126  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Histor.368  5Bl.  in  fol.  17  Jahrh.
Herzog  Christian  Ludwig’s  zu  Br.-Lüneburg  Bestätigung  (Celle
15  Jan.  1655)  der  die  Sülze  zu  Lüneburg  betreffenden  Recesse  vom
12  Dee.  1654.  Abschrift.

Histor.369  461  beschriebene  Seiten  zu  32:19  em
im  18  Jahrh.  von  verschiedenen  Händen  geschrieben

Schriftstücke  betr.  die  Geschiehte  und  Einrichtung  der  Saline  zu
Lüneburg.

Ausser  den  verschiedenartigsten  Naehrichten  über  den  Betrieb
der  Sülze,  Auszügen  aus  Chroniken  (8.313  Verse  von  1616  über
die  Jahre  1331  und  1371),  Verzeichnissen  der  Sülzgüter,  Berechnungen
der  Pfannen  u.  dgl.  mögen  besonders  hervorgehoben  werden:
S.1—81  ‘Nachricht  von  dem  Lineburgischen  Sültz-Wesen’.  8.82
bis  126  und  1357—149  Senator  H.  C.  Töbing,  zwei  Relationes  an
das  Salz-Comtoir  betr.  den  Handel  mit  Brandenburgischem  Salz,
Lüneburg  8  Sept.  1707  und  13  Juni  1708.  S.151—219  Uber  Entstehung,
  Einrichtung  ete.  der  Lüneburger  Sülze.  Voran  steht  die
Notiz:  “Nachfolgendes  Seriptum  soll  dem  Verlaut  nach  weyl.  denn
Landes  Hofmeister  v.  Pott  zum  Autor  haben  .  ..  S8.221—269
Gegenbericht  von  Bürgermeister  und  Rath  betr.  verschiedene  von
den  Fürstl.  Br.-Lüneburgschen  Commissarien  vorgeschlagene  Punete,
17  Aug.  1669.  S3.375—389  Auszüge  aus  des  Sodmeisters  Rechnung
von  1634.  S.390—399  Protocolle  betr.  Vorschläge  des  G.  F.  Vogelmann
  aus  Schwäb.  Hall  zur  Verstärkung  der  Soole,  31  Oct.  1733.
S.425—434  “Vorstellung  derer  Ordinum  und  Gemeinen  Bürgerschaft
in  L.  d.  20  Juli  1659  wieder  die  Anlegung  des  Salz-Comtoirs  an
Herrn  Bürgermeister  und  Ratlı  .  .  aus  dem  Originalconeept  abgeschrieben
  .  ..  S.  440  —  461  Königl.  und  Churfürstl.  Salin-Reglements
  von  annis  1707  und  (98.448)  1729.

1845  aus  der  Bibliothek  von  Prof.  F.  Bergmann  in  Göttingen.

Histor.370  116Bl.  zu  ungefähr  32:20  cm  18Jahrh.

Bl.1—36  Historia  Salinaris  Luneburgica  et  de  origine  eivitatis
e  salinis.  Die  Auseinandersetzung  ist  im  Namen  der  Stadt  Lüneburg
  an  Ernst  August  von  Br.-Lüneburg  (wohl  noch  vor  1692)  gerichtet
  und  gipfelt  in  der  Bitte  um  Bestätigung  der  die  Saline
betreffenden  Privilegien.  Bl.37—116  Abschriften  von  vielen  auf
die  Lüneburger  Saline  bezüglichen  Urkunden  von  1200  —  1565;
darunter  Bl.46—104  Beilagen  zu  Bl.1—36.  Die  Überschriften
vieler  Urkunden  sind  von  J.  D.  Gruber  geschrieben.

Histor.371  9Bl.  in  fol.  1733

Gutachten  betr.  den  Salzhandel  Lüneburgs  nach  Sachsen  und
die  ihm  von  Brandenburg  bereiteten  Schwierigkeiten;  16  Jan.  1733.
Aus  dem  Nachlasse  von  J.  D.  Gruber.

Histor.372  7Bl.  in  fol.  1742

Drei  Gutachten  betr.  Auszahlung  des  sog.  Nassauischen  Stipendiums
  zu  Lüneburg  an  des  Geh.  Klostersecretärs  Bacmeister