114  Goettingen.  Universitäts  -  Bibliothek

Bl.109  “Acten  den  Joh.  Wilh.  Kogel  Prediger  zu  Bornhausen
betr.”  (Erbstreit  nach  dem  Tode  von  Kogel’s  Frau  Elisabeth  Hilgardt
1681,  Tochter  des  Magisters  H.  und  der  Elisabeth  Riepenhausen):
alles  von  Henrich  Riepenhausen  geschrieben.

Bl.122  Reflexiones  eines  Privati,  wie  gefährlich  es  sey,  wenn  Österreich
  sollte  geschwächt,  des  Hauses  Bourbon  seine  Macht  aber  verstärket
worden  sein  (Mitte  des  18  Jahrh.).  Bl.144  Vorbericht  der  reinen
Mathematik  und  Anfang  der  Arithmetik,  wohl  Collegheft.  Bl.152
‘Lettre  d’un  Seeretaire  du  Comte  de  Caunitz  A  un  Secretaire  du
Comte  de  Coblenze,  traduite  de  l’Allemand’.  Dabei  vielerlei
Drucke  (18  Jahrh.)  aus  Strassburg,  Hannover,  Celle  und  Goettingen.

Histor.306  38  Bl.  zu  331/,:201/,  cm  18  Jahrh.

Bl.1—23  Schriftstücke  betr.  das  Bergwerk  zu  Strassberg  von
Bergdirector  Ch.  Z.  Koch  und  Oberamtmann  Dieterichs  1740—1747,
zum  Theil  an  Dorothea  Maria  Riepenhausen.  Bl.26  Urtheil  in
Sachen  des  Collegiatstifts  St.  Petri  zu  Nörten  wider  die  Zehentpflichtigen
  zu  Merlinghausen,  Hann.  24  Oet.  1711.

Bl.28  Lehenbriefe  des  Herzogs  Georg  Ludwig  von  Br.-L.  für  die
Söhne  des  verst.  Canımermeisters  zu  Celle  Georg  Christiani  betr.
Güter  oder  Zelinten  in  Lutterbeck,  Wallensen  und  Edesheim,  sämmtlich
von  9  Nov.  1699.

Histor.309  5  Bände  zu  34:21  em  17  Jahrh.

Briefconcepte  des  Göttinger  Kaufmanns  Henrich  Riepenhausen
und  (BandV  vom  16  Jan.  1702  ab)  seines  Sohnes  Johann  Henrich
Riepenhansen.  Meist  Geschäftsbriefe  aller  Art  (besonders  Wollhandel
  betr.),  nur  wenig  Privatbriefe.

1  (37  Bl.)  Febr.  1655  bis  Nov.  1660.  Darunter  sind  April
1655  bis  Juli  1658  eine  Anzahl  Concepte  von  Heinrichs  Bruder
Oyriacus  Riepenhausen;  einige  Briefe  beider  “im  nahmen  meiner
mutter,  Jeremiae  Riepenhausens  seel.  Wittib’;  wenige  auch  von
Heinrichs  Schwager  Jobst  Kistener.

II  (17Bl)  Dee.  1660  bis  Mai  1662.  Ausserdem  Concepte  und
Abschriften  von  Cyriacus  R.:  Bl.1  Juli  1656,  Bl.4  Febr.  1657  (zu
Band).

III  (76  Bl.)  Aug.  1662  bis  Oct.  1671.

IV  (108Bl.)  Nov.  1671  bis  Apr.  1685.  Voran  Bl.1—12  Verzeichnis
  der  Schuldner  mit  Angabe,  wann  sie  verklagt  worden  sind,
meist  1670/71  geschrieben.

V  (149  Bl.)  März  1686  bis  Febr.  1719,  dann  (Bl.  142—147)  eingelegte
  Zettel  bis  1731.  Vom  16  Jan.  1702  an  (Bl.79)  sind  die  Briefe
von  Johann  Henrich  R.;  Henrich  R.  starb  am  24  Jan.  1702.  Voran
Bl.1—8  Ausgaben  an  Licent  von  1688  bis  1696;  B1.107—110
Rechnungen;  Bl.148  Verzeichnis  des  verpachteten  Landes;  B1.149
Erdrusch  1721.

1853  von  Rössler  erkauft,  vgl.  Histor.  295.

Histor.312  190  Bl.  zu  36:21em  18Jahrh.

Briefeoncepte  von  Otto  Riepenhausen  (Sohn  des  Bürgermeisters
Otto  Riepenhausen,  später  Senator  zu  Göttingen),  Göttingen  20  Aug.
1750  bis  15  Mai  1756.