Hist.  nat.  103—  108  819

schossen  und  23  Bl.  angebunden,  mit  sehr  vielen  Naehträgen  von
Ritter,  einigen  wenigen  Mittheilungen  von  andrer  Hand  gesehrieben
oder  aus  Briefen  an  Ritter  entnommen,  21  Tafeln  (Zeichnungen  von
Ritter  und  anderen,  und  Kupfer),  1  Druckbeilage.  Die  Nachträge
enthalten  grösstentheils  Excerpte,  Litteraturangaben  und  eigene
Beobaehtungen  über  naturhistorische  Gegenstände,  besonders  über
Mineralien  und  Curiositäten,  dann,  mehr  oder  weniger  zur  Sache
gehörig,  Aneedoten,  Recepte,  Alterthümer,  viele  Notizen  über  den  Harz
und  besonders  iiber  die  Klosterschule  von  Ilfeld  (bei  der  Widmung,  bei
S.13,  14;  ferner  bei  S.12  und  14  Zeichnungen  von  Ilfeld  und  Umgegend
der  Schule,  bei  S.16  und  Anhang  BI.17  Excerpte  aus  den  in  der
Kloster-Registratur  befindliehen  Tagebüchern  Michael  Neanders).
Auf  dem  Titelblatt  hat  sich  W.  C.  E.  v.  Willen),  Ilfeldiseher  Amtmann,
  eingetragen.

Hist.  nat.106  48Bl.  zu  201),  :171%,  cm  1785—1792

(Georg  Forster),  “Diarium  faunae  floraeque  Vilnensis’,  in  den
Jahren  1785—1787  geführt,  worin  er  die  von  ihm  bei  Wilna  nachgewiesenen
  Thiere  und  Pflanzen  verzeichnet  und  zum  Theil  ausführlich
  beschreibt.  Bl.48  Anfang  zu  einem  ähnlichen  Tagebuch
in  Mainz  1792.  Aus  Forsters  Bibliothek  1797  gekauft.

Hist.  nat.107  978S.zu  32:20  cm  18Jahrh.

Bl.1  “Index  to  Mr.  de  Brisson’s  Ornithologie’;  nebst  Angabe  der
Benennungen  nach  Linne.  Bl.38  folgen  gleiche  Verzeichnisse  zu
den  Abbildungen  von  Buffon,  Catesby  nat.  hist.  of  Carolina,  Edwards
hist.  of  birds,  Gronovius  zoophylaeium,  den  Werken  über  Inseceten
von  Geer,  Frisch,  Roesel,  Geoffroy,  Albinus,  Wilkes,  Drury,  und
d’Argenville  eonchyliologie.  Aus  Georg  Forsters  Bibliothek  1797
gekauft.

Hist.  nat.108  10  und  104  Bl.,  291/,  cm  hoch,  33  cm  breit
1717

Farbige  Copie  der  Hft  no.326  in  Hannover,  welche  die  von  Samnel
Falours  in  Indien  gemalten  Bilder  von  Fischen  des  Indischen  Meeres,
besonders  der  Molukken  enthält;  dazu  (B1l.9)  ein  “Avertissement’
J.H.v.  Bülow’s  über  die  Entstehung  des  Hannoversehen  Originals  und
der  Göttinger  Copie.  Aus  der  Hannoverschen  Hft  hat  (Louis)  Renard
im  2.  Band  seines  Werkes  “Poissons  .  .  des  isles  Moluques’  etwa
250  Bilder  wiedergegeben.  Die  Göttinger  Hs.  ist  eine  getreue
Copie  der  Hannoverschen,  welche  1717  für  J.  H.  v.  Bülow  angefertigt
wurde.  Sie  enthält  auf  101  Tafeln  cbenso  wie  das  Original  434  Abbildungen.


Voran  gehen  2  Briefe  Renard’s  (Amsterd.  5.  und  19.  11.  1715)
über  seine  Ausgabe.  Dann  Bl.4—”7  ein  Memorial  (vergleichendes
Verzeichniss  der  im  Drucke  und  in  der  Hs.  vorkommenden  Abbildungen)
  und  (Bl.6b  und  8)  eigenhändige  Bemerkungen  Bülow’s
dazu.