138  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

BI.XXXVI  “Von  den  Lehn-Gütern  des  Herzogtuhms  Bremen’.
BI.XXXVII  Doppeltes  alphabetisches  Register:  “Bona  feudalia’  und
“Vasalli’.  S.1  beginnt  das  alphabetisch  nach  den  Lehngütern  geordnete
  Werk.  8.210—245  Ergänzungen:  S.210  Lehngüter,  die
hinkünftig  abgehen  werden;  8.212  Vasallen,  die  1684  bei  gehaltenem
Lehntage  renovationem  investitnrae  erhalten  haben,  und  dergl.;  S.218
“Copia  einer  gefundenen  alten  Verzeichnüs  der  LehnGiter  und  deren
possessorum’;  S.  226  Memorial  der  Burgmänner  zu  Horneburg  an  (die
Regierung  1705  “w  egen  des  erblich  ausgekauften  Lehns  des  Burgplatzes
  zu  Horneburg’,  mit  Beilagen  von  1661/2.

S.246  “Von  den  LehnGüthern  des  Hertzogthumbs  Vehrden’.
3.247  Register  (wie  BI.XXXVIM).  S.1  der  zweiten  Zählung  besinnt
  das  Werk.  S.105—111  Ergänzungen:  S.105  abgehende
Stücke;  S.109  Lehnserneuerungen  etc.  1684.

Eine  andere  Hs.  dieses  Werkes  befindet  sich  in  der  Bibliothek
ddes  hist.  V.  f.  Niedersachsen,  vgl.  A.  Ulrich,  Katalog  (1888)  8.76.

1799  aus  v.  Ende’s  Bibliothek  zu  Stade  erkauft.

Histor.422?  III  und  43  Bl.  zu  401),  :27!1/,  cm  und  9  eingeschaltete
  Tafeln  grössern  Formats  1725  Lederband  mit  Goldpressung


Joh.  Chr.  Brandes,  ‘Allerunterthänigste  Gedancken  von  dem  alten
und  neuern  Zustande  des  Deich-Weesens  im  Hertzogthumb  Bremen,
undt  wie  dasselbe  ...  zu  verbessern  .  .  Hannover  1.7.  1725”.

Voran  geht  (Bl.I—IU)  ein  Brief  Brandes’  vom  8.  8.1725  an  den
König  (Georg  I),  mit  welchem  er  sein  Werk  übersendet,  um  sich  für
eine  Anstellung  in  empfehlende  Erinnerung  zu  bringen,  nachdem  ihm
zu  Anfang  des  Jahres  ein  monatliches  Wartegeld  bewilligt  war.
Die  Handschrift  enthält  im  Text  oder  auf  (9)  besondern  Tafeln  eine
Anzahl  sorgfältig  in  Farben  ausgeführter  Zeichnungen:  Ansichten
von  der  Anordnung  der  Pfähle  und  des  Faschinenwerks  beim  Deichbau;
  ferner  ,  Tat.  1)  ein  Kriegsschiff  mit  der  Überschrift  ‘Nimium  ne
fide  sereno’;  dann  folgende  Karten  der  Ufer  und  der  angrenzenden
Marsch-  und  Geest-Distr  icte  zur  Veranschaulicehung  der  Deichbauten
an  den  Mündungen  der  Elbe  und  der  Weser:  Taf.2  linkes  Elbufer,
von  Harburg  bis  Stade;  Taf.3  Fortsetzung  von  Stade  bis  Otterndorf.
Taf.4  rechtes  Weserufer  von  Berensche  im  Amte  Ritzebüttel  bis
Gestendorf;  Taf.5  Fortsetzung  (beide  Ufer)  von  Gestendorp  und
Tettens  bis  Lesum  und  Altenesch;  Taf.6  “Accurater  Grund-  und
Sitnations-Riss  der  famensen  und  sehr  unglückliehen  Grund-Bracke
(des  Jahres  1717)  zu  Wischhaven,  Landes  Kehdingen,  derer  darauft
angestelleten  Durchschläge,  wie  auch  derer  beeden  Noht-  oder
Schrenckel  -Deiche  und  des  dadurch  dem  Wasser  überlassenen
Terrains’;  Taf.9  beide  Elbufer  von  Winsen  a.  d.  Luhe  bis  Blanckenese
sammt  den  Inseln.  Das  Verzeichnis  geogr.  und  topogr.  Charten
und  Zeichnungen  zum  Herzogthum  Bremen  in  (Pratje’s)  Altes  und
Neues  aus  den”  Herzogthümern  “Bremen  und  Verden  VI  (1773)  S.291ft.
erwähnt  diese  Karten  nicht.

Gekauft  1891  auf  einer  Berliner  Auktion.