166  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Histor.524  110  Seiten  zu  221/,:17  em  1%  Jahrh.

Cronica  ducum  Slesie  corrogata  ex  quodam  libro  Monasterii  Cap.
Regul.  S.  Marie  in  Glotz  Pragensis  Diocesis  per  D.  Benedietum  de
Posnania,  ad  S.  Spiritum  apud  Weratisl.  Praepositum  a.  domini
1518.  Die  Chronik  ist  nach  der  bisher,  wie  es  scheint,  allein
bekannten  Hs.  des  Grafen  Dzialynskı  in  Kurnik  besprochen  und
analysirt  von  Roepell  in  der  Zeitschrift  d.  Ver.  f.  Gesch.  und
Alterth.  Schlesiens  II  (1859)  S.402.  Eine  von  J.  G.  Thomas,  Handbuch
  der  Litteraturgesch.  v.  Schlesien,  S.22  erwähnte  Hs.  der
Rhedigerschen  Bibliothek  in  Breslau  soll  dort  jetzt  nicht  mehr  vorhanden
  sein.

1771  aus  dem  Nachlasse  J.  D.  Koeler’s  in  Göttingen  gekauft.

Histor.525  4DBl.  ım  fol.  18Jahrh.

.  Gutachten  (Beschluss  des  Corpus  Evangelicorum?)  gegen  die
Übertragung  der  Administration  des  evangelischen  Hochstifts  Naumburg
  an  Friedrich  August  I  von  Sachsen-Polen.  Wohl  um  1726.

Histor.526  25  Bl.  zu  321/,:19!1/,  cm  zweite  Hälfte  des
17  Jahrh.

Jac.  Thammens,  Fürstl.  Sächs.  Ratlıs  zu  Zeitz,  Chronica  des
Stiffts  Zeitz  ..  Nach  diesem  von  jüngerer  Hand  geschriebenen
Titel  folgt  Bl.2  zunächt  ein  kurzer  Auszug  über  die  Erbauung  von
Naumburg  aus  Aventin’s  Chronica,  dann  “Kurtze  historische  Beschreibung
  vom  968.  Jahre  und  Fundatore  des  Stiffts  Zeitz  Keyser
Ötten  I.  .  biss  uf  Keyser  Rudolphum  II  des  1608  Jahres  und  also  uf
640  Jahre  .  .  verfasset  .  .  durch  Jac.  Thammen,  Fürstl.  Sächs.  Rath
„u  Zeitz’.  Unter  dieser  Überschrift  steht  ‘1642.  O.  E.  V.  D.

Es  ist  also  wohl  derselbe  Auszug  aus  Thamm’s  Chronik,  der  auch
in  der  Dresdener  Hs.  K  354  S.24  enthalten  ist.

Bl.23b  “Aus  der  Manssfeldischen  Chroniea’  bis  1657.

Auf  Bl.1  hat  die  Hand,  die  den  Titel  geschrieben,  hinzugefügt
‘Sum  Christophori  Henrici  Nobilis  de  Berger’.  1784  aus  dem
Nachlasse  des  OARaths  v.  Gustedt  in  Celle  gekauft.

Histor.  527  464  Seiten  zu  321/,  :201/,  cm,  mit  leeren
Blättern  durchschossen  Ende  des  17  Jahrh.

“Halberstädtische  Chroniea  Johannis  a  Winnigstadt  monachi
quondam  ordinis  S.  Augustini  in  monasterio  ad  D.  Johannem  prope
Halberstadt,  postea  pastoris  ad  S.  Blasii  in  Quedlinburgk  etc.
vermehret  .  .  per  Th.  Eichholtz  Ostervicensem  .  .  Conrectorem
olim  emeritum  scholae  Johannitanae,  anietzo  in  ettwas  förmlichern
Stylum  .  .  eingrichtet  ...  per  me  ©.  G.  H.  S.  V.  in  summo  (“Cyprianuım
  Geilfusium  Halberstadensem  Saxonem  Vicarium  in  summo’
fügt  eine  andere  Hand  hinzu)  a.  1673’.  Das  bis  1648  reichende
Werk  zerfällt  in  2  Theile  (S.2—199,  5.199  —  388);  dem  ersten  voran
geht  ein  Verzeichnis  der  Halberstädter  Bischöfe  (11  lat.  Hexameter),
der  Städte,  Amter,  Klöster  ete.  des  Fürstenthums  Halberstadt,  sowie
die  Vorrede  Joh.  Winnigstedt’s.  3.389  —464  Register.  Winnigstedt’s
  Chronik  ist  gedruckt  bei  Casp.  Abel,  Sammlung  etlicher  .  .
alten  Chronicken  (1732),  S.252—478.

1756  in  Hannover  erworben.