Ded.  L97—  M17  363

ferner  eine  ‘Informatio  pro  episcopo  Leodiensi  contra  statum  primarium
  et  statum  equestrem  1728°.  Aus  dem  Besitze  G.  M.
v.  Ludolf’s.  RKG.

Ded.  L143b  Kaiserl.  Rescript  an  den  Reichshofratlı
und  Resolutio  Caesarea  betr.  “bey  dermaliger  Domcapitularischen
Administration’  des  Stifts  Lüttich  “entstandene  Irrungen’,  1763.

Ded.  L145  “Leodiensia  diversa’.  Reiche  Sammlung
von  Akten  betr.  Streitigkeiten  verschiedener  Lütticher  Familien,
etwa  von  1700—1740;  darunter  einige  Drucke.  Mit  einzelnen  Anmerkungen
  und  aus  dem  Besitze  G.  M.  v.  Ludolf’s.  RKG.

Ded.  L148  Domeapitel  g.  den  Bischof  zu  Lüttich,
betr.  Jurisdietion;  ausser  2  Drucken  lateinische  Verfügung  des  Bischofs
24  März  1742.  RKG.

Ded.  L  153  Lüttich  g.  den  Malteserorden  betr.
persönliche  Abgaben;  ausser  Drucken  8  Stücke  1728—1736,  darunter
Votum  und  sonstige  Bemerkungen  Ludolf’s.  Aus  dem  Besitze
v.  Ludolf’s.  RKG.

Ded.  L  163  v.  Lützelburg’sche  Erben  g.  Baden-Baden,
  betr.  Schuldangelegenheit;  etwa  1789.

Ded.  M1  Königliche  Vasallen  des  Herzogthums
Magdeburg  g.  Preussen  betr.  Aufhebung  des  Lehnswesens,  5  Stücke
1717—1718;  dabei  Drucke.  Aus  dem  Besitze  G.  M.  v.  Ludolf’s.

Ded.  M1  Kurmainz  g.  Erfurt.  Ausser  Drucken:
1)  “Von  Oberkeyth  der  Wasser  ihnn  Erffurdt’:  Erfurter  Mühlenordnung,
  nach  1668.  22  Bl.  2)  "Kurtze  Erzehlung  dessen,  was
bey  hiesiger  Stadt  von  A.59  her  wegen  Herr  Volemar  Limprecht’s
vorgangen  und  durch  welche  Gelegenheit  die  wieder  mich  angestellte
Inquisition  veranlasset  worden’;  um  1660.  (Vgl.  Ded.  E  30).

Ded.  M  17  Abtei  Malmedy  g.  Abtei  Stablo.
Ausser  1  Drucke  und  1  gezeichneten  Plane  besonders:  1)  (Math.
Guill.)  de  Louvrex,  Disceptationum  Ignatii  Roderici  de  Abbatibus
ete.  breves  vindiciae  .  .,  Leodii  1729.  2)  eine  Sammlung  von
alten  Urkunden  zur  Geschichte  jener  Abteien,  aus  Martene  und
Durand,  Veterum  seriptorum  .  .  amplissima  colleetio  Tom.  11  abgeschrieben.
  Dabei  der  Brief  des  Königs  Sigibert  von  644  (Martene  H
».6;  Monum.  Dipl.I  p.  22),  genau  faesimilirt  nach  “Fol.  551”  einer
alten  Handschrift  von  Malmedy;  der  beglaubigende  Notar  nennt  die
Seitenzahlen  von  andern  Urkunden;  darmnach  war  die  Sammlung
ähnlich  der  Bamberger  E.TIL.  1  fol.  103  —131  (vgl.  Pertz  Archiv  XI,
454).  Diese  alte  Handschrift  von  Malmedy  hat  Martene  offenbar
schlecht  benutzt,  die  Neueren  (vgl.  Sickel,  Acta  Regum  et  Tmp.  II

S.301)  kennen  sie  nicht.  Am  Sehluss  steht  die  Urkunde  des
Pabstes  Caclestin  II  30  Dee.  1143;  diese  ist  aus  dem  Original,  nicht
aus  Martenc  II  p.  118  abgeschrieben.  Aus  dem  Besitze  G.  M.

v.  Ludolfs.

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