284  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

in  anderer  Ständen  Territorio  aber  liegenden  (roth  unterstrichenen)
Dorfsehaften  und  Unterthanen’,  bezeichnet  “Leve  par  Tob.  Maier,
de  la  Soc.  geogr.  &amp;  Norimberg  1748’.  Die  Karte  ist  durchgepaust
worden  und  ist  wahrscheinlich  Vorlage  der  1748  von  Tob.  Mayer
bei  den  Homannischen  Erben  herausgegebenen  Karte  der  beiden  Herrschaften
  (vgl.  Büsching  Erdbeschreibung  II,  1761,  8.1654).

Mapp.14  2Bl.,  das  eine  Druck,  das  andere  Federzeichnung,
25  cm  hoch,  36  cm  breit  18Jahrh.

Urbis  Crusiae  eiusdemque  distrietus  et  vieiniae  delineatio.  Feine
Zeichnung,  nebst  einer  Ansicht  der  Stadt  Creussen;  von  derselben
Hand  wie  Mapp.11;  darin  Correeturen  mit  rother  Tinte.  Der  Druck
ist  halb  so  gross  und  ziemlich  kunstlos.

Mapp.15  1Bl.  auf  Leinwand,  159cm  hoch,  145  em
breit  farbig  gemalt;  die  Namen  der  Berge  sind  meist  auf  schmale
aufgeklebte  Streifen  geschrieben  Anfang  des  18  Jahrh.

Spezial-Karte  des  Fürstbisthums  Würzburg  und  angrenzender
Stücke.

Mapp.16  1Bl.  auf  Leinwand  aufgezogen,  80cm  hoch
und  75cm  breit  17/18  Jahrh.

“Eigentliche  delineation  theil  des  Furstendumbs  Cleve,  wie  dasselb
met  seinen  durchgehenden  g(r)ossen  wasserstreumen,  flussen,  rivieren,
leygraben,  slaussen,  lantwehren,  slagbeum,  pessen  und  gemeynen
lantstrassen  gelegen’,  ungefähr  im  Massstabe  1:  10000.

Mapp.17  auf  Leinwand  gemalt,  106  cm  hoch,  162  cm
breit  die  Benennungen  sind  auf  schmale  aufgeklebte  Papierstreifen
geschrieben;  ein  Theil  davon  ist  verloren  17  Jahrh.

Karte  von  Thüringen.  Das  Terrain  ist  rothbraun  oderschwarzgrau,
die  Wälder  grün  gemalt.  Die  Grenzen  sind  folgende:  südöstlich
Inselsberg,  in  den  Süden  verlegt  die  vordere  Rhön  und  die  Werra
(von  Brachfeld  an),  die  zuerst  von  Osten  nach  Westen  fliessend  an
der  rechten  Seite  der  Karte  sich  nach  Norden  wendet  und  bis  in
die  Gegend  des  ‘Hellersteins’  (Heldrasteins)  verfolgt  wird;  im  Norden
das  “Haynich’  und  ein  Stück  Unstrut  (bei  Herbsleben),  im  Osten
bis  zum  “Eyttersberg”  (Ettersberg)  und  “Feymar’  und  fast  in  gleicher
Höhe  liegend  die  Umgegend  von  Gotha.  Links  oben  in  der  Ecke
das  Sächsische  Wappen  von  2  Genien  gehalten.

Mapp.1S  1Bl.,  74cm  hoch,  52  cm  breit  1754

Pars  media  Salae  fluv.  (von  Ziegenrück  bis  Weissenfels)  continens
prineipatum  Vinariae  et  partem  oceidentalem  principatus  Altenburgi,
huic  adiunctae  sedes  ducum  Saxoniae  ..  nec  minus  rudera  castellorum
ad  Salam  .  .  exstructorum  iam  desolatorum  iussu  .  .  Rudolpbi  I
Habspurgensis  a.  1290  .  ..  designata  a  J.  D.  F.C.  C.  C.  1754:  farbig
gemalte  Karte.

Mapp.19  1Bl.  auf  Leinwand,  60  cm  hoch,  82  cm  breit
ziemlich  fein  mit  der  Feder  gezeichnet  und  farbig  gemalt  1623
Daniel  Han,  genaue  Karte  eines  Stückes  von  Niedersachsen,  und