492  Goettingen,  Universitäts  -Bibliothek

es  ist  der  Text  der  Klasse  A  und  am  meisten  verwandt  mit  no.7421
750  und  Wicht’s  Text;  vgl.  oben  S.471—481.

n0.743I11  Bl.13—  8.439  "Ostfresisches  Land-Rechts  Boeck’.
Text  der  Klasse  C  (im  I  Buch  Ca);  vgl.  oben  S.471.-—481.

Bl.13a  "1705  19  0et.  yjai  donne  ce  livre  &amp;  mon  frere  aine  au
jour  de  ma  naissance”.  1819  aus  einer  Bücherversteigerung  in
Bremen  erkauft.

Jurid.744  182  Bl.  (zum  Theil  durch  Feuchtigkeit  beschädigt)
  zu  25:  17Y,  cm  1562  Hornband

Bl.1  Ostfriesisches  Landrecht;  am  Schluss  Bl.163b  °1562
den  1  Augusti’.  Der  Text  gehört  zur  Klasse  B;  vgl.  oben
S.471—481.

Bl.164  (Hand  des  18  Jahrh.)  Werth  der  alten  Münzen  (nach  III  64).

Bl.165  (das  folgende  von  mehreren  Händen  des  16  Jahrh.  geschrieben).
  Privilegien  und  Belehnungen  von  Karl  d.  Gr.,  FriedrichIH,
Maximilian,  Carl  V,  Ferdinand  I;  vgl.  Jurid.740  Bl.  160—168.
Bl.171b  "Volgen  itlichen  stucken  vth  der  heren  ordinantie’,  Auszug
aus  der  Gerichts-  und  Polizey-Ordnung  der  Gräfin  Anna  von  1545,
welche  in  (Brenneysen)  "Ost-Fries.  Historie  .  .  1720  II  S.181  gedruckt
  ist.  Bl.176  Verordnung  der  Gräfin  Anna,  Emden  4.5.
1556.  Bl.182b  Bruchstück,  besonders  über  die  Pflichten  der
“Polrichtere’.

1784  aus  E.  L.  F.  Roesing’s  Bibliothek  in  Leer  erkauft,  vgl.  S.111
n0.50  des  Auktionskatalogs.

Jurid.745  209  Bl.  zu  28!1/,:19Yy,  cm  1572

Ostfriesisches  Landrecht.  Bl.2  die  oben  8.472  erwähnten
Reimpaare.  Der  Text  des  Landrechts  gehört  zur  Klasse  A  und
innerhalb  derselben  zu  n0.741  und  751;  vgl.  oben  S.471—481.

Bl.198  Deich-  und  Sielrecht,  in  der  oben  (8.481/2)  geschilderten
  noch  nicht  gedruckten  Fassung.

Schluss  Bl.202  “Ennde  des  ganntzen  lanndrechtes  ...  geschreuenn
im  jare  1572,  denn  negennteynnden  februarius  geendiget  doreh  my
Sunke  Gaeykenn  wonnende  tho  Mannslacht,  vnde  tho  mynenn  egen
wollusten  vnde  geuallen  hebbe  dith  sulfiste  boeck  geschreuenn’.
Von  dem  Sohne  des  Schreibers,  der  auf  Bl.2  eingetragen  hat
“Hereditario  iure  me  possidet  Botrieus  Sunkena  .  ’  (vgl.  Wicht  S.824
Anm.),  ist  ausserdem  Folgendes  in  der  Hs.  geschrieben:  BI.2  “Wie
die  gelder,  welche  zwischen  .  .  1550  .  .  vnnd  90  ausgethaen,  wider
zu  bezahln’.  Bl.202,  204,  208  Familiengedenktage.  B1.203
“Gute  zeigen  vnd  farben  der  pferde’  und  6  Recepte  für  Krankheiten

der  Pferde.  Bl.205  °Eyn  gewisse  kunst  vor  die  kögende
beeste”.  Bl.206  Recepte,  besonders  für  das  Vieh.  Blutsegen
“Loginus  is  de  mann’;  "Sangnis  mane  in  te.  Amulett.   BI.207

Gute  dinten  zu  machen.  DBI.207  Mehrere  Recepte  für  Krankheiten
der  Kinder.

1784  aus  der  Bibliothek  des  OARaths  v.  Gustedt  zu  Celle  erkauft;
Band  II  S.589  n0.713  des  Auktionskatalogs.

ey  4