Theo1.136  —  140  375

Am  Einband  liturg.  Pergamentfragmente  mit  Noten  und  ein  deutscher
Brief  an  einen  Borgermester  (15  Jahrh.).
1816  aus  der  Hildesheimer  Schulbibliothek  überwiesen.

The0ol.139  III-+251  +26  Bl.  zu  29'/,:21  cm  rothe
Initialen  meist  in  2  Spalten  von  Verschiedenen  geschrieben  im
15  Jahrh.  alter  mit  gepresstem  Leder  überzogener  Holzband,  einst
mit  Buckeln  und  Schliessen,  auf  der  Innenseite  beklebt  mit  Pergamentblättern
  (Liturgie  mit  Noten,  XIV  Jahrh.)  die  Ränder  sind  modrig

Bl.  1—169und  171—  250  “Distincetiones  magistri  Grönert’  (Groinert,
Gromert?):  theologischen  Inhalts  und  alphabetisch  geordnet.  Anfang
des  ersten  Artikels  “Abissus  sunt  peccata  mea,  quia  inconprehensibilia
sunt’,  Anfang  des  letzten  “Zelus  in  sacra  scriptura  quinque  modis”.
Weder  Verfasser  noch  Werk  gelang  es  sonst  nachzuweisen.
Bl.169b  (später  nachgetragen)  Omelia  beati  Ambrosii  episcopi  "In
illo  tempore  ait  Maria:  magnificat  anima  mea”.

Bl.1—26  (zwischen  Bl.170  und  171  der  Distinetionen)  “Nomine
Floretus  liber  ineipit  .  :  mit  vielen  Erklärungen  zwischen  den
Versen  und  am  Rande.  Alte  Drucke  des  Gedichts  unter  dem
Namen  des  Bernhard  von  Clairvauıx  bei  Hain,  Repert.2912—  2917.
Vor  dem  Beginn  des  Gedichts  ist  eingeklebt  das  Schreiben  eines
früheren  Besitzers  der  Hs.  (aus  dem  18  Jahrh.)  mit  litterargeschichtlichen
  Notizen  über  das  Gedicht,  seinen  Verfasser  etc.

Bl.I  steht  “Liber  sancti  Thome  in  Bursfeldia”.  Dann  ‘Pro
Anastasio  Engelharto  Brenll  Leuchtenaviensi  Hesso  a.  Chr.1635  ex
donatione  Martini  Albrechts  Civis  L!.

Theol.140  271  Bl.zu  29:21cm  zweispaltig  geschrieben,
von  verschiedenen  Händen,  die  Bl.1,  36,  74,  77,  84,  217,  240,  248,
(-84),  260  (-240)  beginnen  zum  Theil  roth  rubrieirt  15  Jahrh.

&gt;

Bl.1  “Ineipiunt  Gesta  Romanorum,  et  primo  de  milite  .  .’;
den  Inhalt  dieses  Theiles  der  Hs.  verzeichnet  H.  Oesterley  in  seiner
Ausgabe  (1872)  S.9.

Bl.36—73  Dieselben  beiden  Fabelsammlungen,  wie  in
Theol.  126:  Bl.36  “Registrum  Esopi  in  librum  fabularum’;  B1.37
“Registrum  fabularum  Aviani’.  Bl.37  "Prologus  Esopi.  .:  Greeia
diseiplinarum  .  ?,  der  Text  in  135  (statt  134)  gezählten  Capiteln  beginnt
  “Gallus  dum’;  vgl.  Theol.126  Bl.126b.  BI.60b  steht  (mach
cap.111)  “Hactenus  Esopus,  quod  sequitur  addidit  rex  Affrus’.  Schluss
Bl.65b  ‘Explicit  liber  fabularum,  quas  Esopus  Grecus  homo  ingeniosus
studiosecollegit’.  Oesterley,  Romulus(1870)besprichtS.XXXI-  XXXV
diese  Hs.  und  druckt  S.88—-121  viele  Stücke  daraus  ab.  Vgl.  auch
Hervieux,  les  fabulistes  latins  I  598;  von  der  bei  Hervieux  II  498
gedruckten  Sammlung  fehlt  hier  n.7und  n.60.   B1.66  “Liber  fabularum
Aviani’  in  42  gezählten  Capiteln,  Anfang  "Rustieca  quedam’;  vgl.
Theol.126  Bl.123.  Schluss  Bl.73  "Et  cetera.  Et  sie  est  finis  sit
laus  ct  gloria  trinis.  Die  Sammlung  druckt  Hervieux  IIL  1893,
S.319ff  nach  dieser  Hft  ab.

Bl.74  “Domum  tuam  decet  sanctitudo  ...  Verba  proposita  pro
nostra  edificatione  possunt  duplieiter  exponi  .  ..

Bl.77  “Ineipit  Stella  Clerieorum:  Quasi  stella  .  .  (=  Theol.  102