Histor.  437  —  441  145

“Von  Krieg,  Mordt  undt  Bluthvergiessung’  880—1572,  dann  (Bl.89)
andere  ebenfalls  in  sich  chronologisch  geordnete  Abschnitte,  deren
letzter  (Bl.119)  “Von  seltzamen  zusamenkunfften  der  Burger  zu  Hild.’
überschrieben  ist.

Bl.123  “Warer  bericht  von  aufkohmen  undt  zunahme  der  Newstadt
  vor  Hildesheim,  aus  alten  Monumentis  undt  glaubwurdigen
Nachriehtungen  zusamen  gezogen  von  mir  J.  8’;  schliesst  “sondern
allein  von  ettlichen’.

Auf  Bl.1  “Verus  huius  libri  possessor  Balthasar  Evers  Ao.  1626’.

Histor.439  625  Seiten  zu  31:19  em  17  Jahrh.

Joh.  Letzner  Hardessianus:  Chronica  undt  aussführliche  Historische
  Beschreibung  dess  Löbl.  hohen  Bischofl.  Stifts  Hildesheim.
Über  Letzner’s  im  J.  1605  (vgl.  5.238)  abgeschlossene  Hildesheimische
Chronik  vgl.  besonders  Rethmeier’s  Braunsehw.-Lüneburgische  Chronik
(1772)  p.14;  andere  Hss.  siehe  bei  Bodemann,  Handschriften  ...  zu
Hannover  n.  1224  und  1225;  ausserdem  Göttingen  Histor.440.  Die
vorliegende  Hs.  enthält  Buch  I  “Von  dem  Anfang  und  dehm  Nahmen
des  Stifts  Hildesheimbs,  auch  von  dem  Gebäu  der  Thumbkirche  .
(3  Theile  zu  5,  52  und  9  Capiteln),  (S.287)  Buch  II  "Vom  Ursprunge
und  Anfange,  Zu-  und  Abnehmen  der  Nahmen,  Oerter  .  .  der  andern
Stifte...  (57  Capitel),  (S.503)  Buch  III  “Von  etzlichen  Graaf-  und
Herschaften  so  etwan  dem  Stift  Hildessheimb  eigenthümlichen  zugestanden’
  (43  Capitel).  .

1810  vom  Pastor  Essken  zu  Lutterhausen  gekauft.

Histor.440  783  Seiten  zu  36:24  em  17/18  Jahrh.

Hildesheimische  Chronieca  ..  dureh  Joh.  Leznerum  Hardesiıanum,
  Buch  2  und  (S.383)  Buch  3.  Vgl.  Histor.439.

Histor.  441  1  Bl.  +552  Seiten  zu  331%,  :20  em  Ende
des  16  Jahrh.

Bl.1  “Abrisz  der  Löblichen  .  .  Stadt  Hildeszheimb’,  Holzschnitt.

S.1  Reimchronik  “Van  der  Stifftes  Vehide’,  Anfang  “Ane  hulpe
und  Gnade  des  heren’;  gedr.  in  der  Zeitschrift  des  Museums  zu
Hildesheim  I  (Die  Stiftsfehde  ..  hsg.  v.  Lüntzel  1846)  S.161  aus
6  andern  Handschriften.  Am  Rande  steht  “Ex  vet.  chron.  S.  in  s.
(sem.  (?)  dess  Stifts  Hildesh.  Wapen,  darbey  ein  Rabe  hatt  dass
Pferdeauge  im  munde,  mit  diesen  Reimen:  Zur  geistlichen  Jurisdietion
  .  ..  S.49  "Nu  folgett  datt  Leidt  vonn  der  feide’,  35  Strophen,
Anfang  “Do  goddes  son  geboren  wart’;  gedr.  in  der  oben  genannten
Zeitschrift  S.192  (unter  den  dort  angeführten  Handschriften  ist  die
Wolfenbütteler  und  die  Müllersche  am  nächsten  verwandt)  und  bei
Lilieneron,  die  hist.  Volkslieder  der  Deutschen  .  .  HE  (1867)  S.271
10.  824.

S.61  "Beschreibung  der  leben  der  bischoppen  des  Stifftes
Hildenssheimb’;  Vorrede  “Der  theure  undt  fromme  Cristlicher
Keiser  Carolus’;  S.71  Text  “Der  1.  Bischoff  Guntharius’;  S.306  “Der
52.  Bischoff  (a.  1573  gekohren)..  Es  ist  das  Werk  Joh.  Letzner’s
(dem  Inhalte  nach  mit  Buch  I  Theil  2  seiner  Chronik  des  Stifts  Hildesheim
  sich  deekend),  aus  dem  Julius  Graf  v.  Oeynhausen  in  der  Zeit-10

