52  Goettingen,  Universitäts  -Bibliothek

Einkommen  zu  Fürth  a.  1568  erstrecket.  Bl.20  Conrad  des
Alteren  (III),  Burggrafen  zu  Nürnberg,  Ubergabe  der  Hofmark  Fürth
an  die  Domprobstei  Bamberg,  1313  am  Tage  nach  St.  Marcus,  nebst
Angabe  der  späteren  Bestätigungen  dieser  Übergabe;  Bl.  93b  Erlass
des  Markgrafen  Georg  Friedrich  von  Brandenburg,  Onolzbach  3  März
(16)9.  Bl.  24  Copia  der  Gemein  Ordnung  zu  Fürtlı  a.  1497  (am
Montag  nach  der  Beschneidung  Christi)  aufgerichtet.  Bl.26b
Nürnbergische  Lehen.

B1.27  Recessus  zwischen  dem  hochfürstl.  Brandenburgischen  Hauss
Onolzbach  und  der  Dhomprobstey  zu  Bamberg  wegen  des  Marcks
Fürth,  Fürth  29  Oet.  1717.  Bl.33  Kaiser  Karl’s  VI  Bestätigung
der  Schenkung  Heinrich’s  H  vom  1  Nov.  1007  (vgl.  Bl.17)  und  eines
Erlasses  Kaiser  Friedrich’s  III  vom  Jahre  1442,  Wien  27  Apr.  1713;
Abschrift  des  Originals,  beglaubigt  von  Severus  Scheurlein,  Notar.
publ.  zu  Fürth.  Bl.43—46  Extract  aus  einigen  Urkunden  und  Übersetzung
  der  Urkunden  von  1007  und  1062  (vgl.  BL.17—1B8).
Bl.49  Sententia  Caesarea  in  Sachen  des  Stifftes  ...  zu  Bamberg
contra  Brandenburg  Onoltzbach,  Wien  d.  15  Febr.  1715.

Histor.149  23Bl.  m  fol.  18  Jahrh.

Bl.1  ‘Der  geheimen  Landesdeputation  (des  Fürstenthums  Baireuth)
  Vorstellung  ad  Serenissimum  (Markgrafen  Friedrich  Christian)’,
Baireuth  6  Jan.  1765:  Anklage  gegen  den  Güustling  des  Markgrafen,
Geh.  Rath  und  Leibmedicus  Schröder,  und  Bitte  ihn  mit  Ausnahme
der  ärztlichen  Stellung  seiner  sämtlichen  Amter  zu  entsetzen.
Bl.10  “Des  Geh.  Raths  und  Leib  -  Mediei  Schröder’s  Gegenvorstellung
  ad  Serenissimum’,  Baireuth  10  Febr.  1765.  Abschriften.

Histor.  150  501  Seiten  zu  31'/  :  20  em  Ende  des
16  Jahrh.  alter  mit  weissem,  gepresstem  Pergament  überzogener
Holzband  die  beiden  Schliessen  fehlen  Jetzt

“Kurtze  vnd  wahre  Beschreibung  Dess  hochgefreyten  löblichen
Stifftes  Würtzburg  Vrsprung,  wie  der  zu  dem  heiligen  christlichen
Glauben  kommen  und  von  einem  Bischove  zu  dem  andern  regiert
worden”.  Es  ist  eine  Bearbeitung  der  Bischofschronik  von  Lorenz
Fries  aus  Mergentheim,  die  zuerst  bei  J.  P.  Ludewig,  Geschicht-Schreiber
  von  dem  Bischoffthum  Wirtzburg  S.375ff.,  dann  von  der
Bonitas-Bauer’schen  Verlagshandlung  (Würzb.  1848)  gedruckt  ist.

Von  dem  Drucke  bei  Ludewig  weicht  unsere  Fassung  vor  allem
dadurch  ab,  dass  sie  stark  gekürzt  ist.  So  erscheinen  beispielsweise
von  den  ersten  10  Capiteln  der  Lebensbeschreibung  des  56.  Discho?S
Johann  in  dieser  Hs.  nur  e.2  (ohne  Urkunde),  5,  6  (gekürzt),  9
Auf  der  andern  Seite  finden  sich  aber  auch  in  der  Hs.  Stücke,  die
bei  Ludewig  fehlen;  so  unter  dem  6.  Bischof  Eilwart  eine  kurze
Erwähnung  “der  Eroberung  Böhmens  durch  Karl’s  des  Grossen  Sohn
Karl.

Zu  Anfang  der  Hs.  fehlt  die  poetische  Ermahnung  an  den  Leser,
die  Zueignung  und  die  Vorrede:  dagegen  steht  vor  der  Lebensbeschreibung
  Kilian’s  Bl.1  eine  andere  poetische  Einleitung  "Sanct
Kilian  die  christlich  Lieb  !  Aus  Schotten  in  diss  Francken  trieb’
(40  Verse)  und  BI.3  ‘Namen  aller  Bischoffen  zu  Würtzburg  und