996  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Paris  dem  Herzog  von  Sachsen  und  Kayser  Karolo,  zw  welche
ich  Wolfg.  Schnetter  probiert  hab  zw  Kempten  im  21.  Jahr.

Bl.9  Verschiedene  Recepte  (auch  aus  Paris  1529)  gegen  die
neue  (englische)  Schwayssucht.  Von  anderer  Hand  Bl.42
Maister  Gumprecht  zw  Neckersulm  1547,  Art  und  beschreibung
der  newen  .  .  hispanischen  Sucht.   BI.47  Ludw.  Saur,  Pfleger  im
Kayshaimer  Hof  zu  Augsburg:  Augenwasser.  B1.49  (Deckel)  2  Tintenrecepte;
  no.2  “Paulsen  Fischers  Nürnberg.  Cancellisten  des  schonen
buchstab  Schreibers”.  Bl.51  Brief  und  Recept  des  Doctors  Joh.
Chunrad  Rhumel,  22  Aug.  1619  Bl.52  Aehnliches  Schriftstück  von
Joh.  Ingolstetter  (?),  21  Febr.  1620.  Bl.53  Brief  (einer  Magdal.
Deublingerin  geb.  Glüsselbergerin  an  Anna  Mar.  Weickersreutterin,
29  Nov.  1635),  dessen  Ränder  mit  Notizen  über  die  Edelsteine  angefüllt
  sind.  Bl.54  Remedium  contra  caleulum  autore  Philippo
Melanthone  (Affirmant  exemplis  confirmatum  esse,  sedari  eruciatus
et  pelli  caleulum,  si  foris  tantum  in  loco  doloris  imponantur  in  lacte
caprino  calefacta  poma  cynosbati  contusa  hagenbutten).  Bl.55:
6  Dist.  "Qui  eupis  Italiae  populos  urbesque  videre’.

II)  Bl.4  Prognosticum  Fratrum  rosae  Crucis  (Rosenkreuzer)  in
2.1622  °  EXsCInDet  JehoVa  PapatVM’.  Dann  Adressen  an  geistliche
Behörden  (Süddeutschlands).  Bl.5  Epitaphia  in  B.  Petri  Coemiterio
Heidelbergensi:  Danielis  Tossani;  Hieronymi  Zanchii  MDCII.

Hist.  nat.32  278Bl.  zu  331/,:20  cm  1613/5  und  1645/9

Bl.1—58,  277/8  Uber  das  Wesen  und  die  Heilung  der  verschiedenen
  Krankheiten,  meistens  lateinische  Excerpte.

B1.59—  276  Receptenverzeichniss  (im  Anfange  wohl  unvollständig)
aus  den  Jahren  1614  und  (Bl.121)  1615.  Nach  genauer  Angabe  der
Person  und  ihrer  Krankheit  folgen  die  einzelnen  Recepte  mit  Angabe
der  Tage.  Es  sind  unzweifelhaft  die  von  Dr.  Hermann  Conerding
in  Bückeburg  verordneten  Recepte,  von  einem  Andern  (vielleicht  von
dem  Apotheker  oder  von  einem  gelehrten  Famulus  Conerding’s)  zusammengeschrieben;
  demnach  werden  viele  Kranken  aus  Bückeburg,
Stadthagen,  Rinteln  u.s.w.  genannt.  Der  Sammler  hat  oft  Bemerkungen
über  den  Verlauf  der  Krankheit,  Schreiben  des  H.  Conerding  (vgl.
bes.  Bl.59  68  96  118  183  218  260),  Bemerkungen  über  Conerding
selbst  (Bl.110b  132  204b  212b  226b)  und  B1.69  Consilium  collegii  med.
Patavini  pro  Clawes  a  Marenholtz  zugesetzt.  Später  eingesetzt  sind:
Bl.72—  78,  148--152  mit  Schreiben  von  Arzten  (Martin  Gosky  1645,
3  von  Samnel  Stockhausen  Goslar  1645/7,  2  von  Laur.  Maenius
Wolfenb.  1645/8);  Bl.242/3  von  1621;  Bl.258  von  Ad.  Luchten  1614.
B1.92—95  (in  8°)  enthalten  Concept  eines  Gedichtes  und  ein  Ausgabenverzeichniss.


Hist.  nat.33  16Bl.  zu  24:18!/),  cm  nach  1798

Bl.1  (von  jüngerer  Hand):  "Apergus  sur  un  ouvrage  inconnu  sur
la  classifieation  physiologique  des  maladies  diverses  En  France
a.  1790”.  Das  Jahr  1790  ist  unrichtig  angegeben,  da  Bl.9  “Desgenette,
  medecin  en  chef  de  l’armee  d’Egypte’  (1798/9)  erwähnt
wird.  Anfang:  “Cet  ouvrage  qui  contient  un  grand  nombre”.
Von  dem  Autor  jenes  Werkes  selbst  verfasst.  Aus  dem  Nachlasse
des  Hofraths  Konr.  Heinrich  Fuchs  (7  1845)  in  Göttingen.