156  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Histor.490  12Bl.  in  fjl.  18Jahrh.

Lobrede  auf  die  am  12  Nov.  1747  verstorbene  Herzogin  Christine
Louise  von  Braunschweig,  Gemahlin  Ludwig  Rudolfs.

Histor.491  28Bl.in  fol.  18  Jahrh.

Schriftstücke  betr.  den  Einfall  der  Cellischen  und  Hannoverschen
Truppen  in  Braunschweig-Wolfenbüttel  1702:  Bl.1  Bericht  von
der  Fürstl.  Zellisch-  undt  Hannöverschen  Trouppen  Einfall...  (vgl.
Havemann,  Gesch.  der  Lande  Braunschw.  und  Lüneburg  Ill  372
Anm.  2).  Bl.9  Ein  weiterer  Bericht  mit  Beilagen.  B1.24/5
(-26/7)  Erlass  Kaiser  Leopold’s  I  an  das  Land  Br.-Wolfenbüttel,
18  Febr.  1702.

Histor.492  30Bl.  m  fol.  18  Jahrlı.

J.  D.  Gruber,  einige  Gmtachten  über  Beziehungen  Hannovers
zu  Braunschweig-Wolfenbüttel,  besonders  über  dessen  Ansprüche  in
Lehnssachen,  1731—1738.  Dabei  Bl.25  ein  eigenhändiges  Schreiben
von  G.  A.  v.  Münchhausen.

Histor.494   XII-+398Bl.  zu  19!/,  :161/,  em  17  Jahrh.

Bl.2—285  Chronik  von  Braunschweig,  in  5  Büchern:  Buch  I
(17  Cap.)  bis  1236,  II  (10  Cap.)  bis  1406,  III  (19  Cap.)  bis  1497,  IV
(22  Cap.)  bis  1552,  V  (6  Cap.)  bis  1555.  Bl.1  mit  dem  Anfang
des  1.  Buchs  fehlt.  Schluss  des  5.  Buchs  “Der  Hertzog  nam  sie  zue
grossem  Danck  ahn  und  sante  sie  her  nach  Wolffenbüttell.  Gott  gebe
seine  Gnade  ...  so  behelt  der  arme  Man  das  seine.  Amen.  Laus
deo  semper’.  Voran  geht  BlI.I—XII  ein  unvollständiger  Index.

Bl.286  “Warhaffter  und  grundtlicher  Bericht  von  S.  Andreas
Thurmb  ihn  der  Newstadt  ihn  Braunsweig  .  /,  vielfach  nicht  so
ausführlich  wie  der  Bericht  in  Cod.  Histor.497  und  nur  bis  1559
reichend.  Vgl.  Bl.359  und  die  Hannoverschen  Hss.  bei  Bodemann

XXII  474,  492,  506,  507.

B1.292—351  Von  Hollandes  Regimente  a.  1483  “De  Margrave
tho  Brandenburg  makede  einen  dag  mit  denen  von  Bronswigk  .  .’;  nach
kurzer  Einleitung  folgt  eine  Darstellung,  die,  wenn  auch  hier  und  da
stark  abweichend,  im  grossen  und  ganzen  doch  die  des  “Schichtbuches’
  (Chroniken  der  deutschen  Städte  XVI  S.350—  390)  ist.  Schluss
“und  de  armen  Esels  mosten’na  wie  vor  de  secke  na  der  Mohlen
dragen.  In  fine  videtur  cuius  tori  (ton1?)  undt  ginck  dusser  Herren
ohr  Regiment  up  ein  lami  uht.  Tandem  bona  causa  triumphat”.
Bl.351  Folget  ein  fein  kortwilig  Gedicht,  so  up  dusser  Herren  Regiment
  gemaket  und  gedichtet  iss  “De  Katte  und  de  Hund  |  Hebben
gemaket  einen  Vorbund..  ,  58  Verse.  BI.352b  “Ein  ander  Gedicht:
Anno  tausent  vier  hundert  acht  und  achtzig  Jahr  |  Da  lief  zusamen
ein  wunderliche  Schar  .  .,  228  Verse.  Bl.359  Von  S.  Andreas
Thurmb  warhafftiger  und  grundlicher  Bericht,  bis  1559;  vgl.  Bl.286.
Bl.362b  Wie  ein  erbar  Raht  zu  Br.  .  .  von  den  Burgern  begeret  den
Schoss  und  Zoll  zu  ersteigern  ...,  die  Burger  aber  solhs  abgeslagen  ..
und  letzlich  wie  ihrer  etzliche,  so  den  Raht  zue  uberfallen  gedachten,
sind  gegriffen  und...  gestraffet  worden:  “A.  1502  Dinstages  post  Oculi
wahr  der  Raht  .  .‘,  hochdeutsche  Fassung  eines  Stückes  des  Schicht-