Hist.  nat,  83—  91  all

mit  Blattzahlen  versehen).  DBl.1  "Das  ist  das  puech  von  den  naturlichen
  dingen  zu  tawtsch  gemacht  von  Maister  Chunraden  Mäegenberger
  Et  cetera’;  dann  der  poetische  Prolog  “Ain  wirdig  weibes
chron’.  Bl.1b  Anfang  “Got  weschueff  den  menschen’.  BI.  207
die  letzten  Worte  lauten  “in  den  landen  uber  mer  das  hat  er’  =  494,
10  der  Ausgabe  von  Fr.  Pfeiffer  (1861),  also  fehlt  vom  Texte  nur
wenig.

Auf  dem  innern  Deckel  steht  unter  der  Jahreszahl  ‘1524’  eine
Priamel  “Peter  Nikl  valbe  ros’;  B1.207b  ‘1553  Dis  Buech  gehort
Endres  Wolff  zu  Regenspurg’.

Hist.  nat.89  4O0Bl.zu  34;  201),  cm  von  2  Händen  geschrieben
  um  1802

“Glossarium  botanico-mineralogieum  secundum  exemplar  cod.
mscpti  Helmstad.  (n0.363,  15  Jahrh.)  accurate  descriptum’.  Ein
Lexicon  der  synonymen  lateinischen,  arabischen  und  griechischen
Benennungen  von  Mineralien  und  Pflanzen  mit  plattdeutscher  Ubersetzung,
  nebst  einem  Index  der  plattdeutschen  Namen  (B1.38b—40),
von  2.  Hand.  Einzelne  spätere  Nachträge  im  Original  sind  in  der
Copie  von  einer  anderen  Hand  besonders  bezeichnet.  Eine  anschauliche
  Beschreibung  der  Helmstedter  Hs.  und  ein  Abdruck  des  plattdeutschen
  Index  (aber  in  veränderter  Anordnung)  findet  sich  bei  Bruns,
Beyträge  zu  den  deutschen  Rechten  des  Mittelalters  p.  42—54,  einzelne
Notizen  aus  dem  “Helmstädter  Wörterbuch’  bei  Anton,  Gesch.  der  teutschen
  Landwirtbschaft  I  p.236—  243.  449  --452  und  öfters.  Vgl.
cod.  Lüneb.5  Bl.199.

Hist.  nat.90  Druck

Dioscoridis  opera  1598,  darin,  wie  es  scheint,  von  der  Hand  Joh.
Gramm’s  (1685—1749),  der  sieh  auch  auf  dem  Titelblatt  eingetragen
hat,  “variae  lectiones  .  .  exerptae  .  .  ex  codice  vetusto  bibliothecae
S.  Johannis  Neapoli’,  einer  Bilderhft  des  5.  Jahrh.,  seit  1717  in  Wien
(vgl.  Lambecius  supplem.  I  Sp.  343ff.).

Hist.  nat.91  Pergament  6  Bl.  zu  28:21  em,  und
kleiner  2Spalten  zu  26—28  Zeilen,  farbige  Initialen,  rothe  Überschriften
  am  Kopfe  fast  aller  Blätter  sind  1—2Zeilen  we  sgeschnitten,
von  BIl.6  ist  eine  Spalte  abgerissen  langobardische  Schrift  des
IX  Jahrh.,  fast  durchweg  von  einer  anderen  Hand  nachgezogen,  wodurch
  die  alte  Schrift  oft  völlig  verdeckt  wird;  auch  durch  zahlreiche
  Rasuren  ist  diese  beschädigt  oder  völlig  getilgt

Fragmente  der  lateinischen  Übersetzung  des  Dioscorides,  die
auch  in  Cod.  lat,  Monae.  337  erhalten  und  in  dem  Druck  zu  Colle
1478  (Hain  6258)  in  alphabetischer  Ordnung  verarbeitet  ist  (vgl.  Teuffel
Bd.1I®  $S498  4  und  Sittl  in  Bursians  Jahresber.  Bd.43  S.90f).
Bl.1—4  enthalten  Buch  III  cap.22  Schluss  bis  33  Anfang  (=  Diose.  ed.
Sprengel  cap.22—38),  Bl.5:  IV  cap.64  Schluss  bis  66  Anfang  (=  ce.  69
bis  71  Sprengel),  Bl.Ga  V  cap.  73—76  Anfang,  Bl.6b  cap.79  Ende
bis  82  Anfang  (=  c.61—64,  68—  71  Spr.).  Der  Text  ist  fast  gleichlautend
  mit  der  Münchener  IIs.,  ist  aber  dureh  die  Hand,  die  die
alte  Schrift  nachzog,  vielfach  fehlerhaft  geworden.  Zwischen  den