6  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

Histor.24  258  Seiten  zu  27!1/,:18cm  1828
Carl  Otfr.  Müller,  Geschichte  der  Kunst  des  Alterthums  und
Archaeologie:  Vorlesung,  Göttingen  Sommersemester  1828,  in  Nachschrift
  von  L.  Schweiger.  1883  aus  Schweiger’s  Nachlass.

Histor.25  XIV,  360,  45  Seiten  zu  271/,:18cm  1827/9

5.1—360  Carl  Otfr.  Müller,  Griechische  Alterthümer:  Vorlesung,

(Göttingen  Winter-Semester  1828/9  Hieran  schliesst  sich  S.3—45

einer  neuen  Zählung  eine  Vorlesung  über  scenische  Alterthümer,

5.45  "Geschlossen  im  Sept.  1827°.  Nachschriften  von  L.  Schweiger.
1883  aus  Schweiger’s  Nachlass.

Histor.30  98Bl.  zu  33:21lcem  Anfang  des  19  Jahrh.

Theils  getuschte  theils  gezeichnete  Abbildungen  der  zuerst  von
Heyne,  “Vasorum  fietilium  litteratorum  et  ectyporum  genus  superstes’
(=  Commentat.  societ.  reg.  Gotting.  vol.  D)  behandelten  vermeintlichen
etruskischen  Vasen  und  Schalen  mit  Inschriften  und  Figuren,  die  in
Meiningen  befindlich  um  1778  nach  Gotha  geschafft  wurden  und  sich
Jetzt  auf  Schloss  Friedenstein  befinden.  Dabei  8Blätter  mit  ähnlichen
Abbildungen  und  ein  Brief  von  Phil.  Hartmann,  Meiningen  1810,
worin  er  ähnliche  von  Geheimrath  Nagler  vor  mehr  als  70  Jahren  aus
Sicilien  gebrachte  Alterthiimer  anbietet,  nebst  Zeichnung  derselben.
Aus  neuerer  Zeit  sind  über  diese  Gefässe  besonders  zu  vergleichen
v.  Wolanski,  Die  Opfergefässe  des  Tempels  der  Taurischen  Diana
(Gnesen  1851),  und  “Blätter  der  Erinnerung  aus  dem  orientalischen
Seminarium  des  D.  Stickel  ...  mit  ...  einer  Abhandlung  über  die
sog.  Meiningischen  Gefässe  von  W.  Gottschild,  Jena  1858’.  1810
von  Heyne  geschenkt.

Histor.35  49Bl.  zu  241%  :19em  18  Jahrh.

(J.  C.  Zimmermann,  Probst  zu  Ulzen,)  “Nachricht  von  einigen
um  Ulzen  aufgegrabenen  Urnen  und  denen  darinnen  gefundenen
Sachen’.  Der  Text  stimmt  in  grossen  Partien  wörtlich  mit  der
unter  gleichem  Titel  herausgegebenen  Druckschrift  des  Verfassers
(Zelle  1772),  nur  ist  er  vielfach  kürzer.  B1l.36—49  enthalten  auf
14  Tafeln  saubere,  in  bunten  Farben  ausgeführte  Zeichnungen  der
Urnen  und  der  darin  gefundenen  Fibeln,  Halsringe  und  ähnlichen
Gegenstände.  Die  Figurentafeln  zu  dem  Drucke  sind  wohl  nicht
erschienen  (vgl.  Götting.  Gelehrte  Anz.  1774  Bd.I  8.531);  dagegen
finden  sich  in  dem  Exemplar  desselben,  welches  die  Göttinger
Bibliothek  besitzt,  vier  Tafeln  mit  Handzeichnungen  hinten  angeheftet,
ebenso  ein  Fundbericht  vom  22  Jan.  1773  als  Zusatz  zu  8.53  des
Druckes.  Geschenk  des  Verfassers.

Histor.37  IIBl.  und  17  +  13  +  22  +  20  Seiten  zu
191/,:16cm  1832
Nova  pericula  cuneiformes  inseriptiones  enodandi  emendatius
et  auctins  facta  per  Dr.  Georg.  Frid.  Grotefend  .  .  a.  1832,
Fascie.  I—IV.  Grotefend  liess  diese  eigenhändig  geschriebenen
Aufsätze  1832  der  Göttinger  Gesellschaft  der  Wissenschaften  durch
Hecren  überreichen,  an  den  die  vorgehefteten  Briefe  Grotefend’s