Histor.54—  61  19

Bl.  468—476  "Fundamenta  astronomiae  practicae”.  BI1.477—-486
dasselbe  von  anderer  Hand.
1796  aus  dem  Nachlasse  des  Prof.  J.  von  Colom  in  Göttingen.

Histor.56  Druck,  2  Bände
J.  C.  Gatterer’s  kurzer  Begriff  der  Geographie,  I.  II.  Göttingen
1789.  Aufden  durchschossenen  Blättern  Nachträge  (meist  Litteraturangaben)
  von  J.  Fr.  Blumenbach.

Histor.60  S87Bl.  zu  23!1,:17em  18Jahrh.

Compendium  universalis  mundi  historiae  praecipue  ex  (Georgii)
Hornii  Arca  Noae  et  Introductione  sua  in  veteris  geographiae

tabulas  excerptum.  Eigenhändige  Niederschrift  von  Joach.  Heinr.
v.  Bülow.

Histor.61  489  Seiten  zu  31'/,:21  em  von  verschiedenen
Händen  in  Norddeutschland  geschrieben  S.1  und  80  gezeichnete
Initialen  mit  Querpfeifer  und  mit  Drachen  15  Jahrh.  mit  braunem
Leder  überzogene  Holzdeckel

S.1  ‘In  prineipio  fecit  deus  celum  et  terram  Terram  autem
constituit  in  medio  totius  universi’:  eine  Geographie.  Nach  einer
philosophischen  Einleitung  wird  vom  Antichrist  und  den  Engeln  gesprochen;
  mit  der  Terra  promissionis  beginnt  die  Schilderung,  welche
mit  dem  Paradiese  und  einer  allgemeinen  Schilderung  “de  orbe
terrarum’  schliesst.  Der  Inhalt  ist  fast  ganz  aus  Johannes  de
Mandeville  ausgeschrieben;  der  Verfasser  hat  auch  3  Mal  getrunken
aus  dem  fons  iuventutis  (8.60),  hat  die  3  Indien  durchwandert  (8.61),
hat  auch  im  Teufelsthal  Schlag  und  Mal  inter  scapulas  erhalten
(5.71)  und  ist  auch  gewesen  versus  aquilonem  direete  sub  polo
arcticc.  Der  Umarbeiter  ist  aber  ein  Norddeutscher  gewesen;  denn
er  rechnet  8.78  mit  miliaria  Teutunica,  S.48  Rodiis  .  .  superior  vocatur
magister  de  Rodiis,  sieut  nobiscum  vocatur  magister  de  Prusia;
endlich  sind,  meistens  mit  proprie,  viele  niederdeutsche  Übersetzungen
beigegeben,  so  z.B.  8.48  Alpes  .  .  vocantur  proprie  de  dudeschen
berge  offte  de  sneberge  und  die  Menschen  sind  dort  guturosi  proprie
kropwalen  und  S.70  rufen  die  Papageien  mit  menschlichen  Worten,
sicut  dicunt  palumbe  “we  sloch  dy  dyderich’.

S.80—129  Geschichte  Alexander  des  Grossen.  Zuerst  Einleitung
  (aus  Orosius):  Alexander  rex  Macedonum  24.  Philippi  ut  putabatur
  et  Olimpiadis  filius;  8.80,  2.Spalte  Egiptiorum  gentem  in
mathematica  magica  arte  valentem  litere  tradunt‘.  Diese  Recension,
welche  sich  auch  in  den  Münchner  Hften  4643,  9529  B1.106,  16405
zu  finden  scheint,  stimmt  mit  keiner  der  &amp;edruckten  Recensionen.
Auf  8.114—125  ist  der  Brief  des  Alexander  an  Aristoteles  de  situ
Indiae  eingeschoben.  8.127  steht  die  Aufzählung  der  von  Alexander
gegründeten  Städte,  womit  Julius  Valerius  ‚  dessen  Epitome,  und  die
Historia  de  prochis  des  Lco  ar  chipresbiter  schliessen.  Hier  folgt
in  der  Zeile  anschliessend  eine  Geschichte  der  Diadochenkämpfe,
welche  wiederum  aus  Orosius  genommen  ist,  die  sich  aber  in  Hartlieb’s
  deutscher  Übersetzung  verarbeitet  findet.

5.129  (unmittelbar  an  das  Vorangehende  anschliessend)  “De

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