Histor.  442  —-447  147

Histor.443  1Bl.-+2835  Seiten  zu  32:20  em  Reinschrift
des  18  Jahrh.

“Bericht  der  Vehde  zwischen  den  Bischöffen  zu  Hildesheim  und
Minden,  und  den  Hertzogen  zu  Braunschweig  und  Lüneburg,  wie
dieselbigen  zu  Krieg  gerathen,  die  Schlachtung  auf  der  Soltauer
Heyde  darauf  erfolget,  auch  was  derentwegen  allenthalben  ferner  fürgelauffen.
  Anno  1519.

Uber  dies  Werk,  das  Ch.  L.  Bilderbeck  in  seiner  Sammlung  ungedr.
  Urkunden  z.  nieders.  Gesch.  I  St.4  (1752)  8.1—172  unter
anderm  Titel  “Wahrhafftige  Beschreibung  Auss  was  Ursachen  .
abgedruckt  hat,  vgl.  Delius,  die  Hildesh.  Stifts-Fehde  (1803)  S.XVIIL,
welcher  Herzog  Wilhelm  von  Br.-L.  (7  1592)  als  Verfasser  annimmt.
Eine  Hs.  mit  dem  Titel  unserer  Hs.  erwähnt  Lüntzel,  die  Stiftsfehde
(=  Zeitschrift  des  Museums  zu  Hildesheim  I  1846)  S.3.

1810  aus  der  Auction  des  Canzleidireetors  Willich  zu  Celle  erkauft.


Histor.444  23Bl.  in  fol.  17/18  Jahrh.

Bl.7  Testament  des  Canonieus  von  S.  Crueis  in  Hildesheim  Moritz
v.  Sode  (vgl.  Histor.277)  mit  (Bl.20b)  einem  Nachtrage  vom  2  Mai
1594.  Voran  geht  Bl.1  Bestätigung  des  Testamentes  durch  Erzbischof
  Ernst  von  Cöln,  mit  Beglaubigung  der  Abschrift  durch  den
Hildesheimer  Notar  Joh.  Denecker.  Bl.3b  Schuldverschreibung
des  Raths  von  Hannover  zu  Gunsten  von  M.  v.  Sode,  “Montages  in
den  Heiligen  Ostern’  1604,  mit  Beglaubigung  durch  den  Hildesheimer
  Notar  Joh.  Rappenhagen.  Alles  Abschriften  von  einer
Hand.

Histor.446  54Bl.  zu  20:15em  18Jahrh.

Bl.1  Zufällige  Gedancken  von  der  Grafschaft  Peina  und  dess
Chur-  und  Fürstlichen  Hausses  Braunschw.-Lüneburg  daran  habenden
Rechte  (20  8$).  Als  Name  des  Verfassers  ist  von  J.  H.  v.  Bülow’s
Hand  hinzugefügt:  (Joh.  Wilh.  v.  ?)  Goebel.

Bl.33  Kurtzer  Extract  was  bey  der  Kayser  Wahl  zu  mercken

(46  88).

Aus  der  Bibliothek  Joach.  Heinr.  v.  Biilow’s.

Histor.447  286  Bl.  zu  34!/,:21em  19  Jahrlı.

Prof.  G.  Fr.  W.  Meyer,  Physiograph  des  Königreichs  Hannover,
“Kurzgefasste  Physiographie  des...  Hn.  Grafen  von  Münster  zugehörigen
Ritterguts  Derneburg  und  Astenbeck’,  Concept.

Bl.55  beginnt  das  im  Juni  1819  während  eines  9  tägigen  Aufenthaltes
  in  D.  niedergeschriebene  Werk.  Es  behandelt  ausführlich
Lage  und  Zusammensetzung  (Bl.266  “Vermessungs-Register”)  des
Gutes,  Boden-  und  Wasserverhältnisse  und  vor  allen  Dingen  seine
Flora  (Bl.117—178  und  Copie  B1.179—  228).  Bl.2—54  Erster
Nachtrag’  Sept.  1825  (das  Vorwort  datirt  "im  Januar  1826”).
Bl.52/53  und  232—240  Briefe  an  Meyer  von  Buresch  und  Wendt,
Beamten  des  Gr.  v.  Münster,  1819  und  1826.  Das  Original  ist
sicherlich  dem  Cabinetsminister  Grafen  von  Münster  gewidmet  worden.

1856  von  Prof.  A.  Grisebach  in  Göttingen  geschenkt.

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