Jurid.27  --33  315

Bl.290  Wappenschild  mit  3  Bienen  und  einem  Jagdhorn.  BI.291b
Arbor  affınitatis;  dann  “Comes  Somersedie  camerarius  Anglie  ct
capitanus  Calisie’.

Jurid.235  Perg.  161Bl.  zu  411/,:26em  XII  Jahrh.,  rothe
Initialen

Digestorum  hibri  I—-XVI  Tit.  1,  17  “dotis  solvi  qui’,  das  Weitere
ist  verloren  gegangen.  Die  Glosse  des  Aceursius  hört  schon  bei
XV  Tit.3  auf.  Auf  Bl.1  und  2  geht  von  anderer  Hand  geschrieben
voran  des  Justinian  auf  die  Digesten  bezügliche  Constitution  “Omnem
totius  rei  publicae’.

Jurid.28si  Perg.  46Bl.  zu  39:271,  cm  XII  Jahrh.,
mit  rothen  und  blauen  Schnörkelbuchstaben

Institutionum  libri  I—IV  mit  der  Glosse  des  Accursius.  Ausgefallen
  sind  zwischen  Bl.2  und  3:  lib.I  4  enim  ei  qui  in  ventre’
bis  lib.II1S11  "gentium  quarıundam’;  dann  zwischen  Bl.16  und  17:
lib.  II  20  $S6  “in  eundem  hominem’  bis  lib.  III  9  $  12  “considerantur
sed  bene‘.

Schrader  nennt  diesen  “Codex  Spangenbergii’  in  seinem  Prodromus
C.  J.  C.  p.40  und  124  und  benutzt  ihn  in  der  Ausgabe  des  Corpus
Juris  Tom.  I  1832  als  no.23;  vgl.  daselbst  p.IX.

In  Celle  besassen  die  Hs.  1818  Kanzleirath  Ernst  Spangenberg,
dann  Advocat  Gans,  1844  Oberappellationsseceretär  E.  P.  F.  Pape,  der
sie  1869  der  Bibliothek  verkaufte.

Jurid.29  Druck

Justiniant  Institutiones  e  recensione  Cuiacii..  ewavit..  J.  B.
Koehler,  Goettingae  1772.  Darin  ist  eingetragen  “Collatio  codieis
Parisiensis  (4421)  ab  Iselio  instituta  ad  Ottonis  textum  (Basil.  1760)
notata’;  ausserdem  wenige  sachliche  Noten  von  der  Hand  G.  Hugo’s
und  vorn  eingeklebt  eine  von  Karl  Gotth.  Lenz  angefertigte
Vergleichung  des  Proocemiums  der  Institutionen  nach  der  ersten
Ausgabe  des  Gothofredus  mit  der  Handschrift  der  Hofbibliothek  zu

otha.

Jurid.30  Druck

Institutiones  Theophilo  Antecessore  Graeco  interprete  .  .  Dion.
Gothofredo  authore,  1587,  mit  vielen  sachlichen  Noten  von  einer  Hand
des  17/18  Jahrhunderts.  Auf  dem  Titel  steht  als  Name  eines
Besitzers  “Joachimi  Werey  (?)”.

Jurid.33—52
Manuscripta  Brenkmanniana.

Dieselben  betreffen  ausschliesslich  Heinr.  Brenkmann’s  Beschäftigung
mit  den  Pandekten  und  enthalten  ausser  der  im  Verein  mit  Antonio
Maria  Salvini  angefertigten  Collation  der  Florentiner  llandsehrift
(10.38)  zahllose  Noten  zum  Digestentext  sowie  eine  grosse  Reihe
kleinerer  oder  umfangreicherer  Abhandlungen.  Manches  davon  scheint
schon  für  den  Druck  hergerichtet  zu  sein.  Der  meisten  dieser
Manuseripte  hat  Brenkmann  selbst  in  seiner  1listoria  Pandeetarun
(Traiceti  ad  Rhen.  1722)  Erwähnung  gethan;  eine  genaue  Beschreibung