S  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

de  la  Cuena’.  Beide  Tafeln  sollen  später  als  Grundsteine  einer
Moschee  in  Tunis  in  die  Erde  versenkt  sein;  vgl.  Göttingische  Gel.
Anz.  1812  (Stück  45)  8.4411f.,  woselbst  die  Inschrift  abgedruckt  ist.

1812  vom  königl.  Westphälischen  Cabinetssecretär  Chevalier  de
Bruguiere  geschenkt.

Histor.39  20Bl.  zu  151/,:11  em  und  kleiner  um  1798

Abschriften  von  meist  lateinischen  Inschriften  aus  Portugal,
wohl  angefertigt  von  (G.H.  v.)  Langsdorf,  der  1798  mit  dem  Prinzen
Christian  von  Waldeck  mehrere  Provinzen  Portugals  bereiste  und
nach  einer  auf  dem  Vorsetzblatte  stehenden  Bemerkung  Ch.  G.  Heyne’s
die  Ms.  1803  der  Bibliothek  schenkte.  Die  lateinischen  Inschriften
sowie  die  Zeichnungen  einiger  Architekturstücke  (Bl.3—5)  sind  von
Hübner  im  Corp.  Inser.  Lat.  II  p.  L  näher  behandelt;  derselbe  hat
ebenda  zu  N.5130  auch  die  moderne  portugiesische  Inschrift  von
Bl.20  abgedruckt.  Ausserdem  finden  sich  Bl.9  zwei  kleine  Bruchstücke
  wohl  mittelalterlich-portugiesischer  Inschriften,  jedes  von  nur
etwa  8  Buchstaben,  und  Bl.19a  und  19b  zwei  Abschriften  eines  und
desselben  kleinen  Fragments  einer  arabischen  Inschrift  in  kufischen
Schriftzeichen.

Vorangebunden  ist  ein  Brief  E.  Hübner’s  mit  Notizen  über
Langsdorf,  Berlin  30  Oet.  1869.

Histor.39z2  Druck,  durehschossen  und  in  4°  gebunden

(Michael  Lilienthal,)  Auserlesenes  Thaler-Cabinet  .  .,  Königsberg,
0.  J.  Viele  Nachträge  von  J.  D.  Köhler.  Auf  Bl.1  ‘Für  diese
wenige  bögen  habe  d.  11.  Junii  1729  müssen  zahlen  paar  1fl.  45x.
haee  prima  editio  1725  prodiit”.  Nach  8.130  “Ulmische  Müntzen’,
an  K.  übersandt  vom  Consulenten  Hertenstein  (?)  in  Ulm,  1734
(1\  Bl).  Am  Deckel  Stich  von  M.  Tyroff,  Minerva  zwischen  Venus
und  Saturn:  Koehler’s  Bücherzeichen,  bei  Warnecke  n0.1029.

Aus  G.  @.  Richter’s  Bibliothek  1776  zu  Goettingen  erkauft,  vgl.
Pars  V  p.72  n0.438  des  Auktionskatalogs.

Histor.40  Druck,  durchschossen  und  in  4°  gebunden

(M.  Lilienthal)  “Vollständiges  Thaler-Cabinet  .  .,  Königsberg  und
Leipzig  1735.  (3.  Auflage  des  unter  n0.39z  genannten  Werkes.)

Zahlreiche  Nachträge.  Bei  vielen  Nummern  ist  ein  °G’  beigeschrieben,
  und  in  diesem  Falle  sind  oft  einzelne  Abweichungen
am  Rande  notirt:  wahrscheinlich  hat  das  ganze  als  Katalog  einer
Münzsammlung  gedient.

Dabei  4  Bl.  verschiedener  Grösse  nit  verschiedener  Schrift:  Bl.1
“Promemoria  ..  wegen  des  Handlungs-Gold-  und  Silber-Gewichts’;
B1.2  "Ostfriesische  Müntz-Sorten’;  Bl.3  “Werth  der  alten  Englischen
Müntzen’;  Bl.4  Werth  der  holländischen  Münzen.

Histor.41  322  Seiten  (einige  leer)  zu  201%  :17  cm;
S.51—202  von  Schreiberhand  geschrieben  18  Jahrh.

“Catalogus  Nummophylaeii  Meibomiani.  S.1—144  enthalten
römische  Münzen;  S.148  “Nunismata  Brunsvico-Luneburgica’;  S.206
“N.  varia”.  In  den  letzten  Abtheilungen  von  S.202  an  sind  viele
Münzen  gestrichen.