The01.170—  176  399

(v.  d.  Hardt  IV  1402)  ist  als  “Sessio  XLI’  bezeichnet.  Bis  zu  Schluss
dieser  Sitzung  geht  die  alte  Foliirung  der  Hs.;  die  (B1.482)  noch
folgenden  Sessionen  (den  Schluss  macht  die  vom  22  Apr.  1418;  Ende:
‘pontificatus  nostri  anno  primo’  -v.  d.  Hardt  IV  1559  Zeile  43)  sind
nicht  mehr  gezählt.  B1.508—514  folgt  dann  noch:  Sermo  tempore
conclavis  de  electione  papae  ‘In  Jhesu  Christi  nomine  etc.  Eligite
meliorem.  Tam  ruinam  universalem  .  ..

Bl.1  am  untern  Rande  Rest  eines  bunten  Wappens  (Ziegenbock
in  blauem  Felde),  dabei  die  Worte  (15  Jahrh.)  “Orate  pro  Gharwino

de  Hamelen  (Datore)’;  vgl.  Theol.153.

The01.173  50Bl.  zu  etwa  321/,:20  cm  17  Jahrlı.

Schriftstücke  betr.  das  Coneil  von  Constanz.

Bl.2  Joh.  Ulr.  Pregitzer,  Unterthänigste  Relation  von  einigen
Actis  Coneilii  Constantiensis,  Stuttgardt  d.  26  May  1696.  Original.
Pregitzer,  herzogl.  württembergischer  Rath,  war  zur  Erstattung  dieser
Relation  aufgefordert  vom  Herzog  Rudolf  August  von  Braunschweig
und  zwar  im  Interesse  der  das  Constanzer  Concil  betreffenden  Studien
Herm.  von  der  Hardt’s.  In  v.  d.  Hardt’s  Constantiense  Coneilium
T.I  Prolog.  S.8ff.  ist  der  Bericht  Pregitzer’s  auch  abgedruckt,  jedoch
nicht  ganz  vollständig.  Als  Beilagen  liegen  der  Relation  bei:  BI1.8
Excerpta  ex  codice  manuscripto  Curiae  Constantiensis  de  Concilio
Constantiensi;  Bl.9  Contenta  manuscripti  codieis  beatae  Mariae  in
Salem;  B1.35  Schediasma  de  Coneilio  Constantiensi  Jo.  Christophori
Rumetschii  antehac  rectoris  Gymmasii  Spirensis.

Bl.44  Bulle  Martin’sV,  Constant.  22  Febr.  1418,  gedr.  Schelstrate,
Tractatus  de  sensu  .  .  deeretorum  Const.  Coneilii  p.  274.

.„  Die  Hs.  waren  einst  im  Besitze  H.  v.  d.  Hardt’s,  der  auch  die
Überschrift  auf  Bl.44  geschrieben  hat.  Iu  die  Göttinger  Bibliothek
kam  sie  1854  aus  dem  Nachlasse  J.  K.  L.  Gieseler’s.

Theol.174  335  Seiten  zu  33:20  em  Ende  des  17  Jalhırh.

(Stanislaus  de  Zuoyma),  Schrift  gegen  Joh.  Huss,  Anfang  “Ubi
sana  fides  non  est,  non  potest  esse  .  .';  vgl.Cod.lat.  Monac.  5835  BI.110.
Die  Abschrift  wurde  offenbar  für  Herm.  v.  d.  Hardt  angefertigt,  der
in  der  Hs.  viel  unterstrichen  und  manches  corrigirt  hat.

1854  aus  dem  Nachlass  von  J.  K.  L.  Gicseler.

The01.176  2Bände,  meist  zu  etwa  32:22cm  etwa

1545  bis  1563
Akten  zur  Geschiehte  des  Coneils  von  Trient,  1536—1563.

Die  systematisch-chronologisch  geordnete  Sammlung  enthält  durchweg
  Originalakten,  da  auch  die  Abschriften  aus  der  Zeit  des  Coneils
selber  stammen  und  gewissermassen  einen  officiellen  Charaeter  tragen.
Dass  die  Sammlung  den  Beständen  der  kaiserlichen  Canzlei  entstammt,
  ergiebt  sich  daraus,  dass  alle  an  Karl  V  oder  Ferdinand  I
gerichteten  Schreiben  in  den  Originalreinschriften,  die  meisten  von
ihnen  ausgehenden  Schriftstücke  dagegen  in  stark  durcheorrigirten
Concepten  vorhanden  sind.  Gegen  vierzig  der  in  den  beiden
Bänden  enthaltenen  Stücke  hat  G.  J.  Planck  in  einer  Reihe  von
Göttinger  Universitätsprogrammen  (1791—1818)  veröffentlicht,  ein
Verzeichnise  über  diese  ist  vorn  in  Band  I  eingeheftet.