Hist.  nat.  332  —  37  29

Hist.  nat.34  3068.  zu  20:16cem  1711/12

S.1—205°  Hermanni  Boeravii  traetatus  medico-chimieus  ab  ipsomet
dietatus’  1711/2.  Eine  Nachschrift  dieser  Vorlesung,  welche  als
“operationes  chemicae’  den  2.  Bd.  seiner  "Elementa  chemiae’  1732
bildet.  8.206—306  (von  andrer  Hand)  folgt  eine  am  Anfang  unvollständige
  Nachschrift  der  im  1.  Bd.  der  “Elementa  chemiae’  enthaltenen
  Vorlesung  Boerhaave’s  über  “historia  et  artis  theoria”.
Aus  der  Bibliothek  J.  H.  v.  Bülow’s.

Hist.  nat.35  148Bl.  zu  29:21cem  in  Italien  gemalt
im  15  Jahrh.  und  (Bl.131—148)  um  1627

Bl.1  auf  verschlungenem  Band:  “Qesto  libro  sison  (?)  de  le  vertu
de  tute  le  erbe:  MCC.CLXXIIT’,  vor  dem  letzten  C  ist,  wie  ces  scheint,
ein  anderes  Ö  ausradirt.  Darüber  auf  einem  aufgeklebten  Streifen  von
der  zweiten  Hand:  "Herbario  colorito  antiquo  con  la  similitudine
delle  radiei’.  Bl.1b—130  folgen,  je  1  auf  einer  Seite,  farbige,  ungefähr
  18!/,;,  cm  hohe  und  14  breite,  einfach  gemalte  Abbildungen
von  Pflanzen,  mit  ihren  Wurzeln;  besonders  sind  Ahnlichkeiten  der
Wurzeln  mit  Menschen,  Thieren  etc.  hervorgehoben.  Meist  ist  der
lateinische  Name  der  Pflanze  und  die  Zahl  ihrer  Kräfte  augegeben,
z.  B.  Bl.3b  “Tanigoria  et  habet  XLIII  virtutes’.

Bl.1351—148  von  2.  Hand  in  italienischer  Sprache:  Bl.131  “Indice
et  aggionta  al  libro  intitolato  herbario  colorito  antiquo  ..  1627’,  B1.132
enthält  ein  Vorwort,  Bl.133—136  das  alphabetische  Verzeichniss  der
Namen  der  im  “Herbario’  abgebildeten  Pflanzen;  bei  einzelnen  ist
die  abweichende  Benennung  nach  Matthiolus  beigeschrieben.  B1.137
“Aggionta  di  cose  curiose,  si  rittrovano  nel  studio  di  me,  Andrea
Vendramino’:  farbige  Abbildungen  von  seltsam  gestalteten  Wurzeln,
Blättern  und  anderen  Curitositäten  (Bl.145b—147  “Frutti  diversi  delle
Indie,  che  io  mi  attrovo’,  Bl.148  "Questa  bacchetta  &amp;  dell’  albero
che  Moise  taglıö  la  verga,  che  percosse  la  pietra”).

Auf  die  Titelblätter  sind  3  Wappen  (vermuthlich  des  venet.  Geschlechts
  Vendramini)  aufgeklebt  (Bl.1  und  131)  oder  aufgemalt
(Bl.137).  Auf  den  inneren  Deckel  des  Einbandes  ist  ein  alter  bemalter
  Holzschnitt  eingeklebt,  die  Passionsblume  darstellend.

Hist.  nat.36  I-+73S.  zu  241%,:19cm  1788

(Joh.  Fried.  Westrumb),  "Chemische  Untersuchung  der  Pyrmonter
Mineral  Quellen’,  und  zwar  S.1—55  des  Trinkbrunnens,  S.57—13
des  grossen  Bade-  oder  Brodel-Brunnens.  Reinschrift.  Vorgcheftet:
  ein  Brief  vom  Prof.  Mart.  Heinr.  Klaproth  in  Berlin  vom
17  Jan.  1783  (über  chemische  Analyse  des  Pyrmonter  Wassers)  und
2  Briefe  von  Westrumb,  Hameln  19  Aug.  und  10  Sept.  1788,  mit  deren
ersterem  er  diese  und  die  folgende  Hs.  dem  unbekannten  Adressaten
übersendet.  Beide  IIss.  enthalten  Vorarbeiten  zu  Westrumb’s  1789
gedruckter  Beschreibung  der  Mineralquellen  zu  Pyrmont.

Auf  einer  Göttinger  Auktion  1828  erkauft.

Hist.  nat.37  3458.  (im  Anschluss  an  die  vorige  Ils.  als
8.75—109  gezählt)  zu  241,  :19cm  1788
(Joh.  Fr.  Westrumb),  Fortsetzung  der  vorigen  Hs.:  Chemische
Untersuchung  des  Säuerlings,  des  Augenbrunnens  und  des  alten
Badebrunnens  in  Pyrmont.