364  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

achten.  Bl.61—64  Schreiben  (Möser’s  ?,  an  einen  Hofrath  und
Professor,  der  beabsichtigt  in  einer  Disputation  die  principia  Catholicorum
  vom  jJure  devolutionis  zu  prüfen),  Osnabr.  8.  5.  1748.
B1.15—21  Churf.  Cölnische  Regierung  an  das  Consistorium  zu  Osnabrück,
  Osn.  6.  6.  1748;  Antwort  auf  ein  Schreiben  vom  8.  5.,  wohl  oben
B1.40.  bl.1  D.  G.  Strube  (an  v.  M.);  schlägt  vor,  Akten  dieser
Streitsache  nach  Göttingen  zu  schicken,  damit  dort  eine  dissertatio
de  Jure  devolutionis  gehalten  würde.

III.  Verschiedenes.  B1.22—28  Excerpte  über  das  jus
devolutionis,  besonders  aus  Leurenius.  bB1.86—89  Concepte
zweier  Briefe  (von  J.  G.  v.  Meiern  an  G.  A.  v.  Münchhausen,  27.2.
1740,  lehnt  einen  Ruf  als  Assessor  des  Reichskammergerichts  ab;
dann  ohne  Datum,  1740,  bittet  um  Verleihung  eines  Titels).

Jurid.183  160Bl.  zu  33:20em  16.—17.Jahrh.

Bl.1  Petrus  Heigius,  Rechtsbelehrung  (Bl.5)  de  jure  vocandi
verbi  divini  ministros  et  (Bl.83)  de  exereitio  moderatae  jurisdietionis
ecelesiasticae,  Wittenbergk  d.  27.9.1595  (Abschrift);  die  Schrift,  in
der  alle  Namen  sorgfältig  getilgt  sind,  ist  für  die  Stadt  Stralsund
abgefasst,  welche  mit  dem  Herzog  von  Pommern  über  die  erwähnten
Punkte  Streit  bekommen  hatte.

Bl.157  Concept  von  andrer  Hand:  (Heige’s?)  Antwort  auf  die
Frage  “ob  und  wie  weit  die  ritterschaft,  stett  vnd  communen,  so  dem
reich  immediate  nicht  underworffen,  ..  sich  (des  Inhalts  des  Augsburgischen
  Religionsfriedens)  uf  einen  oder  den  andern  fahl  zugebrauchen
  vnd  zuerfreuen  haben”.  Am  Schluss  “Ad  petitionem  H.
Buchovi  in  causa  senatus  populigue  Stralsundensis  Witebergae
seriptum  a.  94.  17.  Juni”.

Aus  Joach.  Heinr.  v.  Bülow’s  Bibliothek.

Jurid.154  ?2Bl.  zu  34:20em  18.Jahrh.

Bl.1  “Von  denen  ausserordentlichen  Predigern  der  evangel.  luth.
Kirchen’;  nur  der  Anfang.

Jurid.1855  4Bl.  zu  341/,:20Y%Y,  em  18.Jahrh.

Bl.1  “Abschied  in  Sachen  des  Superintendenten  zu  Wunstorf
und  hierin  benachbahrten  Predigern  contra  den  Ambtmann  zur
Blumenau’,  am  Schluss:  Hanover  7.  10.  1675,  H.  Witzendorft.
Bl.3b  Mandat  des  Consistoriums  an  den  Amtmann  Joh.  Michelmann
zu  Ertzen  wegen  Incarceration  des  Schulmeisters  zu  Tündern,;  am
Schluss:  Hannover  6.  9.  1715,  Gerhard  Abt  zu  Lokum.

Alte  Seitenzahlen  334—  341,  also  Stücke  einer  grössern  Sammlung.

Jurid.1856   6Bl.  zu  33:20%/,cm  18.Jahrh.

Schreiben  an  die  Regierung,  Hann.  29.  7.  1744,  betr.  Revision  der
Rechnungen  der  Franz.  Reformirten  Kirche  zu  Hannover  und  das
Recht  der  Gemeinde  auf  die  Kirchengüter,

Jurid.187   3Bl.  zu  321),  :20%/,  cm   18.Jahrh.

Bl.1  Die  Justiz-Canzlei  zu  Hannover  an  den  König  (Georg  L.),
Hann.  21.2.1744,  und  Bl.3  dessen  Rescript,  Hannover  28.  2.  1744,
betreffend  die  Verweinkaufung  der  Kirchenstühle  zu  Hallerspringe.