476  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

n0.733  etc.;  no.74211  letzten  Cap.  vor  den  Averwilkoren  so  int
3.  boeck  volget’,  lässt  aber  sofort  III  91  folgen.  n0.734  743II  749
schliessen  K.109  “wert  in  dussen  3  volgenden  artieulen  angetagen’
(was  ınrichtig  ist)  und  lassen  ebenfalls  III  91  ganz  folgen.

Schluss  des  I.  Buchs:  In  der  Klasse  B  schliesst  K.110  mit
den  Worten  “dhomen,  doch  so  elaer  nicht’  (nur  in  n0.739  fehlen  die
letzten  6  Zeilen  “doch  soll  ein  richter”  ete.),  dann  folgen  noch  etwa
6  Zeilen  “De  myt  wylienn  eyns  anderenn  huus  und  guet  ofbrant....
ytliker  lantrechte’;  damit  endet  das  I.  Buch.  Von  der  Klasse  C
schliesst  no.  748  mit  K.110  “doemen,  doch  so  klaer  nicht’;  vgl.  n0.746.
In  den  übrigen  (736  74311  734  74211  749)  folgen  noch  einige  Artikel
über  Brandlegen,  verschieden  von  K.111  und  112;  damit  endet  das
Buch.  Die  Klasse  A  geht  mit  Wicht  weiter.  K.114  fehlt  in  no.  73511
740.  In  K.118  schliessen  no.741  745  751  mit  “und  an  tho  vorderen’;
n0.735  11  und  740  gehen  5  Zeilen  weiter  bis  “uth  dragen’;  der
Schluss  steht  nur  mn  W  7421  und  7550  In  K.121  fehlt  no.6  (das
Citat  "Moses’  ete.)  in  no.741  745  751  K.137  steht  so  nur  in  W  7421
750;  in  n0.740  und  735TI  stehen  die  Worte  “Dar  moet  geen  unyarich
kindt  tuichnisse  doenn’  am  Anfang  des  Kapitels  In  n0.741  745
751  fehlen  die  ersten  3  Abschnitte  des  Kapitels  In  K.139  haben
statt  (syn)  “richter’  no.741  regester,  745  und  751  register,  740  register
alias  richter  Mit  K.140  (Wagenpadt)  schliessen  n0.7351I  und  740
das  Bach  In  K.141  haben  n0.741  745  751  etwa  7  Zeilen  (schädlicher
  Bau  des  Nachbarn)  mehr:  sie  fehlen  in  W  7421  750  Mit
K.145  (Lehrgeld  für  Stiefkind)  schliessen  no.741  745  751  das  I  Buch,
dagegen  n0.7421  und  750  erst  wie  W  mit  K.145  (Testium  examinatio)
  10.738  lässt  die  2  letzten  Zeilen  von  K.110  weg,  dann
folgt  ein  Citat  mit  Exodus  XXII;  dann  “De  den  andern  drouwet  to
barnen’;  dann  der  1.  Absatz  von  K.138  (vgl.  Ca  zu  K.101);  ein
Stück  “Men  schal  alle  morder’,  dann  K.111  und  endlich  Bl.51  die
sonderbare  Fassung  der  6  Überküren.  In  no.746  schliesst  (Bl.50b)
K.110  wie  in  n0.748  (doheme,  doch  so  elaer  nicht),  dann  folgt  die
historische  Einleitung  zu  den  12  Doemen  (vgl.  W  im  Anfang  von
Buch  IN),  (Bl.51)  “Hie  beginnenn  die  Emsyge  nye  dhoeme’”.
Bl.51—75  enthalten  dann  unter  den  Titeln  “Die  eerste  dohem’  bis
“De  13.  doem’  eine  kecke  Fälschung;  cs  sind  willkürliche  Zusammenstellungen
  ganz  verschiedener  Stücke  aus  den  3  Büchern;  so  stehen
z.  B.  Bl.65  nach  III  86  87  die  oben  weggelassenen  K.84—93  des
I.  Buches.  Nach  der  13.  doem  “Van  der  puttenn’  (=  III  K.95—97)
steht  “Finis  primi  libri”.  Später  B1.237—240  folgen  die  (echten)
‘12  Nye  Dhome’.

K.115  bis  Ende  des  I.  Buches  finden  sich  auch  besonders  geschrieben.
  Mit  dem  Titel  “Van  Penninges  Schulden’  enthält
no.740  Bl.134—142  die  Kapitel  115—145  völlig  gleich  Wicht;  B1.143
folgt  von  anderer  Hand  “Welke  personen  vorboeden  sint  mit  einander
tho  hilliken’.  In  n0.733  Bl.201—208,  n0.737  B1l.133-—138  (hier
fehlt  Titel  und  Anfang)  und  in  n0.746  B1l.406—414  stehen  von  der
1.  Hand,  in  n0.747  BIl.206  und  207  von  der  2.  Hand  unter  dem  Titel
“Penninge-Schuldt-boeck  dat  im  Landtrechte  vele  maell  angetagen
werdt’  1115—140.  Gemeinsam  ist  diesen  3  Abschriften,  dass  K.125
nach  K.127  steht;  wiederum  treten  n0.733  und  737  enger  zusammen