354  Goettingen,  Universitäts-  Bibliothek

The01.72  141  Seiten  zu  22:171/,cm  17  Jahrh.

Jean  Bapt.  Cotelier  (1629  —  1686),  “Excerpta  ex  bibliothecae
regiae  graecis  mss.  Ipsius  Cotelerii  manu  scripta’.  Aus  theologischen
Hften,  theils  Abschriften  grösserer  Stücke,  theils  einzelne  Notizen,
besonders  viele  stichometrische  (zur  Bibel),  auch  einige  Inhaltsangaben
  von  Hften  und  Collationen.  Ein  Theil  ist  schon  von
Cotelier  selbst  verwertliet,  hauptsächlich  in  den  Monumenta  ecelesiae
graecae  und  Patres  aevi  apostolici,  andres  von  Magnus  Crusius
(1697  —-1751),  aus  dessen  Besitze  die  Hs.  stammt.

Theol.?3  IDH-+  135  Bl.  zu  31:  20!/,  em  und  kleiner
zwischen  1630  und  1638

Jean  Filesac  (docteur  en  Sorbonne,  f  1638),  Extraiets  des  oraisons
de  St.  Grögoire  de  Nazianze  (or.  1—6,  8—28,  31,  32,  39,  46)  de  V’impression
  de  Paris  ...  1630  (eigenhändig  in  französischer  Sprache),
avec  la  table  (Bl.126---133,  von  anderer  Hand)  et  un  supplement  de
la  table  (Bl.134/5)  de  la  main  de  feu  M’deM.  Aus  der  Bibliothek
von  Magnus  Crusius;  vgl.  Auktionskatalog  S.11n.194.

Theo0l.74  173  Seiten  zu  32!/,:17cm  18  Jahrh.

Tatian’s  Evangelienharmonie  lateinisch  und  althochdeutsch,
Cap.76—153  (der  in  der  Oxforder  Hs.  und  in  Palthen’s  und  Schilter’s
Texte  fehlende  Theil).  Abschrift  aus  Cod.  Sangallensis  56;  vgl.
Bragur  IV  (1796)  8.180.  Siehe  unten  Theol.81.

1772  von  (C.  W.)  Büttner  geschenkt,  vgl.  E.  J.  Koch’s  Compendium
der  d.  Literaturgesch.  2  Aufl.  (1795)  8.30.

Theol.75—81  7  Bände  19  Jahrh.

Joh.  Chr.  Zahn,  Prediger  in  Delitz  an  der  Saale,  Vorarbeiten  zu
einer  Ausgabe  des  lateinischen  nnd  althochdeutschen  Tatian.

Auf  diese  Hss.  hat  P.  de  Lagarde  in  den  Gött.  gel.  Anzeigen
1882  I  S.322  aufmerksam  gemacht.  Sievers  verzeichnet  sie  in  seiner
zweiten  Ausgabe  (Bibliothek  der  ältesten  d.  Literatur  V)  1892  S.XIV.

1820  aus  Zahn’s  Nachlass  erkantt.

n0.75   XVIBl.  +  342  Seiten  zu  39V/,  :  24!/,  cm

"Tatiani  Diatessaron  aut  si  mavis  Diapente  Latine  et  Francice
ex  codice  St.  Gallensi  accuratissime  deseriptum’”.  Ausserordentlich
sorgfältige  Facsimile-Abschrift  des  Sangallensis  56,  von  Ulrich  Schlatter
für  Zahn  hergestellt.

Voran  BIl.UI---IH  “Noten  über  den  Codex  .  .;  Bl.V  Schriftprobe,
Durchzeichnung  von  8.25  und  67.  Bl.VU—XVI  Briefe  über
die  Herstellung  dieser  Abschrift  von  Kautonsarchivar  C.  Meyer,
St.  Gallen  29.1.1811;  Müller-Friedberg,  St.G.  30.1.1811;  Archivadjunkt
  Fr.  J.  Real,  St.G.  28.6,  14.11.  und  16.  12.  1811  (mit  Rechnung).


n0.76.  66  Bl.  zu  35  :  211/,  cm.

“Lateinischer  und  altfränkischer  Text  der  Tatianischen  Evangelien-Harmonie’,
  von  Zahn  auf  Grund  der  Hs.  n0.75  für  die  Ausgabe
  geschrieben  (Seiten  und  Zeilen  denen  der  Hs.  entsprechend).
Der  Text  reicht  nur  bis  cap.91.

20.77.   IT+84Bl.  und  einige  eingeschaltete,  zu  22:17  cm