0  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

(von  H.  Chr.  v.  Sencekenberg;  vgl.  Bl.138  $S.12  mit  Bl.113b).
Bl.153—170  J.  D.  Gruber,  Umständlicher  Bericht  von  der  gegenwärtigen
  Beschaffenheit  der  augefangenen  Historie  des  Durchl.  Hauses
Braunsehw.-Lüneburg;  wohl  1730  verfasst.  Bl.171—177  (Chr.  L.
Scheidt),  Kurtze  Erzehlung  dererjenigen  Gründe,  worauf  man  die
Origines  Guelficas  bisshero  gebauet  hat;  Bl.178—181  J.  D.  Koehler’s
Bemerkungen  dagegen;  Bl.183—197  Scheidt’s  Entgegnung  (15  Jan.
1749)  mit  abermaligen  Gegenbemerkungen  Koeler’s.

Die  Schriftstüicke  stammen  aus  dem  Besitze  Münchhausen’s
(Bemerkungen  von  seiner  Hand  Bl.1,  4,  12).

Histor.215  42Bl.  in  fol.  1748—1749

Originalschreiben  aus  den  Jahren  1748  und  1749,  durchweg  an
G.  A.  v.  Münchhausen  gerichtet  und  die  Frage  betreffend,  welchem
Herzog  Heinrich  zu  Limeburg  die  Stiftung  des  silbernen  Schiffes
in  der  Kapelle  Unser  Lieben  Frauen  zu  Alt-Oetting  in  Bayern
‚uzuschreiben  sei:  Bl.2  Ldw.  Dietr.  Hugo,  Gesandter  in  Regensburg,
  20  Juni  1748;  Bl.5  (D.  G.  Strube)  ohne  Datum;  Bl.6
und  8  (J.  L.  L.)  Gebhardi,  Lüneburg  19  Juni  1748  und  ohne
Datum;  Bl.12  und  20  C.  L.  Scheidt,  Hannover  29  Aug.  und
16  Apr.  1749;  Bl.13  (P.  G.)  Werlhof,  3  Sept.  1749;  Bl.14,
24,  36,  87,  89  (Ch.  L.)  Bilderbeck,  Celle,  Juni—  Aug.  1748;
Bl.17  Notiz  Münchhausen’s;  Bl.18  (H.  C.)  v.  Senckenberg,
Wien  28  Jan.  1748;  Bl.26  (an  Bilderbeck),  23  und  34  Landrath
(Friedr.  Wilh.  ?)  v.  Estorff.  Voran  gehn  Bl.ia  und  1b  in  Tinte
und  blaucr  Tusche  ausgeführte  Zeichnungen  des  Schiffes,  die  völlig
übereinstimmen  mit  den  Kupferstichen  hinter  J.  D.  Köhler’s  ‘.  .  Nutz
der  Wappenkenntnüss  in  der  Untersuchung  .  .  was  für  einem
Herzog  Heinrich  zu  L.  das  .  .  silberne  Schiff  zuzueignen  sey?’
Göttingen  1749.

Histor.219  13Seiten  in  fol.  18Jahrh.  De  iure  senii
in  domo  augustiss.  Brunsv.-Luneburgensi;  deutsche  Excerpte.
Nach  1727.

Histor.220  173  gezählte,  nur  zum  Theil  beschriebene
Blätter  zu  191),  :15em  1591—1611  gepresster  Lederband,  vorn
mit  den  Buchstaben  G(eorgius)  D(ux)  B(runsv.)  et  L(uneb.)

Stammbuch  des  Herzogs  Georg  von  Braunschweig-Lüneburg
  (1582—1641),  sechsten  Sohnes  Herzog  Wilhelm’s  von  Celle.
Von  den  Eintragungen  (1591—1611)  fällt  ein  grosser  Theil  in  die
Zeit,  die  Herzog  Georg  Studien  halber  in  Jena  verbrachte  (1591
bis  1596).  Viele  Einzeichner  haben  ihren  Wahlspruch  oder  ihr  in
bunten  Farben  ausgeführtes  Wappen,  einige  haben  Bilder  beigefügt.
Eingeschrieben  haben  sich  folgende  Personen:

Bl.1  Christian  IV  von  Dänemark  und  Norwegen,  1597.  Bl.2
Heinrich  Julius  von  Br.-Lüneb.,  1597.  Bl.2b  Sophia  Curfürstin
zu  Sachsen,  Wittwe,  1596.  Bl.4  Friedrich  Wilhelm  (I)  von  Sachsen
(-Altenburg),  Administrator  von  Kursachsen,  Vinariae  7  Apr.  1592;
ferner  die  Herzöge  Johann  Casimir,  Johann  (von  Weimar)  und  Johann
Ernst  von  Sachsen,  1592.  Dazu  Bl.3b  sächsisches  Wappen.  BL5b
Herzogin  Hedwig  von  Br.-Lüneb.,  geb.  Markgräfin  von  Brandenburg,