3066  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Jurid.197  8SBl  in  fol.  1742

“Ob  es  rathsam  sei...  wenn  alle  hypothecae  tacitae  et  legales
aufgehoben  und  in  publicas  verwandelt  und  keinem  Creditori  eine
Praeferentz  vor  dem  andern  zugestanden  würde?’,  Gutachten  vom
19  Oct.  1742,  vielleicht  von  J.  D.  Gruber,  jedenfalls  aus  seinem
Besitz,  da  das  Datum  auf  Bl.1  von  seiner  Hand  geschrieben  ist.

Jurid.198  6Bl.  in  fol.  17  Jahrh.

Bl.5  “Instruction  für  Herrn  Rectorem  (Ge.  Heinr.)  Ursinum  als
Professorem  Gymnasii,  deceret.  in  senatu  (zu  Regensburg)  26  Mart.
1685’  und  Bl.6  eine  solche  “für  Herrn  Nürnberger’  (=  Nic.  Nierenberger)
  von  demselben  Tage.  Voran  gehen  Entwürfe:  Bl.1  Gutachten
  betr.  eine  “nützliche  Continuation  der  Studien  des  jungen
Herrn  v.  Miltitz’;  Bl.3  Vorstellung  gegen  eine  kurf.  bairische  Verordnung
  betr.  den  Tuchhandel;  BIl.4  lateinische  Bemerkungen  zu
einer  Schrift  über  die  Passafeier.  Dieselben  rühren  vielleicht  von
Ursinus  her.

Jurid.199  12Bl.  ın  fol.  1753

Bl.1  Gutachten  vom  16  Apr.  und  Bl.10  Erlass  der  hannoverschen
Regierung  vom  21  März  1753  betr.  die  Unterhaltung  von  mittellosen
Waisenkindern.

Jurid.202  5  Bände  von  282,  267,  296,  291  und  229  Bl.
zu  85:22cm  saubere  Reinschrift,  im  17  Jahrh.  in  Frankreich  geschrieben
  Lederbände

“Negotiation  de  la  trefve  entre  le  roy  d’Espagne  et  les  archidues
de  Flandre  d’une  part  et  les  Etats  generaux  des  sept  provinces  unies
des  Pays  Bas  d’autre  traietee  soubs  l’autorite  du  feu  roy  Henry  IV
par  monsieur  le  president  (Pierre)  Jeannin’,  Mai  1607  --  Ende  Juli
1609.  Es  ist  das  nach  Jeannin’s  Tode  zuerst  Paris  1656  herausgegebene
  Werk  “Les  negotiations  de  monsieur  le  president  Jeannin’;
doch  ıst  die  Hs.  nicht  etwa  aus  diesem  Drucke  abgeschrieben,  denn
sie  enthält  z.  B.  die  Briefe  vom  25  Nov.  bis  29  Dee.  1607,  die  in
den  ersten  Ausgaben  fehlen  und  zuerst  von  Petitot,  Collection  des
memoires  relatifs  A  P’histoirc  de  France,  Ser.2,  T.XI—XV  (Paris
1821—1822)  nachgetragen  sind;  vgl.  daselbst  die  Einleitung  zu
T.  XI.

Als  Besitzer  hat  sich  auf  einem  der  ersten  Blätter  eines  jeden
Bandes  "Le  Comte  de  Plelo’  verzeichnet,  was  spätere  Eigenthümer
in  “Les  Comtes  de  Sygismore  (?)’  abänderten.  Die  Einbände  tragen
in  Golddruck  ausser  einem  Wappen  (Baum  und  darüber  3  sechseckige
Sterne)  in  den  Ecken  in  verschlungenem  Monogramm  die  Buchstaben
P  DH  und  V  (oder  M?).  In  die  Bibliothek  gelangten  die  Bände
“Ex  ceatalogo  librorum  Hagae  Comit.  13  Mart.  1752  per  ©.  et  P.
v.  Thol”.

Jurid.205  2Bl.  in  4°  Abschrift  des  18  Jahrh.
Lettre  de  S.  A.  E.  (Frederic-Guillaume)  de  Brandenbourg

&gt;

&amp;  ’Empereur  du  10  Dec.  1678:  “Il  y  a  deja  quelque  temp..;  am
Ende  ‘Faite  a  Ebran’  (Dobberan)  24  Nov.  1678.  Es  ist  die  von