  dem  wirklichen
Schreiben.  Die  übrigen  Briefe  von  Jacobs  (Bl.1,  3,  19,  21,  23,
25,  27:  München  2  Juli  1808,  Gotha  6  Juli  1811—10  Juli  1821)  beschäftigen
  sich  meist  mit  Privatangelegenheiten  Jacobs’  und  Hecerens;
der  auf  Bl.23  (Gotha  8  Juni  1816)  ist  gedruckt  bei  Dilthey  8.33.

Die  Briefe  Jacobs’  Bl.10,  14,  16  und  Leists  Bl.12  und  18  sind
der  Bibliothek  1855  vom  Hülfsarbeiter.  Conradi  geschenkt.

Philos.169  8Bände,  in  4°  gebunden.

Briefwechsel  von  Jeremias  David  Reuss  (1774  Unterbibliothekar

in  Tübingen;  1782  Professor  und  Custos  der  Bibliothek  in  Göttingen;
1812—1837  Oberbibliothekar)  aus  den  Jahren  1780—1837;  die  Briefe
sind  nach  dem  Alphabet  geordnet.
Die  hier  vereinigten  Briefe  sind  mit  wenigen  Ausnahmen  an  oder
von  Reuss  in  seiner  Eigenschaft  als  Bibliotheksbeamter  geschrieben,
betreffen  vor  allem  Geschäfte  mit  Buchhändlern,  Entleihung  von
Büchern  und  Empfehlungen  von  Personen  und  haben  so  zum  grossen
Theil  eigentlich  nur  als  Akten  zur  Geschichte  der  Bibliothek  oder
als  Autographa  einen  gewissen  Werth.  Doch  werden,  je  näher  der
Schreibende  mit  Reuss  bekannt  ist,  desto  öfter  auch  literarische  und
private  Angelegenheiten  besprochen;  dazu  kommen  Briefe  von  Verwandten
  mit  rein  familiärem  Charakter;  so  die  in  der  folgenden
Beschreibung  nicht  erwähnten  unter  den  Namen:  Haakh,  Wilhelmine
Heeren,  Georgine  Heyne,  Knauer,  Reuss,  Frau  Spittler,  Storr,  Walther,
Williardts.  In  der  folgenden  Aufzählung  sind  einmal  alle  Antwortschreiben
  von  Reuss  fortgelassen,  die  in  grosser  Anzalıl  den  beantworteten
  Briefen  im  Entwurf  beigefügt  sind;  sodann  sind  von
den  Personen,  die  an  Reuss  schreiben,  nur  diejenigen  genannt,  die
durch  ihre  literarische  oder  sonstige  Thätigkeit  sich  einen  gewissen
Namen  erworben  haben.  Eingehend  hat  den  Briefwechsel  besprochen
  und  die  interessantesten  Stücke  daraus  abgedruckt  L.
Schemann,  Einiges  aus  dem  Reuss’schen  Briefwechsel  (=  Glückwunsch
  Ferd.  Wüstenfeld  dargebracht)  Göttingen  (1888).

Ba.I.  587  Bl.  A—E:  Bl.  3  Chr.W.Ahlwardt,  Greifswald  1819.
11  (Joh.  Abr.)  Albers  (13  Briefe),  Bremen  1809—1820.  34  (J.  G.R.)
Andreae  (4),  Hannover  1787.—1789.  40  (K.  F.A.v.)  Arnswaldt
(87),  Hannover  1814—1837;  dazwischen  Bl.48  (Chr.  L.  A.)  v.  Arnswaldt,
  Hannover  1814.  147  Torxel  Baden,  Kopenhagen  1793.
148  (C.E.)  v.  Bär,  Königsberg  1825.  152  J.  Bake  8),  Lugd.
Batav.  1817.  1818.  158  G.  Bardili  (2),  Gotha  1786  und  Rolle
dans  le  pays  de  Vaud  1788.  166  Joh.  Hnr.  Bartels  (2),  Hamburg
1791  1794.  172  Ludwig  (D  von  Bayern.  München  3  März  1814
(gedruckt  bei  Schemann  8.26),  dabei  170  8.  Th.v.  Soemmering,
München  2  März  1814.  174  Wilh.  Gottl.Beeker,  Dresden  1786.
175  zwei  Zettel  unterzeichnet  mit  J.  B.,  wohl  Joh.  Beekmann.

177  I1.C.Begemann  (2),  Emden  1836.  1837.  154  Gfr.  Chrph.
Beireis  (3),  TMelmstedt  1783-1796.  193  (Jaeq.)  Berriat-Samt-