332  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Bl.29b  nach  Neumarkt;  bBl.36—47  Abforderungen  von  Gerichten;
darunter:  Bl.40b  Abforderungen  vom  Zentgericht  zu  Schaynfelt  (1465
wurde  durch  Kais.  Mandat  diesem  Gerichte  das  Urtheilen  über  Nürnbergische
  Unterthanen  untersagt,  vgl.  (Wölckern)  Historia  Norimbergensis
  dipl.  1738  8.689);  Bl.42b—46b  Abforderungen  vom  heimlichen
Gericht  in  Westphalen  (vgl.  Kaiser  Friedrich’s  Privilegium  von  1459,
ebenda  S.668,  und  Mummenhoff,  Nürnberg  im  Kampf  mit  der  Vehme
in  den  Mittheilungen  des  Vereins  f.  Gesch.  d.  St.  Nürnberg  I,  1ff.);

Bitt-  und  Dankschreiben  u.  a.;  Friedebriefe:  darunter  z.B.  Bl.61b
zwischen  Albrecht  Markgrafen  zu  Brandenburg  und  der  Stadt  Nürnberg
  (1450),  gedr.  in  den  Chroniken  der  d.  Städte  II,  231,16;

Urfehden;  Bestellungen’  zum  Dienste  der  Stadt,  z.B.  Bl.87  Verpflichtung
  des  Bischofs  Gotfried  zu  Würzburg;  nach  Roth,  Geschichte
des  Nürnberger  Handels  I  (1800)  S.202  vom  J.  1445;  Kauf-  und
Schuldbriefe;  Verzichte;  Vollmachten;  Schutz-  und  Geleitsbriefe;
  Testamente  und  Stiftungen:  darunter  Bl.144  “Stiftung
einer  ewigen  Messe.  Ich  Alb.  Loneysin..  .;  Heirathbriefe  (Bl.146).

Aus  J.  H.  v.  Bülow’s  Bibliothek.

Jurid.95   3Bl.  fol.  (S.143—147  nach  alter  Zählung)
18.  Jahrh.

Promemoria  über  die  den  Herren  von  Marenholtz  zuständige
Gerichtsbarkeit.

Jurid.96  ABl.  zu  27:20  em  1699

Gotifr.  W.  Sacer  ernennt  Fr.  Chr.  Schneider  Brunsv.  zum  notarius
publieus,  Guelferbyti  25.  5.  1699.  Lat.  Originalurkunde  mit  Unterschrift
  der  Zeugen  und  Beglaubigung  des  Notars  J.  Ch.  Hohnstein,  von
dem  die  Urkunde  geschrieben  ist.

Jurid.97_  14Bl.  (Bl.1—7  mit  alter  Seitenzählung  184
bis  195)  zu  321/,:20V/;cm  18.  Jahrh.

Schriftstücke  wegen  des  iuramentum  calumniae  (Copien).

Bl.5—7  (J.  N.)  Baring,  “Bedencken  und  Gutachten  wegen  des
dem  Cellischen  Amts-Anwalde  deferirten  .  .  juramenti  calumniae’
Hannover  26.  5.  1744.  Bl.1—4  Zwei  Gutachten  über  Baring’s
Schrift.  Bl.8  Uber  den  Nutzen  des  Jur.  Cal.  Bl.10  Gutachten
über  ein  von  der  Regierung  veröffentlichtes  Gesetz  über  das  Jur.
Cal.  Bl.14  Über  Competenz  zur  Verbesserung  der  Lüneburgischen
Hof-  und  Polizeiordnung.

Jurid.98  47  Seiten  zu  33Y/,:20'/,  cm  18.  Jahrh.

F.  v.  Laffert,  Votum  quoad  punctum  iurisdicetionis:  dass  derjenige,
  so  contra  Prineipem  die  Ober-  oder  Untergerichte  zu  behaupten
  vermeinet,  deficiente  concessione  Prineipis  vel  alio  titulo
solche  nicht  anderst  als  per  praescriptionem  immemorialem  acquiriren
könne.  Mit  mehreren  Beilagen  (S.  14—47),  meist  Urtheilen  des  Oberappellationsgerichts
  zu  Celle  1730—37.

Jurid.99  3Bl.  zu  321/,:20%/,  cm  1733
(J.  D.  Gruber)  Gutachten,  dass  “die  Cammer  dasjenige,  wessen