Jurid.89—90g  329

eorundem  suffraganeis  salutem.  Ad  reverentiam  ..,  mit  der  Bulle
‘Gregorius  .  .  Salvator  humani  generis’  (vom  8.  4.  1374),  Scheidt
S.102—  105;  Bl.13b  “Tenor  .  .  talis  est.  DBeatissimo  papae
Gregorio  XI  fr.  Johannes  Klinekock  .  ,  bei  Scheidt  S.63—67  als
Anfang  des  “Decadicon  M.  Joh.  Clenkock’;  das  Deeadicon  ist  hier
anstatt  der  14  verworfenen  Artikel  eingeschaltet.  Bl.14  “et  primo
ponam  (22)  artieulos  sine  reprobationibus  .  .  Quidquid  homo  fecerit’,
der  1.  Artikel  ist  bei  Scheidt,  wo  gleich  jedem  Artikel  die  reprobatio
folgt,  der  6.  (8.75),  die  Reihenfolge  ist  ganz  abweichend;  Art.  10
der  Handschrift  "Illegitimus  non  potest  procreare  legitimos  pueros  ..
c.33°  fehlt  bei  Scheidt.  Bl.14b  “Artieuli  praesentes  sunt  de
quodam  libello  nuneupato  Speculum  Saxonum  ..  ac  scismate  ecclesiae
sacrosanctae  etc’.  Dann  folgen  die  Widerlegungen  “Artieulus
primus  repugnat  legi  dei  Deut.  17°;  diese  brechen  jedoch  BIl.17a  im
Art.11  (=  15  des  Drucks)  mitten  im  Text  mit  den  Worten  "statutum
diceret  esse  praeiudiciale’  ab.  Über  Klenkok  handelt  Homeyer
in  den  Abhandlungen  der  Berliner  Akad.  1855  S.  377—432;  weiteres
verzeichnet  Frensdorff  in  den  Nachrichten  von  der  k.  Gesellschaft  d.
Wiss.  zu  Göttingen  1888  S.  387  ff.  Bl.17b  leer.

Bl.18  “Distinetio  aurea  de  successione  ab  intestato.  Quaeritur
primo  si  quis  decederet  ab  intestatus  (!)  non  habens.  .;  B1.20  "Incipit
addicio  sive  declaracio  praecedentis  distinetionis  auree  .  .;  "Sequitur
de  modo  querendi  per  successionem  ab  intestato.  Ab  intestato  succeditur
defuncto  .  .,

Bl.23b  Uber  den  Unterschied  von  fratres  uterini,  consanguinei,
germani.

Jurid.90d  211  Bl.;  15cm  hoch,  20!/,  breit  16  Jahrh.

(Georg  von  Rotschitz’,  Freybergischen  Canzlers)  "Processus
juris  deutzsch:  oder  Ordnung  der  Gerichtsleuffte  .  .  Du  seiest  wehr
dw  wöllest  keüffe  vnd  lies  mich  .  .  bescheidenlich’.  Schluss
Bl.211  “Und  sey  hirmit  ...  gnugk  gesagt  .  ..  1529’  (wie  im  Druck).

Wahrscheinlich  Abschrift  eines  Druckes;  die  sonst  ganz  übereinstimmende
  3.  Ausgabe  des  Werkes,  Leipzig  1530,  hat  mehr
als  die  Hs.:  eine  Vorrede  Bl.  Aij—Aiiij,  unter  der  sich  der  Verfasser
nennt,  und  einen  Anhang  fol.  135  bis  205  von  Gerade,  Morgengabe
u.  Ss.  W.

Jurid.908_  Perg.  I.  6  Doppelblätter  (Bl.1—12),  wie  es
scheint  Bruchstücke  einer  Hs.,  zu  281/,  :21'/,  cm,  von  4  Händen  se
schrieben:  a)  Bl.1—4b  Mitte;  :b)  Bl.4b  Schluss  und  Bl.9.  10:  ;c)  BL.5—  8
d)  Bl.11.12  rothe  Initialen  und  Überschriften  XIV.  ‚XV.  Jahrh.
die  Blätter  sind  im  16.  Jahrh.  zu  Einbänden  verwandt,  so  dass  die
meisten  zerrissen  oder  durchlöchert  sind;  Bl.1  und  2  zeigen  Spuren
von  Reagenticn.  U.  Bl.15—16  aus  der  Mitte  einer  Lage  einer
andern  Hs.  zu  23!/,  :  17’/,  cm  rothe  Überschriften  und  Abtheilung  Szeichen
  XIV.  XV.  Jahrh.

Bruchstücke  aus  lateinischen  Formelbüchern.
I  Bl.1—12  Anleitung  zum  Abfassen  von  gerichtlichen  Schriftstücken,
  mit  Beispielen  solcher  Schriftstücke.  Die  Hs.  war  wohl
zum  Gebrauch  eines  Offhicialis  bestimmt.