Histor.  436  143

I  46a  Epiphonemata  (Verse):  fehlen  in  H.

(B)  I  Bl.47  Epitome  descriptionis  Capituli  Cathedralis  aliarumque
ecclesiarum  .  .  nee  non  (I  Bl.54)  Monumentorum  et  antiquitatum  in
iisdem  primarie  memorandorum.  I  enthält  auf  der  Rückseite  des
(Pergament-)  Blattes47  das  Bild  einer  Pyramide  und  BIl.49  und  50
ein  Verzeichnis  der  Domherrn,  was  beides  in  II  fehlt;  über  I  Bl.51
vgl.  unten  zu  I  Bl.65b;  die  Insignia  VII  eeclesiarum  und  die  Stadtsiegel
  (I  Bl.53b)  fehlen  in  IL  Dagegen  enthält  I  BI.56—82
mehr  die  Abschriften  von  vielen  Hildesheim  betreffenden  alten  und
neueren  Urkunden  der  Kaiser,  Päbste  und  Anderer.

(C)  1B1.54  (II  84)  beginnt  die  Appendix  monumentorum  et  antiquitatum
  quorundam  Hildesiensium.  In  I  sind  in  den  Text  (Bl.54
bis  59)  etliche  gemalte  Tuschzeichnungen  gemiseht;  dann  gehören  zu
diesem  Absehnitt  die  auf  Bl.46b  71b  72b  74b  bis  81  (B1.81  ist  Pergament)
befindlichen  grossen  gemalten  Zeichnungen  von  Hildesheimer  Merkwürdigkeiten.
  In  den  Text  von  II  (Bl.84—93  und  106)  ist  nur
(Bl.86a)  eine  bemalte  Zeiehnung  eingesetzt.  Statt  der  übrigen
Zeiehnungen  hat  Rosenthal  selbst  (vgl.  Vorrede  BIl.7)  Kupferstiche
eingesetzt.  Dieselben  sind  bezeichnet  mit  “Joh.  Lud.  Brandes  Sculp.
Hildesh..  Es  sind  11  Stiche  (B1l.94—104);  dazu  kommen  BIl.83
(vgl.  I  Bl.4  und  13b),  dann  Bl.108  und  109.  Brandes  hat  offenbar
im  Auftrage  von  Rosenthal  gearbeitet  und  diese  Stiehe  sind  mit  den
Zeiehnungen  in  I  sehr  verwandt;  bei  ihrer  Ausführung  aber  sind
jedenfalls  die  Originale  von  nenem  benutzt  worden.  Von  den  Kupferplatten
  kamen  6  in  die  Hände  von  E.  Spangenberg,  weleher,  ohne
von  den  früheren  Drucken  etwas  zu  wissen,  5  oder  6  derselben
(-11Bl.94  96  98  100  101  und  104)  im  Vaterl.  Archiv  1825  8.245,
1827  S.188  und  1828  5.307  drucken  liess  und,  da  er  dureh  La  Tour
etwas  gehört  hatte  von  dem  obigen  Blatte  (I  Bl.4-1II  Bl.83)  mit  der
Inschrift  “Gloriosa  Antiquitas  Hildesina’,  die  Fabel  von  dem  ‘sehr
seltenen’  Brandes’schen  Werke  dieses  Titels  ersann.

I  Bl.60  “Praeeeptum  Ludoviei  Pii  .  ..  et  diplomata  Henriei  II
aliaque  diplomata  ...  cum  (Bl.65b)  deseriptione  hodierni  status
dioeeesis’.  Zuden  in  I  Bl.60—65a(-IIBl.105  und  110—115)  gegebenen
Urkunden  sind  in  II  B1l.116—120  andere  gefügt;  die  erste  (Kaiser
Arnulf  vom  7  Dee.  892)  nach  einer  von  Leibniz  (20  Dee.  1714)  übersendeten
  Absehrift  und  mit  dessen  Besserungen.

I  Bl.65b—  71  (IL  121)  Hodiernus  dioeeesis  status  und  dazu  (I  Bl.72
bis  74-11  127b  und  125)  Supputatio  summaria  Topographiea  nee
non  eatalogus  stemmatum  nobilium  nt  et  eivitatum  dioecesis.  Dazu
gehörte  jedenfalls  in  I  die  verlorene  “extensior  dioeeesis  chorographica
delineatio’  und  die  oben  (I  Bl.51)  eingesetzte  Zeichnung  “Scenosraphia
  metropolis  Hildesiensis’”.  In  II  sind  an  deren  Stelle  getreten
die  beiden  Stiehe  von  Brandes:  II  Bl.108  Genuina  Tabula  episcopatus
Hild.  Clementi  Augusto  .  .  oblata  a  J.  C.  Rosenthal;  dann  IT  B1.109
Ichnographia  eivitatis  Hild.  In  II  Bl.  129—134  ist  noch  Verschiedenes
(bes.  Actus  homagialis)  zugesetzt.

(D)  I  Bl.82—100  (11  135—155)  Tabulae  genealogicae.  I  BI.83
und  85  die  auf  Pergament  gemalten  Wappen  von  Baiern  und  Br.
Lüneburg  (fehlen  in  ID;  dann  Stammtafeln  von  Bayern,  Br.  Lüncburg,
  (II  140  Östreich;  fehlt  iu  D,  Ringelheim,  Wintzenburg,  Schladen,